Freiheitskonvent: Livestream

Wie schon im letzten Jahr laden die Freien Demokraten zum Freiheitskonvent nach Berlin ein. Mit dabei sind unter anderem der FDP-Bundesvorsitzende Christian Lindner, die FDP-Generalsekretärin Nicola Beer, die Gründerin und CEO der innosabi GmbH Catharina van Delden, der Koordinator des 5G Lab der Universität Dresden Prof. Dr. Frank Fitzek, der Vorsitzende des Vorstands Klöckner & Co Gisbert Rühl und der Generaldirektor der ESA Prof. Dr. Johann-Dietrich Wörner.

Wir leben im digitalen Zeitalter und haben es in der Hand, daraus etwas Großartiges zu machen. Wie nehmen wir die Herausforderung an? Welche Rolle spielen für uns Mut und Risiko? Darüber diskutieren wir mit Mitgliedern und Experten auf dem Freiheitskonvent am Sonntag, den 8. November, von 11:00 Uhr bis 16:30 Uhr. Seien Sie per Livestream dabei: www.fdp.de/live

Über Markus Lochmann (FDP-BW)

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Ein Kommentar zu Freiheitskonvent: Livestream

  1. Sehr geehrte Damen und Herren
    mit Verwunderung stellte ich fest, daß Herr Rühl als Teilnehmer zum Freiheitskonvent eingeladen war.
    Er war früher Vorstand bei Babcock und (ein Großkonzern geht nicht innerhalb weniger Wochen zugrunde) als CFO eventuell nicht völlig unbeteiligt an Deutschlands „größter“ Industriepleite. Sein damaliger Vorstandskollege, Herr Dr. Lederer war weniger schnell und wurde dann wegen Insolvenzverschleppung verurteilt. Herr Rühl war mittlerweile (für ein paar Jahre) als Berater bei Roland Berger untergetaucht.
    Von 2000 bis zur Insolvenz dieses Konzerns im Juli 2002 war ich für Babcock mit Engineering-Dienstleistungen betraut.
    Herr Rühl, Glückwunsch für Ihre Schnelligkeit! Wenn auf dem Scherbenhaufen, zu dem die ganzen mittelständischen Lieferanten gemacht wurden, genügend getrampelt wird, gibt das eine feine Aschenbahn für den nächsten Start.
    Zur Information: Die Insolvenzmasse der (in meinem Fall) Borsig Prozeßautomatisierung war nicht gering, die Insolvenzmasse war 0.
    Als Krönung des Ganzen wurde die auf einer Babcock-Baustelle installierte, von mir entwickelte Software von einer 100%igen Tochter der RWE (von welcher die Systeme – ohne Bezahlung – weiter genutzt wurden) zum Patent angemeldet. Herr Rühl ist Aufsichtsratsmitglied bei RWE. Die Kanzlei Schmitz in Krefeld, welche die Insolvenz verwaltete, hatte es nicht einmal nötig, mich über die 0 – Insolvenzmasse zu unterrichten.
    Ohne großzügige Unterstützung meiner Familie in dieser Zeit würde ich wohl Hartzen. Kleine und Mittelständler bekommen keinen goldenen Fallschirm.
    In meinem engen persönlichen Umfeld gibt es auch Menschen, die bei Klöckner arbeiteten, als Herr Rühl dort seine Aktivitäten begann. Lassen wir die persönlichen Eindrücke beiseite, aber über 50% Wertverlust der Aktie in den letzten 5 Jahren – bei positivem Gesamtumfeld – und ein KGV > 40 sprechen eine klare Sprache.
    Wie vor ein paar Tagen von Herrn Rühl verkündet: Am neuen ca. 85 Mio. Verlust sind „die Chinesen“ schuld. Sein ca. 2,25 Mio. Jahresfixum von 2014 wird das wohl kaum berühren. Sollte es eines Musterbeispiels für die „Nieten in Nadelstreifen“ bedürfen: Herr Rühl ist ein Beispiel par excellence.
    Bisher wählte ich liberal. Seit Herr Rühl als liberale Lichtgestalt vorgestellt wurde, wird das nicht mehr so sein.
    Diesen Kommentar sende ich ebenfalls an gisbert.ruehl@kloeckner.com.
    Bei eventuellen Mißverständnissen stehe ich gern mit klärenden Erläuterungen zur Verfügung.
    Mit freundlichen Grüßen
    Bertram Schröder

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