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Tipp: Veranstaltung mit Wolfgang Gerhardt am 18.4.2012

18. April 2012, Remshalden-Grunbach, 19.00 Uhr

Verantwortung für die Freiheit – Zum normativen Profil liberaler Politik

Vortrag von Dr. Wolfgang Gerhardt MdB

Die Friedrich-Naumann-Stiftung trägt den Namenszusatz “für die Freiheit”. Freiheit gehört zusammen mit der Menschenwürde zu den kosmopolitischen Weltbürgerwerten. Sie ist kein Luxus, sie ist auch keine Beschwernis, sie ist so notwendig wie die Luft zum Atmen. Nur von Freiheit lebt ein Rechtsstaat, nur in Freiheit gelten Bürgerrechte, soziale Marktwirtschaft und das freie Wort. Freiheit ist aber nicht Beliebigkeit oder Rücksichtslosigkeit. Ein Auge für die anderen zu haben, ist bei aller Selbstverwirklichung unverzichtbar.

Freiheit hat eine soziale Wertedimension und sie erfordert individuelle Mühe. Ein freiheitliches Politikangebot fordert wie kein anderes aktive bürgerschaftliche Mitarbeit. Denn freiheitliche Gesellschaften sind immer auch ein großes soziales Experiment. Staatsbürger zu sein, verlangt weit mehr als den Besitz eines Personalausweises.

Die Veranstaltung ist kostenfrei.

http://www.freiheit.org/webcom/fancyuri.php/_c-126/_lkm-77/vname-472/vid-554/i.html

(aus dem Newsletter der Friedrich-Naumann Stiftung für die Freiheit)

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Keine Steuergelder für Schlecker

Die Pläne für eine Schlecker-Transfergesellschaft sind vom Tisch. Für die Liberalen ist klar, dass der Staat in einer Sozialen Marktwirtschaft den Wettbewerb nicht aushebeln darf. Ihrer Ansicht nach ist die Schaffung einer Transfergesellschaft keine geeignete Lösung. Otto Fricke konstatierte, das Modell Schlecker habe nicht funktioniert. Er rief die Politik dazu auf, bei Arbeitgebern im Einzelhandel die Werbetrommel für Schlecker-Mitarbeiter zu rühren. “Jedem Arbeitgeber muss klar sein, wie qualifiziert die Mitarbeiter von Schlecker sind und wie hart sie gearbeitet haben.” Mehr dazu

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Frohe Ostern!

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Politischer Aschermittwoch 2012

In der Zwischenzeit ist es gute Tradition, dass sich die Südwest-Liberalen am Aschermittwoch in Karlsruhe versammeln, um die liberalen Krallen zu zeigen. Auch in diesem Jahr waren es die Spitzenliberalen aus dem Land, die die richtige Mischung aus politischem Angriff und liberaler Standfestigkeit bewiesen.

Hören und sehen Sie selbst:

Landesvorsitzende Birgit Homburger MP3
(Datei: http://www.fdp-bw.de/docs/2012-02-22_homburger.MP3 31MB)

Fraktionsvorsitzender Hans-Ulrich Rülke MP3
(Datei: http://www.fdp-bw.de/docs/2012-02-22_ruelke.MP3 29MB)

Bereits in seiner Begrüßung fand der FDP-Bezirksvorsitzende und bildungspolitische Sprecher der Bundestagsfraktion, Patrick Meinhardt, eine empfindliche Stelle der Landesregierung: Die Bildungspolitik. „Was Grün-Rot hier abliefert, ist Ideologie pur. Die gute Qualität des differenzierten Bildungssystems in Baden-Württemberg wird zugunsten von Vereinheitlichung aufgegeben. Bildung wird eine Frage des Geldbeutels: Wer für sein Kind gute Bildung will, weicht zusehends auf die Privatschulen aus“, so Meinhardt.

Eine Generalabrechnung mit den politischen Gegnern bot der liberale Fraktionschef im baden-württembergischen Landtag, Hans-Ulrich Rülke. Gleich zu Beginn stellte er die Kandidatenentscheidung zum Bundespräsidenten in den Mittelpunkt. Das Selbstbewusstsein der FDP sei wohl nun vielen politischen Bewerbern erst klar geworden. „Ich bin jetzt schon gespannt, wie die Grünen um Herrn Ströbele und Co. und die pechschwarzen bayerischen Stallwächtern es jetzt den Wählerinnen und Wählern erklären wollen, warum sie gegen Joachim Gauck sind, den eine deutliche Mehrheit in diesem Land will“, so Rülke. In diesem offensiven Ton attackierte er die Landesregierung. „Wir beobachten das Tun der Grünen schon länger. Früher war es Herr Kretschmann, der als grüner Fraktionsvorsitzender davor warnte, was mit dem Staatshaushalt passiert, wenn ihn politisch Unverantwortliche gestalten. Wir können feststellen: Die Situation ist jetzt da!“, so der Liberale unter dem Applaus der mehr als 120 Zuhörerinnen und Zuhörer. „Diese Landesregierung hat den aufgeblähtesten Staatshaushalt in der Geschichte des Landes aufgestellt. Bei den kleinen Staatsdienern wird gespart, die Steuern werden erhöht. Dennoch reicht es nicht. Dabei dürfte klar sein: Ausgeglichene Staatsfinanzen sind nicht alles. Aber ohne ausgeglichene Staatsfinanzen ist alles nichts“, so Rülke.

„Wir haben in der Zeit der Bundesregierung eine gute Bilanz vorzuweisen. Wir sind aus der Krise der Staatsfinanzen auf Bundesebene sehr gut herausgekommen. Im Gegensatz zu den Vorgängerregierungen von Rot-Grün und Schwarz-Rot haben wir nicht als erstes die Steuern erhöht. Wir brauchen uns sicher nicht zu verstecken“, so die Landesvorsitzende und stellvertretende Bundesvorsitzende der FDP, Birgit Homburger. Sie stellte die Leistungen der Liberalen an den Anfang ihrer Ausführungen. Umso mehr maß sie die Politik der grün-roten Landesregierung mit dem Maß ihrer Taten. Die Landesregierung liefere ein „einziges Gewürge“ ab, die Zusagen wären nicht von langer Dauer. „Was ist denn die Bilanz der Grünen? Sie konnten Stuttgart 21 nicht verhindern, unter ihrer Landesregierung wurden tausende Wohnungen nach Augsburg verkauft. Das einzige, was sie vorweisen können, ist, dass die Winfrieds Hermann und Kretschmann jetzt mit dem Dienstwagen zu grünen Parteiveranstaltungen fahren können“, so Birgit Homburger kämpferisch. In der Bildungspolitik bezeichnete sie das Vorgehen der Landesregierung als „Schwachsinn“: „Die Grundschulempfehlung wurde zum Nachteil der Kinder abgeschafft, es werden ‚Modellversuche‘ mit G9 gemacht, das es schon seit Jahrzehnten gab. Die berufliche Bildung findet gar nicht mehr statt. Grün-Rot muss sich danach messen lassen, ob sie Bildungspolitik als Chance für den sozialen Aufstieg aufs Abstellgleis verschiebt. Das werden wir Landesregierung sicher nicht durchgehen lassen“, so die Spitzenliberale.

Bei Aschermittwochsfisch und guter Jazzmusik war die Stimmung unter den Liberalen sehr gut. Dies stellte auch der FDP-Kreisvorsitzende Heinz Golombeck fest, der in seinen Schlussworten noch die Energiepolitik erwähnte, mit der eine wichtige Zukunftsfrage beantwortet werden müsste. „Diese Landesregierung hat nur drei Antworten auf die Energiefrage: Windkraft, Windkraft und Windkraft. Das wird technisch nicht gehen.“

Den nötigen Gegenwind hatte die Landesregierung jedenfalls an diesem Aschermittwoch aus Karlsruhe bekommen.

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Letzte Runde für die Grundsatzdebatte

Der designierte FDP-Generalsekretär Patrick Döring hat die Schlussphase der Grundsatzdebatte eingeleitet. Die in den vergangenen 16 Monaten von der Grundsatzkommission, in Grundsatzwerkstätten, den Programmforen und in zahlreichen lokalen Arbeitskreisen erarbeiteten Freiheitsthesen gehen jetzt an die FDP-Mitglieder. “Es gilt das, was der erste Satz des Programms sagt: Die Freiheit des Einzelnen ist Grund und Grenze liberaler Politik. Und auf diesem Grundwert werden wir jetzt diese Debatte führen”, sagte Generalsekretär Patrick Döring. Mehr als 5.000 Personen haben sich bisher in den Gestaltungsprozess eingebracht. Diskutieren und gestalten auch Sie liberale Politik aktiv mit.

Mehr dazu

(via FDP-Newsletter)

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Liberale Hochschulgruppen führen Diskussion über Gegenentwurf zur Verfassten Studentenschaft

Der Landesverband Liberaler Hochschulgruppen Baden-Württemberg eröffnete in dieser Woche die öffentliche Diskussion über seinen Gegenentwurf zur Einführung der Verfassten Studentenschaft. Jeder Interessierte hat dabei auf Facebook die Gelegenheit, seine Meinung zum Konzept der Studentenparlamente abzugeben. Das Forum erreichen Sie über folgenden Link:

www.studentenparlament-jetzt.de

Der Landesvorsitzene Alexander Schopf:

“Statt der ideologischen Frage nach einer Körperschaft greifen wir mit dem Konzept der Studentenparlamente die Probleme des bisherigen Systems auf. Die Vertretung studentischer Belange funktioniert nur über klare Zuständigkeiten und transparente Entscheidungen.”

Das Konzept der Liberalen Hochschulgruppen, zu dem bereits ein Gesetzentwurf der FDP/DVP Landtagsfraktion vorliegt, sieht die Einrichtung eines Studentenparlaments als zentrales Vertretungsorgan aller Studenten vor. Die Mitglieder des Gremiums werden in allgemeinen Wahlen bestimmt und beschließen öffentlich zu allen Fragen studentischer Belange.

Schopf:

“Wahlbeteiligungen von teilweise 10 Prozent untergraben derzeit massiv die Legitimation der studentischen Gremienvertreter. Viele Kommilitonen wissen aber nicht was ihre Vertreter überhaupt tun. Akzeptanz kann daher nur durch Transparenz erreicht werden.”

Neben der fehlenden Akzeptanz der Vertreter gegenüber Studenten und Hochschule soll das Konzept der Studentenparlamente ebenfalls der praktizierten Verlagerung von Entscheidungen in U-Modelle entgegenwirken. Die Machtverlagerung, die regelmäßig gewählte Vertreter faktisch von Entscheidungsprozessen ausschließt, soll künftig ausgeschlossen werden.

“Statt den Studenten mit der Verfassten Studentenschaft alten Wein in neuen Schläuchen anzubieten, müsste die Ministerin dringend die Strukturen reformieren. Die defizitären Systeme durch Satzungshoheit zu perpetuieren und dann über die Finanzhoheit auch noch mit ausufernden Haushalten auszustatten, kann nicht der Weg in die Zukunft sein. Auch die Landesregierung wird daher nicht daran vorbeikommen, sich mit einem transparenteren System wie dem Studentenparlament zu beschäftigen.”

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Neue FDP-Kampagne zum Wachstum

Anlässlich der “Internationalen Grünen Woche 2012″ haben Philipp Rösler und Patrick Döring das erste Motiv der neuen FDP-Kampagne enthüllt. Es bildet den Auftakt einer  Serie, die für die positiven Effekte von Wachstum für unsere Gesellschaft wirbt und die Rolle der FDP hierbei verdeutlicht. Damit bleibe Deutschland auch in Zukunft auf Wachstumskurs, wobei die FDP nicht allein eine Steigerung des Bruttoinlandsprodukts im Blick habe, betonte Partei-Chef Rösler. Wachstum lasse sich auf viele Themen übertragen. “Es gibt überall Wachstumsgeschichten”, sagte Generalsekretär Döring.

Mehr dazu: http://www.fdp.de/Wachstum-verdraengt-Kinderarmut/2301c14056i1p510/index.html

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SWR: Liberale in Baden-Württemberg suchen Bürgernähe

Die Landes-FDP will ihre Mitglieder und die Bürger stärker an der Parteiarbeit beteiligen – unter anderem mit Befragungen und Unterschriftenlisten. Laut Landesvize Hartfrid Wolff sollen die Delegierten auf dem Landesparteitag im Januar über entsprechende Anträge abstimmen. Eingeführt werden könnte demnach eine Mitgliederbefragung über den Parteivorsitz. Die Hürden für Mitgliederentscheide in der Partei sollen gesenkt werden. Außerdem wollen die Liberalen ein Verfahren starten, nach dem Bürger mit mindestens 1.000 Unterschriften dafür sorgen können, dass ein Thema auf einem FDP-Landesparteitag diskutiert wird. Mit diesen neuen Anträgen solle die FDP zur “Avantgarde im Bundesverband” werden, sagte Wolff. Der Bundestagsabgeordnete aus dem Rems-Murr-Kreis leitet eine Kommission, die die Vorschläge erarbeitet hat.

Gremium soll Mindestlohn ermitteln

Ein weiteres wichtiges Thema auf dem Landesparteitag wird der gesetzliche Mindestlohn sein. Der Reutlinger Bundestagsabgeordnete Pascal Kober erklärte, der Mindestlohn müsse von Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretern sowie von Wissenschaftlern gefunden werden. Die Wissenschaftler seien wichtig für die schwierige Abwägung zwischen dem Erhalt eines fairen Wettbewerbs und der Sicherung von Arbeitsplätzen. Die Union hat ein ähnliches Modell zur Ermittlung eines Mindestlohns vorgeschlagen – allerdings ohne die Beteiligung von Fachleuten.

(via http://www.swr.de/nachrichten/bw/-/id=1622/nid=1622/did=9069838/qexurq/index.html )

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Entscheid: FDP-Mitglieder bekennen sich zu Europa

{text} Die unabhängige Zählkommission hat das Ergebnis der Auszählung der Abstimmung zum ESM bekannt gegeben. Die Mehrheit der Mitglieder, die sich an der Abstimmung beteiligt haben, hat sich hinter die Position des Bundesvorstandes gestellt: 54 Prozent votierten für Antrag B. 44 Prozent der Stimmen entfielen auf den Antrag der Initiatoren des Entscheids. “Die FDP bleibt klar pro-europäisch”, kommentierte FDP-Chef Philipp Rösler das Ergebnis.

Mehr dazu

(via FDP-Newsletter)

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