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Weg frei für Mitgliederentscheid
UPDATE (28.10.2011) : Website zum Mitgliederentscheid ist online
Der aktuelle Mitgliederentscheid zeigt einmal mehr: Die FDP pflegt den Dialog mit Mitgliedern und Bürgern. Speziell zum Mitgliederentscheid wurde jetzt eine Website eingerichtet. Unter www.fdp.de/mitgliederentscheid finden Sie den vollen Text der zur Abstimmung stehenden Anträge. Zusätzlich gibt es Informationen zum organisatorischen Ablauf, interaktive Dialogformate, laufend aktualisierte Veranstaltungs-Termine sowie Fakten zum thematischen Hintergrund der Euro-Rettung.
Die FDP betritt parteipolitisches Neuland und befragt ihre Mitglieder in einem entscheidenden Politikfeld. Hier finden Sie einige Informationen zum anstehenden Mitgliederentscheid zum Europäischen Stabilitäts Mechanismus (ESM), veröffentlicht unter http://www.fdp.de/Weg-frei-fuer-Mitgliederentscheid/1804c13172i1p397/index.html
-> Fragen und Antworten zum Mitgliederentscheid (PDF)
Mit dem Mitgliederentscheid will die Gruppe um den FDP-Bundestagsabgeordneten Frank Schäffler erreichen, dass die FDP gegen die Einrichtung des dauerhaften Stabilitätsmechanismus ESM stimmt. Der Bundesvorstand will dazu einen Alternativantrag einbringen.
[...] Im weiteren Verfahren werden die Unterschriften bis zum 24. Oktober formell auf ihre Gültigkeit überprüft. In der Folge wird es zahlreiche Veranstaltungen geben, in denen die Parteimitglieder, aber auch externe Experten und die Öffentlichkeit eingeladen sind, über die Anträge zu diskutieren. (Bundesgeschäftsführerin) Renatus betonte: “Die FDP-Bundesgeschäftsstelle sieht ihre Aufgabe weiterhin in einer der offenen Debatte dienenden unparteiischen Unterstützung des Verfahrens. Die Öffentlichkeit ist ausdrücklich zur Teilnahme daran eingeladen.”In einer Sonderausgabe der Mitgliederzeitschrift “elde” werden schließlich alle Argumente noch einmal zusammengefasst. Enthalten sind auch die Stimmunterlagen, welche die Mitglieder bis zum angegebenen Stichtag abgeben müssen. (Generalsekretär) Lindner geht davon aus, dass das Verfahren vor der Weihnachtspause zum Abschluss kommt.
Organisatorische Hinweise und Informationen zum Ablauf
Die Bundesgeschäftsstelle hat ein Flugblatt mit den häufig gestellten Fragen und Antworten zum Mitgliederentscheid erstellt. Sie finden dieses neben weiteren Informationsmaterialien auch unter http://www.fdp.de/argumente.
Mehr dazu auf den Seiten der Bundes-FDP: http://www.fdp.de/Weg-frei-fuer-Mitgliederentscheid/1804c13172i1p397/index.html
Posted in aus der FDP, Europa
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WOLFF: Illegaler Einsatz von Malware durch Sicherheitsbehörden? – Aufklärung schnellstmöglich!
Es wird Zeit, Licht ins Dunkel der „Online-Durchsuchungen“ zu bringen. Vergangenes Wochenende wurde bekannt, dass möglicherweise das Bundes- und weitere Ländersicherheitsbehörden eine Software einsetzen, mit der sie über die gesetzlichen bzw. die Grenzen des Urteils des Bundesverfassungsgerichts von 2008 hinaus Daten auf Computer ausspähen und ggf. zur Strafverfolgung oder polizeilich nutzen.
Grob und nicht-technisch gesagt geht es darum: Nachdem die CDU-SPD-Bundesregierung durch Einführung des BKA-Gesetzes auf Bundesebene die rechtliche Grundlage für eine „Online-Durchsuchung“ geschaffen hat, stellte das Bundesverfassungsgericht auf Antrag von FDP-Mitgliedern klar, dass eine vollständige, umfassende Durchsuchung eines Computers unzulässig ist, da sonst in den intimsten Privatbereich bzw. den Kernbereich persönlicher Lebensgestaltung, der verfassungsrechtlich absolut geschützt ist, eingegriffen werden würde. Überwacht werden darf nur die Kommunikation, also alles das, was vom Absender bewusst nach außen gegeben werden sollte (also z.B. eMails oder Internettelefonie). Aber alle Daten, die nicht versandt oder eben nicht irgendwie Dritten zugänglich gemacht werden sollen, sind tabu. Hier soll allein der Verfasser (mit dem Arbeitsgerät Computer) die Hoheit darüber behalten und allein entscheiden, wem er diese Inhalte jemals zugänglich machen möchte. Dazu gehört auch explizit alles, was auf der Festplatte gespeichert ist (Texte aller Art, mithin auch Testamentsentwürfe oder Tagebuchaufzeichnungen, Arztrechnungen samt Diagnose, Kalendereinträge im Outlook, heruntergeladene Internetseiten, gespeicherte eMails). Auch eine technisch mögliche Nutzung der Mikrofone oder der Kameras an Computern, z.B. zur „online-Überwachung“ der Büroräume, sind nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts nicht zulässig.
Gesetz und Recht müssen eingehalten werden – auch und gerade von staatlichen Sicherheitsbehörden. Die Bürger haben einen Anspruch darauf, sich auf staatliche Institutionen und deren rechtsstaatlich untadelige Vorgehensweisen verlassen zu können.
Wenn die technischen Aussagen des Chaos Computer Clubs zutreffen, muss sehr genau geprüft werden, ob tatsächlich die rechtlichen Grenzen von den Sicherheitsbehörden eingehalten wurden oder nicht. Wenn Grenzen überschritten wurden, wonach es aktuell aussehen könnte, dann muss das erhebliche Konsequenzen haben. Die FDP wird alles tun, um die Vorkommnisse im Innenausschuss des Deutschen Bundestages aber auch in den Landtagen aufzuklären. Es muss dabei u.a. um Folgendes gehen:
- Wurde eine Software eingesetzt, die mehr kann, als dies rechtlich erlaubt ist?
- Wenn ja, wem war dies bekannt?
- Wurden Ergebnisse aus der zu weit gehenden Ausforschung genutzt?
- Wer hat diese Ergebnisse wann und wie genutzt?
- wie kann in Zukunft sichergestellt werden, dass derartige Überschreitungen technisch aber auch über rechtliche (Verfahrens-)Vorgaben vermieden werden?
Ich halte es für richtig, wenn die Datenschutzbeauftragten von Bund und Ländern nun in die Aufarbeitung einbezogen werden und die Regierungen lückenlos darüber berichten. Aufklärung tut not; wenn der Trojaner vorsätzlich Grenzen überschreitend eingesetzt wurde, muss dieses Konsequenzen haben.
Schon 2007 hatte auf Antrag von Hartfrid Wolff und des FDP-Landesverbandes Baden-Württemberg der FDP-Bundesparteitag in Stuttgart sich einstimmig gegen die „Online-Durchsuchung“ ausgesprochen. Die FDP hat eine klare Haltung!
Eine parteipolitische Randbemerkung zu den GRÜNEN sei erlaubt: Das Aufheulen der Grünen jetzt ist nicht nachvollziehbar. Es sei nur daran erinnert, dass bundesweit zum ersten mal eine „Online-Durchsuchung“ seitens Rot-Grün angeordnet worden ist. Der damalige Innenminister Schily bzw. sein Staatssekretär hatten unter der Rot-Grünen-Regierung bereits vor 2005 eine Online-Durchsuchung ohne jede gesetzliche Grundlage, einfach per Dienstanweisung, angeordnet! Dies war sogar für den darauf folgenden Innenminister Schäuble rechtsstaatlich zu vage, so dass er die gesetzliche Grundlage schuf. Inhaltlich ändert dies nichts, nur zeigt es eines: wie bei der Vorratsdatenspeicherung, wo die Grünen in Baden-Württemberg im Koalitionsvertrag dafür eintreten, dass sie umgesetzt wird, sind Grüne keine verlässlichen Partner für rechtsstaatliche Maßnahmen. Die einzige Partei, die verlässlich für Bürgerrechte eintritt, ist die FDP. Dies sieht man am Ergebnis der Anti-Terror-Gesetze, die nach der Einführung durch Rot-Grün und Verschärfung unter Schwarz-Rot nunmehr eine deutlich rechtsstaatlichere und demokratischere Grundierung bekommen haben; das sieht man bei den Internetsperren, wo gerade Liberale mit Erfolg sich dafür eingesetzt haben, dass keine behördliche Struktur für Internetzensur aufgebaut werden konnte. In einer Koalition mit der CDU/CSU sind keine 100%-Lösungen im Sinne der FDP-Politik möglich: aber die Erfolge können sich sehen lassen!
Posted in Bürgerrechte, Datenschutz, Geht's noch?, Internet, Netzpolitik
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Vorratsdatenspeicherung ist mit der FDP nicht zu machen
64.500 Unterstützer hat die Petition zum Verbot der Vorratsdatenspeicherung gefunden. FDP-IT-Experte Jimmy Schulz sieht die Bedenken der Liberalen gegen die massenhafte, anlasslose Speicherung privater Daten darin bestätigt. „Die Bürger wollen nicht unter Generalverdacht gestellt werden und das Gefühl haben, der Staat habe jederzeit Zugriff auf private Daten“, kommentierte er das Ergebnis. Dieses Anliegen werde die FDP-Fraktion weiterhin tatkräftig unterstützen.
„Wir sind davon überzeugt, dass die anlasslose Vorratsdatenspeicherung mehr Schaden als Nutzen bringt“, betonte der Obmann der Enquete-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“, Jimmy Schulz. Für den Liberalen ist klar, dass in Datenschutzfragen stets nach Lösungen gesucht werden müsse, die die Verhältnismäßigkeit im Blick behalten.
Privatsphäre war einmal? Nicht mit uns
Hierzu stellte Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) im Interview mit der ”Rhein-Neckar-Zeitung” noch einmal heraus: Die FDP ist die liberale Bürgerrechtspartei. Dies zeige auch die bisherige Bilanz der Regierung: „Die Terrorismusbekämpfungs-Ergänzungsgesetze sind neu justiert; Netzsperren wurden wieder aufgehoben und die Vorratsdatenspeicherung verhindert.“
„Das sind alles für sich einzelne Punkte, aber sie zeigen: Da ist eine klare Linie da. Das ist eine Handschrift, die nur die FDP einbringen kann“, sagte die Justizministerin. „Wir sind diejenigen, die sagen: Jawohl, für uns gibt es einen Persönlichkeitsschutz auch noch 2013, 2015. Privatsphäre war einmal – das gibt es mit uns nicht“, betonte die liberale Ministerin.
Posted in Datenschutz, Internet, Medien
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Mitgliederentscheid über den ESM kommt wohl zustande
05.10.2011 – In der FDP wird es voraussichtlich einen Mitgliederentscheid über den dauerhaften Euro-Rettungsschirm ESM geben. Die Initiatoren teilten mit, dass sie die erforderliche Anzahl von Unterschriften erreicht hätten. Die Übergabe soll am kommenden Montag erfolgen. Im weiteren Verfahren muss zunächst überprüft werden, ob alle Unterzeichner auch Mitglieder der FDP sind. Die Parteiführung kündigte einen Alternativantrag an.
Für eine Mitgliederbefragung müssen der FDP-Satzung zufolge fünf Prozent der Mitglieder unterschreiben – also rund 3.230 Personen. Laut Initiatoren sind bereits rund 3.650 Unterschriften zusammengekommen. Die ESM-Gegner wollen die Unterschriftenliste FDP-Generalsekretär Christian Lindner am kommenden Montag vor der Präsidiumssitzung übergeben.
Mit dem Mitgliederentscheid will die Gruppe um den FDP-Bundestagsabgeordneten Frank Schäffler erreichen, dass die FDP gegen die Einrichtung des dauerhaften Stabilitätsmechanismus ESM stimmt. Für den Fall, dass der Mitgliederentscheid zustande kommt, hat die Parteispitze bereits einen Alternativantrag angekündigt. Dieser soll von der gesamten Parteiführung und dem FDP-Ehrenvorsitzenden Hans-Dietrich Genscher getragen und auf einer Klausurtagung von Präsidium und Bundesvorstand am 23./24. Oktober beschlossen werden.
Im Anschluss haben dann alle Mitglieder das Wort und stimmen über die beiden Anträge ab. Eine Sonderausgabe der Mitgliederzeitschrift elde wird zusätzlich über den Inhalt der Anträge sowie das anschließende Verfahren informieren.
Hintergrund: Was ist der Mitgliederentscheid?
Der Mitgliederentscheid ist das Mitwirkungsrecht der Basis schlechthin. Über wichtige politische Fragen kann ein Mitgliederentscheid stattfinden. Auf Antrag der Vorstände oder Parteitage von fünf Landesverbänden oder von einem Drittel der Kreisverbände oder von fünf Prozent der Mitglieder der FDP hat der Bundesvorstand den beantragten Mitgliederentscheid durchzuführen.
(via FDP-Newsletter)
Posted in Europa, Finanzpolitik
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FNF: Online-Netzkonferenz: ”Facebook Revolutions”
„Danke Facebook!” schrieben Demonstranten in Kairo auf Plakate und Hauswände. Zweifellos haben Facebook, Twitter, YouTube und andere Social Media Plattformen eine wichtige Rolle bei den Protesten in der Arabischen Welt gespielt. Neun Monate nach Beginn des Arabischen Frühlings will die internationale Online-Konferenz „Facebook Revolutions?“ der Virtuellen Akademie ab dem 19. September 2011 eine Zwischenbilanz ziehen.
Mehr dazu: http://www.liberale.de/Online-Netzkonferenz-Facebook-Revolutions/8422c13681i1p/index.html
Posted in aus der FDP, Internet, Netzpolitik
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Lindner zum Stand der Grundsatzdebatte
“‘Wir Liberalen’, so Generalsekretär Christian Lindner in der aktuellen Ausgabe von “liberal“, “stecken in einer Bewährungsprobe. Im Regierungsalltag hat die FDP an Vertrauen, Respekt und argumentativer Prägekraft verloren. Ein Teil der Öffentlichkeit missversteht unser Anliegen einer Steuersenkung als Klientelpolitik, statt darin eine Frage der fairen Teilhabe der Bürger am Aufschwung und den Ausdruck eines liberalen Verhältnisses zwischen Bürger und Staat zu sehen. Die Vorurteile sitzen tief.
Obwohl der Liberalismus, in den Worten von Karl-Hermann Flach, weder eine Großunternehmerphilosophie noch eine Kleinhändlerideologie ist, reduzieren uns die Medien hartnäckig auf eine Interessensvertretung dieser Gruppen. Das spüren nicht nur wir Liberalen im Alltag, sondern das bemerken auch unabhängige Beobachter wie der Philosoph Peter Sloterdijk, der im April in der 5. Freiheitsrede der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit feststellte, dass Begriffe wie ‚liberal’ oder ‚neoliberal’ noch nie zuvor so schlecht konnotiert gewesen seien wie heute.”
Lesen Sie den kompletten Beitrag “Chancen für morgen: Zum Stand der Grundsatzdebatte” von Christian Lindner.”
Mehr dazu: http://www.freiheit.org/webcom/show_article_bb.php?wc_c=618&wc_id=19964 (via FNF-Newsletter)
Website zur Netzpolitik
Neues auf der Site der FDP Baden-Württemberg: Unter www.netzpolitik.fdp-bw.de finden Sie liberale Positionen rund um den Themenkomplex Internet. Die Themen Vorratsdatenspeicherung, Soziale Netzwerke, Internet-Recht, Netzausbau und Netzneutralität werden aus liberaler Sicht beleuchtet und diskutiert. Ergänzend dazu finden Sie unsere Positionspapiere, Netzpolitik-News und Links zum weiteren Vertiefen.
Posted in aus der FDP, Internet
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Bilder von der Sitzung der Strukturkommission im Landtag BW
(alle Fotos Markus Lochmann, @FDPBW)
Posted in Allgemein, aus der FDP
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