Archiv für Januar 2008

Das Sechs-Parteien-System

Oder: Wie man mit Minus 5,8 Prozent die Wahl gewinnt

Die CDU in Niedersachsen hat die Landtagswahl 2008 verloren. Ja, sie lesen richtig. Die CDU in Niedersachsen hat 5,8 Prozentpunkte verloren. Die SPD nur 3,1. (http://stat.tagesschau.de/wahlarchiv/heni/flash/index.shtml?lra=WAHL08&wahl=DE_HE)

Dennoch spricht die versammelte Medienmeute vom “Wahlsieger” Wulff. Nur, weil der weiter regieren darf? Der kleine aber bedeutsame Unterschied zwischen subjektiv und objektiv geht den Herrschaften Redakteuren im Eifer des Gefechtes schon mal verloren.

Aber noch einmal sechs Prozent weniger hält auch ein Wulff nicht unbeschadet aus.

Die Wahl gewonnen haben die Linke und die FDP, die “sonstigen” und die Nichtwähler. Und das in beiden Ländern.

In Hessen hat Roland Koch es nicht geschafft, die “dunkle Materie” an die Wahlurnen zu locken. Noch schweigt der Rechte Rand. Vielleicht weil sie keinen “echten” Heilsbringer haben, weil Roland Koch viel zu systemimmanent ist. Er hatte jedoch in einem Recht: Er sprach für eine schweigende Mehrheit. Sein Pech, und unser Glück, war, dass diese tatsächlich weiter schweigt.

Was Roland Koch allerdings geschafft hat, ist, dass er die Sozialdemokraten aus ihrem Agenda 2010-Koma mit einem richtigen Paukenschlag erweckt hat. Die sind dann auch zur Wahl gegangen. Nicht wegen Frau XY. Sondern gegen Koch.

Woran man das erkennen kann? Nun, in Niedersachsen gab es keinen Koch. Und die Sozialdemokraten sind auch nicht zur Wahl gegangen.

Vielleicht kann man in Deutschland Wahlen nur noch “gegen” jemanden gewinnen. Das wäre dann eine “Leidensdemokratie”. Wir wählen uns das Übel und erdulden es, bis sich eine genügend grosse Anti-Stimmung gesammelt hat. Dann, aber nur dann, wählen wir es ab. Wie die Franzosen einst mit ihren Königen verfuhren. Nur, dass damals die Köpfe sprichwörtlich rollten. Heute gehen sie zu Gazprom.

Dieser Artikel trägt den Titel Sechs-Parteien-System aus gutem Grund. Grosse Koalitionen führen zur Stärkung der politischen Ränder. Genau das ist auch passiert. Die Linke ist die strahlende Wahlsiegerin beider Landtagswahlen und wird in den Bundesweiten Umfragen mit sieben bis zehn zwölf ernst zu nehmenden Prozent gehandelt. Das ist eine logische und rationale Folge der Spaltung der Gesellschaft in Mittel- und Unterschicht. Die Oberschicht in Deutschland ist zahlenmäßig viel zu klein, um wahltaktisch irgendeinen nennenswerten Effekt zu erzielen.

Der nächste Akt des Dramas wird, ganz gemäß dem Hegelschen Gesetz These-Antithese, das Aufwachen des anderen Extrems sein. Die Nationalisten werden einen wie auch immer demokratisch getarnten Neo-Sozialismus nicht sang- und klanglos hinnehmen. Wenn die Menschen erst einmal aus der Mitte gerissen und von der Linken enttäuscht worden sind (denn die Linke kann die geweckten Erwartungen niemals erfüllen), werden Wege frei für Demagogen. Das hatten wir doch schon einmal.

Deshalb muss schnell Schluss sein mit dieser unsäglichen “grossen” Koalition und deren Hick-Hack-Politik. Wir brauchen klare Verhältnisse in Berlin.

Am liebsten wäre mir da natürlich die traditionelle Schwarz-Gelbe Koalition der Vernunft. Aber zur neuen politischen Kultur muss auch gehören, dass Koalitionen jenseits von Blockgrenzen möglich werden. Da aber die FDP derzeit eher weiter weg von der SPD steht als die Union oder die Grünen, ist es wohl vor allem am bürgerlichen Kern der Grünen, sich in die Mitte zu bewegen.

Wenn die Grünen aber, und wenn ich an deren misslungene Parteitage im letzten Jahr denke, sich als bessere “Linke” positionieren, stellt sich unweigerlich ein neuer Lager-Wahlkampf mitsamt den Rändern ein.

Ob sich dann, wie in anderen europäischen Ländern, eine rechts-populistische Partei aus CDU und FDP abspaltet (siehe Österreich, Schweiz und Holland) oder eine fundamental-christlich-konservative Kleinpartei (siehe z.B. Finnland) sich aus den religiösen Nichtwählern und der CSU bedient, ist einerlei. Auf jeden Fall wird es für alle etablierten Parteien zunehmend ungemütlicher.

Die sinkende Wahlbeteiligung setzt Masse frei. Masse an nichtgebundenem Wählerpotential, Masse an nicht artikuliertem Volkswillen. Ein dunkler Fleck auf der politischen Landkarte breitet sich aus und bedeckt etablierte Strukturen.

Eigentlich hat das politische System die Wahlen in Hessen und Niedersachsen verloren: In Hessen spielt das absurde Koalitions-Theater und in Niedersachsen blieb das halbe Volk zuhause.

Das muss alle etablierten demokratischen Parteien zum Denken bringen.

Russischer Wissenschaftler sagt neue Eiszeit voraus

Kürzlich hat der Astronom Khabibullo Abdusamatov vom „Pulkovo Astronomic Observatory“ in St. Petersburg erklärt, die Erde werde, verursacht durch niedrige Sonnenaktivität, in der Mitte dieses Jahrhunderts eine „Mini-Eiszeit“ erleben. Die Temperaturen werden etwa ab 2012 fallen, wenn die derzeitige globale Erwärmung, die durch relativ hohe Sonnenaktivität bedingt sei, ihren Höhepunkt erreicht habe. Die niedrigste Durchschnittstemperatur werde etwa in den Jahren 2035 bis 2045 zu vermelden sein.

Diese Sicht wird auch durch den belgischen Astronomen Dirk Callebaut unterstützt, der in der Mitte des Jahrhunderts ein „großes Minimum“ erwartet, vergleichbar dem Maunder-Minimum (1650–1700), einer Periode, in der die Themse, die Seine und die holländischen Kanäle im Winter zugefroren waren.

In dieses Bild passen auch die Beobachtungen des NASA-Sonnenphysikers David Hathaway, der kürzlich darlegte, dass die großräumige Materieströmung, die für den Zyklus der Sonnenflecken verantwortlich ist, sich zu einem Rekordminimum verlangsamt hat. Dies hat erhebliche Auswirkungen auf die zukünftige Sonnenaktivität, da Forscher davon ausgehen, dass die Geschwindigkeit der Strömung die Intensität der Sonnenfleckenaktivität auf etwa 20 Jahre im Voraus determiniert. Eine langsame Strömung bedeutet niedrigere Sonnenaktivität. Hathaway glaubt, der 25. Solarzyklus, der seinen Höhepunkt um das Jahr 2022 erreicht, könnte einer der schwächsten seit Jahrhunderten sein.

Mehr dazu:

Spiegel-Redakteure baden kalt

Mit Sorge beobachte ich in den letzten Wochen die abnehmende Qualität meines einstigen Favoritenblattes. Die fortschreitende Verdummung der “Spiegel” Redakteure erreichte heute ihren vorläufigen Höhepunkt.

“Ostsee wird zur Badewanne”, titelte das ominöse Kürzel lub/dpa in einem tendenziösen Artikel zur vermeintlichen Klimakatastrophe an der Ostsee. Um bis zu 4° solle die Ostsee sich erwärmen. Nach Recherchen fand ich heraus, dass die durchschnittliche Wassertemperatur der Ostsee bei ca. 1o°C liegt.

Nach Logik des “Spiegel” liegt also die Temperatur einer Badewanne bei 14°C. Das mag für Spiegel-Redakteure genug sein, für mich wäre das entschieden zu kalt.

Ein weiterer Artikel schreibt, wie so oft, die USA schlechter als sie sind: “Jobkrise erreicht US-Mittelschicht” heißt hier der provokante Titel, nachdem mehr Akademiker in den Staaten arbeitslos sind. Fakt ist aber: In 2007 betrug die durchschnittliche Arbeitslosenrate in den USA 4,6%. In  Deutschland betrug sie zur gleichen Zeit 7,9%, also fast das Doppelte.

Fazit: Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen. Auch beim “Spiegel” nicht!

68 Prozent der Haushalte im Südwesten mit Internetzugang- 4,4 Millionen täglich online.

Die Ausstattung der Haushalte in Baden-Württemberg mit Computern hat sich im Jahr 2007 weiter erhöht. In rund 3,6 Millionen Haushalten – das sind 76 Prozent aller knapp 5 Millionen Haushalte – steht ein Computer. Damit hat in den letzten fünf Jahren der Anteil der Haushalte mit Computern um etwa ein Sechstel zugenommen. Immer mehr Haushalte verfügen zudem über einen Internetanschluss. 2007 war dies bei 3,3 Millionen oder 68 Prozent der Haushalte der Fall. Gegenüber dem Jahr 2003 hat die Zahl der Haushalte mit Internetzugang um fast 25 Prozent zugenommen.

Die Haushalte in Baden-Württemberg sind damit im bundesweiten Vergleich sowohl mit Computern als auch Internetzugängen sehr gut ausgestattet. Bundesweit liegt die Ausstattungsquote bei Computern mit 73 Prozent etwas geringer als in Baden-Württemberg. Auch der Anteil der Haushalte mit Internetanschluss liegt bundesweit mit 65 Prozent etwas unter dem Anteil in Baden-Württemberg.

Das Internet wird von mehr als der Hälfte der Bevölkerung in Baden-Württemberg regelmäßig genutzt. 45 Prozent aller Baden-Württemberger im Alter ab 10 Jahren, das sind ca. 4,4 Millionen Menschen, waren im ersten Quartal 2007 sogar täglich online. Dies stellte das Statistische Landesamt im Rahmen der Erhebung »Informations- und Kommunikationstechnologien in privaten Haushalten« fest. In Deutschland werden dazu einmal im Jahr ca. 12.000 private Haushalte befragt, davon rund 1.400 Haushalte in Baden-Württemberg.

Nach wie vor nutzen eher jüngere Menschen das Internet. Während fast alle 10- bis 24-Jährigen (97 Prozent) schon einmal online waren, haben sich nur knapp ein Drittel der Menschen über 64 Jahren (30 Prozent) schon einmal des Internets bedient.

Das Internet wird vor allem zur Kommunikation per E-Mail genutzt. Das gaben die meisten Onliner (89 Prozent) an. An zweiter Stelle folgen Informationen über Waren und Dienstleistungen (83 Prozent). 60 Prozent haben Reisedienstleistungen, z. B. die Buchung von Fahrkarten, in Anspruch genommen. Die Hälfte der Onliner gab an, Kontakte zu Behörden und öffentlichen Einrichtungen hergestellt zu haben sowie Angebote zur Aus- und Weiterbildung zu nutzen.

Quelle: Statistisches Landesamt Baden-Württemberg

10.709.737 Page-Impressions

Hier ein paar Daten zur FDP-BW.DE aus 2007: Auf 49 Domains insgesamt 10.709.737 Page-Impressions. Der stärkste Monat Januar mit 1.112.659 Page-Impressions. Insgesamt 1.989.914 Besucher (unique visits), hier der stärkste Monat Juli mit 229.923 Visits. Danke an alle interssierten Websurfer für die vielen Besuche. Browser (ohne Robots): Internet Explorer 59,7%, Mozilla 28,8%, Opera 7,0%, Netscape 3,2%, Safari 0,7%, Konqueror 0,45%, Camino 0,06%

Kochs Dunkle Materie

Es kam dem alten Hasen wie gerufen: Das Thema Innere Sicherheit. Kaum besser hätte sich Roland Koch seinen Wahlkampfstart in Hessen wünschen können - als dass zwei minderbemittelte Schläger einen Renter vor einer Kamera krankenhausreif prügeln.

Dass das im tiefschwarz regierten Bayern passiert, interessiert zunächst niemanden. Auch, dass die erste Nachahmer-Tat im eigenen Hinterhof Frankfurt passiert, nicht. Weiter ging es dann mit Berlin und gestern Heilbronn.

Als gehässiger Kommentator könnte man schreiben: “Auch wo die CDU regiert, werden Rentner verprügelt”. Das aber tut keiner. Warum eigentlich? Weil schon immer geprügelt wird. Und zwar egal, wer regiert.

Weder in Berlin noch in Stuttgart sind wir in den S-Bahnen vor verrückten, besoffenen Einzel-Täter-Gruppen sicher. Wir waren es auch noch nie. Immer schon wurden in Großstädten Menschen überfallen. Und immer schon hat sich die Masse feige weggeduckt. Überall in den Großstädten gibt es pöbelnde Ausländer-Gangs. Das ist irgendwie Mode. Und gehört bestraft.

Doch warum benutzt Roland Koch gerade das Thema Innere Sicherheit für seinen Landtagswahlkampf? Wo er doch Polizeistellen abgebaut und Dienststellen geschlossen hat?

Ganz einfach. Es ist wie im Universum allgemein: Es gibt eine große Menge an Dunkler Materie im Raum. Die sieht man nicht, und doch ist sie da. Mann kann ihre Schwerkraft nachweisen. Sie hat Masse, also Gewicht. Und in der Politik sogar das Wahlrecht.

Kochs Dunkle Materie heisst mal “schweigende Mehrheit”, mal “Nichtwähler”, mal “Patrioten”. Ich nenne es schlicht den Rechten Rand.

Die Dunkle Materie des deutschen Politikbetriebes sind all diejenigen Stammtischbürger, die schon immer latent ausländerfeindlich, amtisemitisch, deutschnational und kleinbürgerlich waren. Es ist genau die Klientel, die in den späten 20er-Jahren die NSDAP groß gemacht hat.

Sie dachten, die gäbe es nicht mehr? Irrtum. Sie konnten sie lange Jahre nur nicht sehen. Schließlich sind sie ja dunkel. Immer wieder tauchen sie auf – in den Reden eines Franz-Josef Strauß genauso wie in den Unterschriftenaktionen des Herrn Koch oder bei Herrn Schlierer im Stuttgarter Landtag. Sie leben mitten unter uns: Handwerker, Juristen, Lastwagenfahrer, Verkäuferinnen, Beamte. Menschen wie Du und ich, Menschen mit eher einfachem Gemüt, starkem Gerechtigkeitssinn und dem Drang zur Vereinfachung. Nein, ich meine nicht die grölenden NPD-Idioten. Die sind ja leider nur allzugut sichtbar.

In der Physik hat man die Dunkle Materie noch nicht abschließend erforscht. In der Politik schon. Und das, was da zutage kam, sollten wir nicht nocheinmal aufwärmen. Ein Wahlsieg der CDU in Hessen in allen Ehren, Herr Koch. Aber bitte mit sauberen Mitteln. Und im prallen Scheinwerferlicht.

Die Dunkle Materie hat im Universum einen Anteil von 70% aller Materie. Das ist eine satte Zweidrittelmehrheit. In der Politik ist deren Anteil derzeit unbekannt. Doch wehe, sie beginnt mal zu leuchten.

Links dazu:

Koch vergrätzt Junge Liberale

http://www.zeit.de/2008/03/Jugendkriminalitaet

http://de.wikipedia.org/wiki/Dunkle_Materie

Buchtipp: Welche Freiheit?

Aus der WELT:

Die Ästhetik kennt den Begriff des Naturschönen, die Sozialhistorie könnte den Begriff des Natursozialistischen als Merkmal deutscher Kollektivmentalität einführen. Bei Umfragen rangieren hierzulande soziale Gleichheit und Gerechtigkeit jeweils vor dem Wert politischer Freiheit. Die Deutschen lieben den american way of life, aber der Liberalismus ist ihnen fremd. Dass die Freiheit bei uns, aber auch anderswo in Europa, wenig gilt, wird von der Frankfurter Soziologin Ulrike Ackermann in “Welche Freiheit?” (Matthes & Seitz, Berlin. 319 S., 22,80 Euro) zu Recht bedauert. Um die Erkenntnis, dass sich unser angeblich postideologisches Zeitalter seit längerem reideologisiert, führt kein Weg mehr herum. Gut also, dass 17 Autoren der Frage nachgehen, was wir an der Freiheit haben und warum wir sie so wenig achten. Neben Ralf Dahrendorf, Wolfgang Sofsky oder Ian Buruma kommen mit den Ungarn Péter Nádas, Péter Esterházy sowie der Ukrainerin Oksana Sabuschko auch Ost- bzw. Ostmitteleuropäer zu Wort. Die nationale Vielfalt der Autoren wie der unterschiedlichen Genres ist ebenso bemerkenswert wie die politische Inkorrektheit des Sammelbandes. Ausdrücklich steht er in der angelsächsischen Tradition politischer und ökonomischer Freiheit wie deren Wertschätzung des Einzelnen. Antietatismus ist dabei ebenso sehr Tenor wie Antitotalitarismus. Zu Recht erinnert Ackermann an die vergessene Hochzeit der Freiheit um das Jahr 1989. Heute gelten individueller Gestaltungsraum, Risikobereitschaft und Eigenverantwortung als neoliberales Teufelszeug. Vater Staat ist nach wie vor der bevorzugte Glücksbringer. Dass es sich dabei so recht um deutsche Ideologie handelt, erfährt man aus den Beiträgen von Ralf Dahrendorf, Detmar Doering, Rainer Hank oder aus dem Essay des Iraners Ramin Jahanbegloo über den Freiheitsbegriff des politischen Philosophen Isaiah Berlin. Eine Lektüre nicht nur für alle Natursozialisten, die auf Parteitagen das Füllhorn staatlicher Wohltaten ausschütten.

http://www.welt.de/welt_print/article1501786/
Taschenbcher_der_Woche_Politische_Bcher.html 




Was ist das hier?

Hier schreibt Markus Lochmann, Webmaster der FDP-BW über Politik, Privates und allerlei aus der IT-Welt. Die hier veröffentlichten Beiträge sind meine alleinige Meinung und müssen nicht zwangsläufig mit den Positionen der FDP übereinstimmen.

Motto

"Ich schreibe dies - nicht um die Götter zu preisen, denn der Götter bin ich überdrüssig - nicht um Pharaonen zu verherrlichen, den auch ihrer Taten bin ich müde. Um meiner selbst willen schreibe ich dies, weder um Göttern noch Königen zu schmeicheln, noch aus Furcht oder einer Hoffnung auf die Zukunft. Denn im Verlauf meines Lebens habe ich so vieles erfahren und verloren, dass keine unnütze Angst mich quält; und des Hoffens auf Unsterblichkeit bin ich müde, wie ich der Götter und der Pharaonen überdrüssig bin. So schreibe ich dieses nur für mich selbst und glaube, mich dadurch von allen Schreibern der Vergangenheit wie auch der Zukunft zu unterscheiden." (nach Mika Waltari, Sinuhe)

Musik

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(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.

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