Archiv für April 2008

Der sinnvolle Biosprit – BTL

Nachdem die Energiediskussion uns nicht mehr loslässt und mit 120$/Rohölbarrel immer akuter wird, wachen endlich auch die Regierungen Europas auf. Leider die Medien nicht. So wird in der Berichterstattung immer nur pauschalisierend von “Biosprit” gesprochen.

Die Differenzierung der Brennstoffe (für den Verkehr) aus erneuerbaren Ressourcen ist jedoch zwingend notwendig:

  • Auf der einen Seite gibt es den energiereichen aber wegen seiner Quellen zweifelhaften Biodiesel, ein aus Fetten gewonnener Esther, der in seinen Eigenschaften dem herkömmlichen Dieselöl sehr nahe kommt. FAME wird vornehmlich aus Palmöl und Raps gewonnen und ist somit ökologisch nicht sinnvoll.
  • Zweitens wird, vor allem in den USA und Brasilien, in großem Stil Weizen, Mais und Zuckerrohr vergoren und zu Alkohol also Bioethanol destilliert. Dies ist sowohl aus Umweltschutz-, wie auch aus ethischen Gründen nicht vertretbar (Hunger)
  • Drittens gibt es die Möglichkeit, Biomasse zu vergären und die entstehenden Gase zu verflüssigen
  • Viertens kann man auch aus Holz Ethanol gewinnen (sog. Cellulose-Ethnol) und
  • Last but not least gibt es die Möglichkeit in einem chemischen Prozess Biomasse jeglicher art in seine Bestandteile zu zerlegen und zu Synthetischen Kraftstoffen weiter zu raffinieren. Gleicherweise kann man auch Kohle behandeln. Der Fachmann spricht von Fischer-Tropsch diesel, GTL, CTL oder BTL- Brennstoffen.

Die zwei letzteren Alternativen sind diejenigen, die unter moralischen und ökologischen Gesichtspunkten die richtigen scheinen.

Ein Stichwort zum besseren Verständnis lautet die Fischer-Tropsch Synthese.

Aus der Wikipedia:

Die Fischer-Tropsch-Synthese oder das Fischer-Tropsch-Verfahren ist ein von Franz Fischer und seinem Mitarbeiter Hans Tropsch in Mülheim an der Ruhr vor 1925 entwickeltes großtechnisches Verfahren zur Umwandlung von Synthesegas (CO/H2) in flüssige Kohlenwasserstoffe.

Im Gegensatz zu Biodiesel wird BtL-Kraftstoff allgemein aus fester Biomasse (z. B. Holz, Stroh), also aus Cellulose, Hemicellulose und Lignin und nicht aus Ölfrüchten hergestellt. Damit kann ein höherer Hektar-Ertrag für die genutzte Biomasse erzielt werden.

http://de.wikipedia.org/wiki/Biomass-to-Liquid

BTL ist also primär als Dieselersatz einsetzbar. Die Kosten für BTL in grossindustrieller Produktion werden derzeit auf ca. 60ct./Liter geschätzt.

Für die heutigen Benzinmotoren käme Ethanol aus Cellulose in Frage:

Ethanol, der aus pflanzlichen Abfällen hergestellt wird, wird als Cellulose-Ethanol oder Lignocellulose-Ethanol bezeichnet. Wie der herkömmliche Ethanol-Kraftstoff ist er ein Ottokraftstoff, der durch Vergärung von pflanzlichen Abfallstoffen gewonnen werden kann (Bio-Ethanol). Im Gegensatz zum herkömmlichen Ethanol-Kraftstoff besitzt Cellulose-Ethanol eine bessere CO2-Bilanz und konkurriert nicht mit der Lebensmittelindustrie.

http://de.wikipedia.org/wiki/Cellulose-Ethanol

Es ist einfach, zu kritisieren, ohne selbst Lösungen bringen zu können. Im Falle der Energiepolitik gibt es sinnvolle Lösungen. Diese müssen aber gewagt werden und nicht mit falscher Subventionspolitik für veraltete Verfahren zerstört. Grüne Politik muss nicht Grüne Partei heißen – ganz im Gegenteil. Gerade die Marktwirtschaft schafft es immer wieder, wunderbare technische Neuerungen zum Nutzen der Menschen hervorzubringen.

Der Staat muss JETZT seine Subventionspolitik ändern. Es macht keinen Sinn, zu teure und nicht zukunftsfähige Technologien weiter zu fördern.

Die Technologien für eine ölfreie Zukunft sind heute schon da – wir müssen es nur wagen.

vtt.fi

 Alles, wirklich alles, zum Thema Biokraftsoffe finden Sie in englischer Sprache beim unabhängigen finnischen Technologie-Institut VTT unter

http://www.vtt.fi/inf/pdf/tiedotteet/2008/T2426.pdf

Mehr Info: http://www.energy-enviro.fi/index.php?PAGE=379&NODE_ID=379&LANG=1

Was, kein Klimawandel mehr?

Wie sagte doch mein Kommunikationswissenschaftsprofessor Prof. Maletzke immer: Wissenschaft ist immer nur der gegenwärtige Stand des Irrtums. Ein Beispiel:

UPDATE (7.5.)

Seit etwa einer Woche gibt es zunehmend Verlautbarungen US-amerikanischer Wissenschaftler und Institute, die der offensichtlichen Realität Rechnung tragen: Die Erderwärmung macht erst einmal Pause – “zunächst für so zehn bis 20 Jahre”. Die Katastrophen sind vorerst abgeblasen.

Die Forscher des Hamburger Max-Planck-Institutes sowie des Kieler Leibniz-Institutes mit Mojib Latif an der Spitze, haben soeben im Wissenschaftsmagazin “Nature” (Bd. 453, S. 84) verkündet:

„Unser Modell sagt voraus, dass in Mittel- und Nordeuropa die Temperaturen um ein Zehntel Grad sinken” (Leipziger Volkszeitung 3/4. Mai 2008).

Aha. Kann es nicht sein, dass das Modell von vorneherein falsch war und man es jetzt erst einsieht?

Kälterekord lässt Eisdecke wachsen

21. April 2008 Die Tiefsee der Antarktis ist nach jahrelanger Erwärmung wieder kälter geworden. Dies teilte das Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI) am Montag als Ergebnis einer zehnwöchigen Expedition des Forschungsschiffes „Polarstern“ im Südlichen Ozean mit. Gleichzeitig zeigten Satellitenaufnahmen die höchste Ausdehnung der Eisdecke im antarktischen Sommer seit Aufzeichnungsbeginn.

Ob es eine Trendwende oder ein Ausreißer ist, sollen weitere Untersuchungen zeigen. Das 58-köpfige Team der „Polarstern“-Expedition untersuchte gut zehn Wochen lang Meeresströmungen sowie die Temperatur-, Salzgehalts- und Spurenstoffverteilung im Meerwasser der Antarktis. „Seit Ende der 80er Jahre ist bei solchen Untersuchungen festgestellt worden, dass es in der Tiefsee immer wärmer geworden ist“, sagte Expeditionsleiter Eberhard Fahrbach der AP und fügte hinzu. „Jetzt ist der Trend gebrochen.“

http://www.faz.net/s/Rub9FAE69CECEA948EAAFE2806B54BF78AA/
Doc~EBD6B1BBA4D384304AEC99CC198C1FFBA~ATpl~
Ecommon~Scontent.html

Das passt doch so gar nicht in die Klimahysterie? Die Polkappen sollten doch schmelzen? Die waren doch schon so gut wie weg? Die Eisbären ertrinken doch? Oder wirken unsere Feinstaubplaketten doch so schnell? (ätz!). Aber halt: Wir könnten doch die armen Eisbären jetzt schnell an den Südpol verfrachten….so mit Greenpeace-Segel(!)-Schiffen. Und Siegmar Gabriel als Kapitän. Mit Knut und Wilbär und Claudia Roth als Bärenmutti - Süüüß!

Denn sie wissen eben nichts. Sie erstellen nur Hypothesen, die die Realität immer wieder widerlegt. Oder was sagen die Modelle der Klimakatastrophenpropheten jetzt? Errare humanum est. Sic!

Brasilien findet Riesenmenge Öl

Als Nachschlag zum Artikel “Die große Öllüge” findet sich im Spiegel folgendes:

Es wäre ein sensationeller Fund: Vor der brasilianischen Küste ist möglicherweise das drittgrößte Ölfeld der Welt entdeckt worden – es könne bis zu 33 Milliarden Barrel enthalten, sagte der Chef der Nationalen Ölaufsichtsbehörde.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,547358,00.html

Von wegen, das Öl wird knapp.

Verfehlte Energiepolitik verusacht Hunger

Der Spiegel berichtet:

Berlin – Die weltweit explodierenden Nahrungsmittelpreise haben nach Einschätzung der Vereinten Nationen dramatische Folgen für die Not- und Entwicklungshilfe.

“Was zurzeit passiert, ist eine gewaltige Herausforderung für den Kampf gegen den Hunger”, sagte der Leiter des deutschen Büros des UN-Welternährungsprogramms WFP, Ralf Südhoff, in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur dpa. Die Zahl der Hungernden auf der Welt könne in den kommenden Jahren “drastisch steigen”. Grund seien vor allem die rasant steigenden Weltmarktpreise für Getreide.

Dazu auch Haiti: Regierung stürzt über zu hohe Lebensmittelpreise

Eine Ursache für die steigenden Preise ist auch klar: Die teure Energie. Grün-Rote Umweltpolitik hat die Energie künstlich verknappt und teurer gemacht. Und jetzt sterben die Armen zuerst. Welch Zynismus. 

Wenn man bei steigender Nachfrage ein Gut verknappt, steigt sein Preis. Soweit sollten auch die selbsternannten Umweltaposteln in Berlin denken können. Steigende Preise aber locken Spekulanten an wie das Licht die Motten. Und schon bläst sich die Spekulationsblase auf.

Alle “großen” Ideologien meinten es schon immer “gut” mit den Menschen – und endeten im Desaster.

Mal sehen, wann der altbekannte Ruf nach staatlicher Preisregulierung wieder erschallt. Das war schon immer der Reflex der Linken in Krisenzeiten.

Spekulation ist nicht die Ursache, sie ist Wirkung.

Die Umweltaposteln selbst trifft es ja nicht – die sitzen schließlich im Bundestag ihren Allerwertesten platt. Und fahren fette Dienstwagen dazu. Welch Zynismus, Teil 2. Nicht, dass ich etwas gegen fette Dienstwagen hätte. Wohl aber gegen Heuchler auf der Rückbank.

Dabei laden sie Schuld auf sich. Sie sind mit verantwortlich, auch für das, was in der Dritten Welt passiert. Das nächste idiotische Menschheits-Experiment steht auf der Kippe und wird in Hungerrevolten enden. Wie just in Haiti. Das Fressen bestimmt halt doch die Moral. Zumindest dann, wenn man keines mehr hat.

Wo sind die Lösungen, werte Umweltpolitiker? Wo sind die neuen Technologien, die uns (und die Entwicklungsländer) unabhängig machen vom arabisch-russischen Öl-Wahnsinn?

Ich höre immer nur von “Versuchs-Projekten” und bekomme noch mehr Verbote. Umweltplaketten und Feinstaubrichtlinien. Klein-klein-klein-kariertes wird da serviert. Seit zehn Jahren fahren in Untertürkeim Brennstoffzellen-Autos herum. Kaufen kann man sie aber immer noch nicht. In Stuttgart fuhren mal Wasserstoff-Busse. Aber die sauberen Busse hat man wieder abgeschafft. War ja nur ein Versuchs-Projekt.

Die Engländer und die Franzosen machen es besser. Die Finnen auch. Dort wird nämlich gerade an einer riesigen Bioethanol-Anlage gebaut. Allerdings nutzt die Abfallholz.

Wir scheffeln den Energie-Konzernen das Geld in die Kassen, ohne uns über die Folgen zu kümmern. Glaubt denn jemand, dass WIR als erste von den zu hohen Energiekosten Schaden nehmen? Nein, die Entwicklungsländer sind es. Es trifft, wie immer, die Schwächsten zuerst. Das ist menschenverachtend.

Nochmal: Solange wir auf 100 Jahre alten Techniken basierende Systeme zur Stromgewinnung und zur Fortbewegung benutzen, also Konkret Brennöfen und Otto-Motoren, solange schüren wir weltweit die Nachfrage nach Öl, Kohle und Gas. Das wird sich auch nicht mit jetzigem “Biosprit” ändern lassen – Nahrungsmittel zu Treibstoffen zu verwandeln, ist bei wachsender Weltbevölkerung geradezu wahnsinnig.

Das unnötig teure Öl macht den Weltfrieden instabil. Deshalb müssen schnell andere Konzepte her. Ganz andere Konzepte, ganz neue Ideen. Sei es nun Wasserstoff oder Fusionsenergie – der Westen sollte jetzt großflächig handeln. Und seine Vorbildfunktion verstehen. Solange er noch kann. 

Change – Yet we can.

Bis dahin sollten wir alles tun, um die Energiekosten entscheidend zu senken. Das tut allen gut.

Mehr dazu:

Wulff bringt sich in Stellung

Vielleicht gibt es in der CDU doch noch eine Wende im Bezug auf die Kanzler-Anwärterschaft, zumindest für 2013:

Überraschung in Hannover: Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff tritt als CDU-Landeschef ab – und erklärt, er wolle sich stärker in der Bundespolitik engagieren. Die Opposition spottet, Niedersachsen langweile den Landesvater nur noch.

Hannover – Nach 14 Jahren an der Spitze der Niedersachsen-CDU gibt Christian Wulff überraschend sein Amt auf. Der Ministerpräsident werde auf dem nächsten Landesparteitag nicht wieder als Parteivorsitzender kandidieren, gab der Landesvorstand nach einer Sitzung am Abend bekannt. “Ich halte es für klug, die Nachfolge im Parteivorsitz rechtzeitig zu regeln”, sagte Wulff laut “Bild”-Zeitung. Er werde jetzt den Rücken frei haben, um sich seinen Aufgaben als Ministerpräsident noch intensiver zu widmen. Als seinen Nachfolger will Wulff den derzeitigen Fraktionschef der CDU im Landtag, David McAllister, vorschlagen.

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,546892,00.html

Niemand hat die Absicht…

Reuters berichtet:

Der Iran beschleunigt seine Urananreicherung, die auch für den Bau von Atomwaffen genutzt werden kann. Präsident Mahmud Ahmadinedschad startete am “Nationaltag für Atomtechnik” den Bau einer neuen Generation von Uran-Zentrifugen in der umstrittenen Anreicherungsfabrik in Natans. “Heute haben wir mit der Installation von 6000 neuen Zentrifugen begonnen und ich werde weitere Errungenschaften bekanntgeben”, erklärte Ahmadinedschad am Dienstag einer Meldung der staatlichen Nachrichtenagentur Irna zufolge. Er hatte sich dabei vor einer Reihe von Luftabwehrwaffen aufgestellt.

Natürlich wird das angereichterte Uran im Iran nur für zivile Zwecke eingesetzt werden…

Wo ist die Relevanz für uns?

…Iran versucht vor allem Spezialwerkzeugmaschinen, Mixer, Kreiseltechnologie, Windkanalausrüstung, Antriebs- und Steuerungssysteme, spezielle Messgeräte und Festtreibstoffkomponenten zu beschaffen. Bei den nachgefragten Waren handelt es sich häufig um so genannte Dual-use-Güter, welche in ihren Parametern nur geringfügig von solchen Produkten abweichen, die der Exportkontrolle unterliegen. [...]
 
Die konspirative Vorgehensweise iranischer Beschaffungsorganisationen hat sich auch 2007 nicht geändert. Nach wie vor werden bereits in der Vergangenheit praktizierte Verschleierungstechniken – Umgehungslieferungen über Drittländer, Einschaltung von Zwischenhändlern, Vortäuschung eines unverfänglichen Endempfängers oder zivilen Verwendungszwecks – angewandt. Mitunter werden Beschaffungsprojekte auch in mehrere separate Bestellungen an verschiedene Hersteller aufgeteilt. 

Quelle: Verfassungsschutzbericht Baden-Württemberg 2007

Ein Beispiel gefällig?

…Eine baden-württembergische Maschinenbaufirma erhielt  von einem Unternehmen im europäischen Ausland eine Anfrage zu der aktuellen Version einer Werkzeugmaschine, die Exportbeschränkungen unterliegt, weil mit ihr grundsätzlich auch Raketenteile hergestellt werden könnten. Ermittlungen ergaben, dass eine einschlägig bekannte iranische  Beschaffungsorganisation speziell zum Kauf dieser Maschine eine Tarnfirma gegründet hatte, die ihrerseits wiederum eine Vertretung in Ostasien unterhält. Diese beauftragte die europäische Gesellschaft mit dem Kauf der Maschine, um die deutschen Ausfuhrbestimmungen durch eine Lieferung nach Ostasien zu umgehen. Von dort sollte die Anlage anschließend in den Iran verbracht werden…

Quelle: Verfassungsschutzbericht Baden-Württemberg 2007

http://www.verfassungsschutz-bw.de/downloads/jabe/2007/JABE2007-pf.pdf

Erinnern Sie sich noch?

Walter Ulbricht Mauerbau.mp3

Das Auswandrerlied

Als Nachschlag zum Schweiz-Artikel fand ich folgendes:

Beamtenwillkür treibt mich fort
Leb wohl, du teures Land, das mich geboren
Beamtenwillkür treibt mich fort von hier.
Ich hab Amerika mir auserkoren.
Dort scheint allein der Freiheit Sonne mir
Dort drücken mich nicht der Tyrannen Ketten
dort schätzt man erst des Lebens hohen Wert
und wer sich will aus Sklaverei erretten
der folge mir, dort wird er erst geehrt

Dort kennt man nicht die stolzen Fürstenknechte,
verprassend nur des Landmanns sauren Schweiß,
dort freut der Mensch sich seiner Menschenrechte,
er erntet auch die Frucht von seinem Fleiß.
Es quälen ihn nicht jene Müßiggänger,
durch Fürstengunst betitelt und besternt.
Das Sklavenwort ‘Euer Gnaden’ und ‘Gestrengen’
ist aus dem Reich der Sprache weit entfernt

Nach diesem Lande laßt uns, ihr Brüder, ziehen,
es folge mir, der die Freiheit liebt und ehrt;
ein neues Leben wird dort uns allen blühen,
und Gott ist’s, der die Wünsche uns gewährt
Schon schlägt die längst ersehnte Stunde,
der Abschiedstag, ihr Brüder, ist nun da,
und bald erschallt aus unserem Munde;
Wie gut, wie gut ist’s in Amerika.

Nach der Niederwerfung der Revolution von 1848 wanderten Zehntausende von Bauern, Handwerkern, Arbeitern und Intellektuellen aus Deutschland aus, vorwiegend nach Amerika. Dies gilt besonders für Baden, aus dem dieses Lied stammt, das von Friedrich Hecker geschrieben wurde, und wo die preußischen Soldaten viele Menschen mordeten, die für die Demokratie gekämpft hatten.

http://www.volksliederarchiv.de/amerika
 

I have a dream (Martin Luther King 1963)




Was ist das hier?

Hier schreibt Markus Lochmann, Webmaster der FDP-BW über Politik, Privates und allerlei aus der IT-Welt. Die hier veröffentlichten Beiträge sind meine alleinige Meinung und müssen nicht zwangsläufig mit den Positionen der FDP übereinstimmen.

Motto

"Ich schreibe dies - nicht um die Götter zu preisen, denn der Götter bin ich überdrüssig - nicht um Pharaonen zu verherrlichen, den auch ihrer Taten bin ich müde. Um meiner selbst willen schreibe ich dies, weder um Göttern noch Königen zu schmeicheln, noch aus Furcht oder einer Hoffnung auf die Zukunft. Denn im Verlauf meines Lebens habe ich so vieles erfahren und verloren, dass keine unnütze Angst mich quält; und des Hoffens auf Unsterblichkeit bin ich müde, wie ich der Götter und der Pharaonen überdrüssig bin. So schreibe ich dieses nur für mich selbst und glaube, mich dadurch von allen Schreibern der Vergangenheit wie auch der Zukunft zu unterscheiden." (nach Mika Waltari, Sinuhe)

Musik

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(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.

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