19. Juni 2008
in Politik.
Fast schon hätte ich gepostet: Das Grosse Sterben beginnt. Zur Erinnerung: Nach gegenwärtigen Prognosen (u.a. von Prof. Dr. Herwig Birg) wird Deutschland im Jahre 2050 nur noch 54 Millionen Einwohner haben. Zu Recht beschäftigt sich die EU mit Zuwanderung. Doch mit Zuwanderung alleine ist es eben nicht getan: Wir brauchen mehr KINDER!
Stuttgart – In Baden-Württemberg sind 2007 mehr Menschen gestorben als Kinder geboren. Damit schrumpfte die sogenannte natürliche Bevölkerung 2007 im zweiten Jahr in Folge. Auf 92.823 Geburten kamen 94.000 Sterbefälle, teilte das Statistische Landesamt am Donnerstag in Stuttgart mit. Doch durch Einwanderung gewann das Land zwischen Main und Bodensee unterm Strich 11.000 Einwohner hinzu. Ende 2007 lebten 10,75 Millionen Menschen im Südwesten.
Die seit 1990 rückläufige Geburtenzahl führen die Statistiker darauf zurück, dass die unter 30-jährigen Frauen deutlich weniger Kinder zur Welt bringen als damals. Im Durchschnitt waren Mütter, die 2007 ihr erstes Kind zur Welt brachten, mit 30 Jahren um drei Jahre älter als die Erstgebärenden von 1990. Rein rechnerisch kamen im vergangenen Jahr auf eine Frau im Alter von 15 bis 45 Jahren 1,37 (Vorjahr: 1,34) Geburten.
6. Juni 2008
in Internet und Politik.
So ganz Rechtsstaat nach europäischem Muster ist die Türkei noch nicht gerade, wie man im Artikel der Süddeutschen lesen kann:
Weil der Staatsgründer Atatürk bei Youtube verunglimpft wird, hat die Türkei das Videoportal abgeschaltet
[...] Als das Parlament im November 2007 ein neues Internetgesetz erließ, verfügte es, dass die Gerichte des Landes jede beliebige Webseite innerhalb von 24 Stunden blockieren könnten, wenn diese einer der folgenden Sünden Vorschub geleistet hatte: der Pädophilie, der Verherrlichung von Drogen, der Pornographie, des Aufrufs zum Selbstmord – und der Beleidigung Atatürks. Gerade ist mal wieder Youtube gesperrt in der Türkei, seit einem Monat schon, “zum zillionsten Mal”, wie ein Blogger stöhnt. Wegen Atatürk.
http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/435178/TrkHomeCommText3
Jetzt ist es amtlich. Barack Obama wird zum Kandidaten der Demokraten zur Präsidentschaftswahl in den USA nominiert. Klasse, dass eine Grassroots-Kampagne sich gegen das Establishment durchsetzen konnte. Mal sehen, wie sich Frau Clinton auf dem Konvent der Demokraten gibt. Irgendwie glaube ich noch nicht ganz, dass sie sich schon geschlagen gibt…