Archiv für Dezember 2008

Der Deutsche Traum (I had a dream)

Ich hatte früher immer wieder ein Erlebnis, welches einen Traum verwirklichte. Ich lebte damals in Finnland, im tiefsten Hinterland, zirka 400 km von Helsinki in Richtung Nord-Westen. Ich wohnte in einem Kaff mit 10.000 Einwohnern und die nächste „Stadt“ war hundert Kilometer weit entfernt. Jeden Sommer fuhren wir, das heißt mein jüngerer Bruder und ich, nach Deutschland in die Ferien. Sehnsüchtig erwarteten wir immer und immer wieder den Anfang der Schulferien um endlich nach Hause zu kommen.

Als ich endlich achtzehn war, fuhren wir natürlich mit dem Auto in den Urlaub. Es war ein alter, klappriger Toyota, den ich müsam auf Raten abstotterte. (In Finnland waren damals 150% KFZ-Steuer auf den Wagenpreis fällig…) Aber er fuhr. Und so fuhren wir an die Ostsee-Küste, durch Schweden und Dänemark, beides fast schon „europäische“ Länder, reich, mit durchgehend asphaltierten Straßen und größeren Autos.

Für uns Jungs waren Autos schon immer der Maßstab alles Wichtigen gewesen – an den Autos konnte man die Lage der Nation erkennen, das politische System eines Staates, die Lebenseinstellung seiner Menschen und vielerlei über den Charakter seiner Bevölkerung. Als Kinder zählten wir die Marken und Nationen, hielten Ausschau nach besonderen Wagen. Es war schon etwas Besonderes, eine S-Klasse von Mercedes zu sehen, oder einen 3.0CSi von BMW. Oder gar einen Porsche Carrera!

Es gab nur ein Land in ganz Europa (und wir hatten das Glück, als Kinder viel gereist zu sein) welches unseren Traum von Wohlstand und Freiheit erfüllte. Ich erinnere mich genau an das Gefühl, mitten in der Nacht in Puttgarden aus der Fähre zu fahren. Ich erinnere mich genau an das weit in die Nacht leuchtende blaue Licht der Aral-Tankstelle. Und ich erinnere mich genau an den Geruch – der unbeschreiblich süße, liebliche Geruch Deutschlands, der Geruch unserer Heimat. Ich erinnere mich daran, wie schwer die Luft hier war, wie hoch die Wolken und wie sanft der Wind. Ich erinnere mich daran, gedacht zu haben, wie sauber und ordentlich dieses Land war. Wie gerade seine Strommasten, wie gut ausgebaut seine Straßen. Ich erinnere mich an die Modernität der Radiosendungen, an die fröhliche, laute Art der Moderatoren. So etwas gab es in Finnland 1987 nicht.

Ich erinnere mich, natürlich, an die Autobahn. Wir hatten diesen Traum, den Traum von Freiheit. Wir hatten den Traum von Größe. Und wir hatten den Traum von Kraft, von Geschwindigkeit. In der bundesrepublikanischen Autobahn fanden wir unseren Traum verwirklicht. Mehr noch: Es funktionierte! Das Zusammenleben, besser vielleicht, zusammen Fahren, dieses Volkes funktionierte tatsächlich! Es gab eine klare Ordnung – langsame rechts, schnellere links. Fertig. Jeder hielt sich daran und der Verkehr floss. Mehr noch: Man zeigte Respekt, Respekt gegenüber dem Größeren, dem Schnelleren, dem länger Reisenden. Ich erinnere mich an die Gulaschsuppe für achtzig Pfennig. Und an den billigen Sprit.

Ich weiß nicht, ob wir Deutschen uns im Klaren sind, welchen Traum wir verloren haben. Bemühen wir erneut die Metapher Autobahn (und bitte verstehen Sie den Absatz oben als solche!): Anstelle des Respekts ist Neid getreten. An die Stelle von Ordnung das Chaos. Und an die Stelle des fließenden Verkehrs Stillstand und Stau. Notorisches Linksfahren ist das eindeutige Zeichen der Egomanie – egal wie klein, nichtssagend und durchschnittlich ich auch sein mag – ich will auch auf der Spur der größeren, schöneren, schnelleren fahren. Und weil ich mit diesen nicht mithalten kann, werde ich bedrängt und bremse „die Oberen“ eben aus. Das ist das Denkschema der heutigen Zeit.

Mit der Wiedervereinigung und der Öffnung Europas haben wir territorial viel gewonnen – mental aber genauso viel verloren. In Zeiten der Bedrohung aus dem Osten haben wir mehr Stolz auf die Republik gezeigt als in Zeiten relativer Freiheit. Was ist eigentlich aus unseren Idealen geworden? Wonach streben wir denn heute? Immer kleiner, gleicher, nichtssagender?

Ich erinnere mich daran, dass in Deutschland der Lebensstandard ein Drittel höher war als in Finnland. Heute haben die Finnen uns lang überholt und wir sind bestenfalls Mittelmaß. Ich erinnere mich daran, mit Stolz von den technischen Errungenschaften erzählt zu haben, neuen Zügen und Kraftwerken. Heute hecheln wir technologisch anderen hinterher. Die Finnen sind mit Nokia reich geworden. Und wir Deutschen haben dafür bezahlt.

Wir haben so hart für unsere Freiheitsrechte gekämpft, eben für den „deutschen Traum“ der Nachkriegszeit. Und nun geben wir in schleichender Selbstzerstörung unsere Rechte einer Sozial-Utopie-Demokratie hin. Das kann nicht sein! Wo bleibt der Widerstand wie zu Zeiten der Volkszählung? Wo bleibt der Aufschrei der Online-Durchsuchten?

Ich stritt mich damals mit einem guten finnischen Freund darüber, ob es richtig sei, dass in Wackersdorf der Mob rebellierte oder dass in West-Berlin an jedem ersten Mai die Fetzen flogen. „Natürlich nicht“, sagte ich ihm, „aber eine Demokratie muss auch das, und gerade das, aushalten können, ohne dass, wie eben in Finnland, der Staat mit militärischer Macht auftritt.

Finnland war in den 1980er Jahren keineswegs die westliche Demokratie als die es sich gerne heutzutage darstellt – es war vielmehr ein halbsozialistischer Polizeistaat, in dem jeder dort lebenden Ausländerfamilie ein Beamter der Staats-Schutz-Polizei abgestellt wurde. Ja, woanders hieß das ähnlich und ähnlich waren auch die Methoden.

Aber zurück zu meinem Traum: Der Traum des freien, großen, starken Landes in der Mitte Europas. Der Traum von Heimat. Der Traum von Respekt, Ehre und Stolz. Der Traum von freien Bürgern im freien Land – mit freiem Markt und freiem Leben. Dem Traum ohne polizeiliche Überpräsenz, ohne das Gefühl, ständig verfolgt zu werden und verdächtig zu sein.

Wir müssen wieder Kämpfen für diesen Traum. Wir dürfen es nicht zulassen, das die Hirngespinste aus dem Osten, hießen sie nun Linke oder irgendwie anders, unseren Traum, den „deutschen Traum“ von der freien Republik zerstören.

Wir brauchen eine Diskussion um die Werte, die diese Gesellschaft ausmachen. Und wir brauchen dringend eine Renaissance gesellschaftlichen Anstands. Wir brauchen eine Null-Toleranz-Linie wie in New York. Es kann nicht sein, dass das Stuttgarter Straßenbild von Jugendgangs, Ausländergruppen und alkoholisierten Hartz4-Empfängern geprägt wird. Wir brauchen mehr gefühlte und gelebte Sicherheit. Dafür ist der Staat da! Und nicht, um immer mehr sinnlose Steuergesetze zu erlassen oder seine Bürger zu überwachen. Die Kehrseite der Freiheit ist eben nicht die Gleichgültigkeit. Es ist die Verantwortung.

Der Staat hat meine Briefe nicht zu öffnen! Er hat weder meine Mails zu lesen, noch zu wissen, wen ich wann Anrufe! Es geht den Staat nichts an, wo ich wann surfe und was ich im Netz lese! Aber es geht den Staat sehr wohl etwas an, wenn in der S-Bahn randaliert wird, mein Auto zerkratzt oder mein Notebook gestohlen.

Wir dürfen unseren Traum weder der Gier, noch dem Egoismus opfern. Wir müssen wieder Mehr Bescheidenheit lernen. Wir dürfen nicht zulassen, das notorische Langsamdenker alles blockieren, nur um dem Fraktionszwang zu genügen. Wir brauchen eine Politik des „common sense“, des gesunden Menschenverstandes. Eine gesunde Rückbesinnung auf die Tugenden der Bonner Republik täten uns gut – Freiheit, Tempo, Aufbau, Kraft, Widerstand gegen das Feindbild. Wir müssen uns wieder klarer nach Westen positionieren und klarstellen für was und welche Werte das moderne Deutschland eigentlich stehen will.

Ich will, dass eines Tages meine Tochter aus dem Ausland zurückkommt und mir ihren Traum berichtet. Und dass dieser Traum hier, in unserem gemeinsamen Deutschland, verwirklicht ist.

(Mehr zum Thema demnächst wieder unter besserland.de)

Yes We Can – Das Original

Schaffe, schaffe, Häusle baua, ond dia guate Sprüche klaua, gell!

;-) ))))))))

Buch-Tipps

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Akon: Freedom

In unserer kleinen Serie: Lieder zur Freiheit 2008

Neue Energien, die wir NICHT nutzen

Hier ein Fundstück ganz besonderer Art: Das Entwicklungshilfeministerium hat einen Forschungsbericht erst in Auftrag gegeben und dann beharrlich verschwiegen:

Im Sommer 2001 erhielt Marco Bischof vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) den Auftrag, eine Studie über unkonventionelle Ansätze zur Energiegewinnung zu erstellen; zusätzlich sollten auch einige Verfahren behandelt werden, in denen es nicht um Energiegewinnung, sondern um „Aktivierung biologischer Prozesse“ zum Zwecke einer Behebung von Umweltproblemen, für Wasserreinigung und Bodenrehabilitierung ging. In einem Auswahlverfahren wurden schliesslich sechs Verfahren für die Studie ausgewählt. Nach Ablieferung des Berichtes ein Jahr später wurde dieser zunächst einer Reihe von externen Instituten und Experten zur Begutachtung vorgelegt. Einige der Stellungnahmen fielen so kritisch aus, dass das Ministerium beschloss, den Bericht vor einer eventuellen Veröffentlichung erst genauer auf seine technische und wissenschaftliche Korrektheit überprüfen zu lassen. Damit wurden Dipl.-Ing. Andreas Manthey und Dipl.-Phys. Thorsten Ludwig vom Berliner Institut für Innovative Energietechnologien beauftragt. Mitte September 2005 ist die Studie vom Ministerium freigegeben worden.

Marco Bischof, Thorsten Ludwig und Andreas Manthey: „Zukunftstechnologien für nachhaltige Entwicklung: Unkonventionelle Ansätze zur Energiegewinnung und Aktivierung biologischer Prozesse. Eine Darstellung und Erläuterung von sechs Erfolg versprechenden Verfahren“. Forschungsberichte des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Bericht E 5001-15. Berlin 2005.

Der Bericht ist nicht in der Buchreihe des Ministeriums erschienen und deshalb nicht im Buchhandel erhältlich, kann jedoch bestellt werden beim BMZ, z.Hd. Dr.Jochen Böhmer, Adenauerallee 139-141, D-53113 Bonn, unter Angabe des Titels und der Bericht-Nummer.

Ich habe ihn als pdf hier gefunden: www.buch-der-synergie.de/archiv/bericht_e_5001_15.pdf

http://bb.focus.de/focus/p=Ungeliebte+Studie+Bericht+E+5001+15-1307623-

Ich habe den Bericht gelesen. Zugegeben, ich kannte das meiste schon. Doch nun gehen andere Nationen bei der Nutzung dieser neuen Energien weit voran: In China und Korea gibt es fertige Produkte auf dem Markt, bei uns nicht. Traurig für den Technologiestandort Deutschland.

Studie zur Zukunft der deutschen Informations- und Kommunikationstechnologie

Vertreter aus Wirtschaft und Wissenschaft haben am 5. Dezember 2008 die Studie „Zukunft und Zukunftsfähigkeit der deutschen Informations- und Kommunikationstechnologie“ an das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) übergeben.

Die Studie ist das erste Ergebnis eines Projektes, das vom Münchner Kreis, TNS Infratest, EICT und der Deutschen Telekom durchgeführt und von Siemens, VDE, SAP sowie dem BITKOM und dem BMWi unterstützt wurde. Sie nimmt im Rahmen des Nationalen-IT-Gipfelprozesses eine Standortbestimmung der deutschen Informations- und Kommunikationstechnologie vor und formuliert acht Botschaften für ein zukunftsfähiges Deutschland und konkrete Handlungsempfehlungen an Politik und Wirtschaft:

  • Überwindung digitaler Gräben: Verantwortungsvolle und kompetente Teilhabe an der Informationsgesellschaft der Zukunft.
  • Investitionen in moderne Infrastrukturen: Zukunftsfähige Netze für den Standort Deutschland.
  • Den demographischen Wandel begleiten: IKT fördert Unabhängigkeit Betreuung.
  • Mehr Lebensqualität zu Hause und unterwegs: Vernetzung und Konvergenz durchdringen unseren privaten Alltag der Zukunft.
  • Flexibilisierung und Effizienzsteigerung durch IKT: Neue Wertschöpfungssysteme in mobilen und digitalen Arbeitswelten der Zukunft.
  • Ressourceneffizienz durch IKT: Green IT und E-Energy sichern unsere Zukunft.
  • Embedded Systems als Wettbewerbsvorteil der deutschen Wirtschaft: Ausbau dieses Innovations- und Wachstumstreibers zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit.
  • (Re-)Aktivierung des Entrepreneurship: Unternehmertum als Innovationsmotor der deutschen IKT der Zukunft.

… Das rund 100-seitige Werk zeigt zentrale Handlungsfelder für die Entwicklung und den Einsatz der Informations- und Kommunikationstechnologien auf.

Die Studie steht zum kostenlosen Download bereit unter: www.muenchner-kreis.de oder www.tns-infratest.com oder www.bmwi.de.

Quelle: TNS Infratest via http://www.doit-online.de/cms/do+it.themen/IT+%b6+Internet?detailid=7305&sd=1228987201

Liberaler HipHop – Curse: Freiheit

Man achte auf die Lyrics. Besser hätte man ein liberales Lebensgefühl kaum in zeitgemäßer Weise ausdrücken können.

Lyrics:

Weil das Album eben “Freiheit” heißt,
werden viele mich fragen, was für mich Freiheit heißt.
Was für’n großes Gefühl.
Was für große Erwartungen, die ich fühl.
Was für große Verantwortung, was für ne große Bürde.
Zu beschreiben was für mich die Freiheit heißt, was für ne große Hürde.
Ich kann nur meinen kleinen Teil dazu beitragen.
Freiheit kann man nicht eingrenzen, Freiheit muss man ausatmen.

Hook:

Freiheit, Freiheit
Ist das Einzige was zählt
Freiheit, Freiheit
Ist das Einzige was zählt

1. Verse:

Freiheit bedeutet sein wie ich bin, Freiheit heißt für mich Fehler machen wie’n Kind.
Und wenn’s sein muss, fall ich halt hin.
Doch ich steh wieder auf, Freiheit heißt zöger nicht, sondern lauf
Wenn du weißt was du willst, dann tu es, wenn nicht dann tust du es auch
Freiheit bedeutet frei sprechen, frei machen, frei bleiben
Mauern die, die Angst vom Versagen errichtet einreißen, Mut haben
Freiheit bedeutet auch zu enttäuschen, sich selbst zu erfüllen
anstatt die Erwartungen von anderen Leuten
Freiheit heißt auch Entscheidungen treffen
Freiheit heißt hin und wieder sich die Freiheit zu nehmen die Meinung zu wechseln
Freiheit heißt es macht manchmal auch Sinn,
dass meine Freiheit da enden muss, wo die Freiheit eines Anderen beginnt
Aber Freiheit darf niemals heißen: entsagen von unseren Rechten
Nach ihr zu leben, zu streben und frei über sie zu sprechen
Mit meinen Texten kann ich nur meinen kleinen Teil beitragen
Freiheit kann man nicht eindämmen, Freiheit muss man ausatmen

Hook:

Freiheit, Freiheit
Ist das Einzige was zählt
Freiheit, Freiheit
Ist das Einzige was zählt

2. Verse:

Freiheit, was für ein großes Wort, ich hab gehört, dass du grenzenlos bist
Trotzdem, kennen viele Menschen dich nicht, sie kämpfen für dich
Manche mit reden, schweigen und beten, andere mit Macheten
weil andere Perspektiven fehlen
Du bist für jeden was Anderes
Umso paradoxer ist es, wenn man Politiker um dich handeln lässt
Du bist das Recht, du bist das, was jeder verdient
niemand sollte um dich bitten müssen, nirgendwo, nie
Du bist so intim und persönlich, wie die innersten Wünsche und Träume
doch die verwirklichen nur wenige Leute
Manche glauben wirklich man könnte dich kaufen
andere laufen zehntausende Kilometer durch Wüstensand, weil sie an dich glauben
Migranten lassen ihr Land zurück nur für dich, in der Hoffnung auf dich
und manche finden dich trotzdem noch nicht
Manchmal opfer ich einen Teil von dir um andere zu haben
und manchmal muss ich mich trennen um dich mehr zu erfahren
denn du bist FREIHEIT

Hook:

Freiheit, Freiheit
Ist das Einzige was zählt
Freiheit, Freiheit
Ist das Einzige was zählt

Outro:

Weil das Album eben “Freiheit” heißt
werden viele mich fragen, was für mich Freiheit heißt
Was für’n großes Gefühl
Was für große Erwartungen, die ich fühl
Was für ne große Verantwortung, was für ne große Bürde
Zu beschreiben was für mich die Freiheit heißt, was für ne große Hürde
Ich kann nur meinen kleinen Teil dazu beitragen
Freiheit kann man nicht eingrenzen, Freiheit muss man ausatmen

Quelle: http://lyricwiki.org/api.php?artist=Curse&song=Freiheit&fmt=json

Deutsch ins Grundgesetz?

Die CDU hat, interessanterweise gegen den Willen ihrer Führung, auf ihrem Parteitag die Einfügung der “Staatssprache Deutsch” ins Grundgesetz gefordert. Prinzipiell bin ich ja gegen jegliche Änderungen des Grundgesetzes. Und wir sollten im Zuge der europäischen Einigung auch weiter denken und zumindest die Zweitsprache Englisch (dann für die ganze Union verbindlich) zulassen. Ansonsten habe ich kein Problem, die Sprache Deutsch ins deutsche Grundgesetz zu schreiben. Was im ersten Moment wie eine verkappte konservativ-nationale Wahlkampfhilfe für Herrn Kochs Hessen-Wahl aussieht, ist am Ende doch nicht so tragisch. Und: Ob dann wohl Schwäbisch demnächst in der Landesverfassung steht? ;-) ))

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hmmmm…mal sehen. Ich habe das plugin “wordbook” installiert, welches meine Beiträge hier auf meiner facebook-wall erscheinen lassen soll.




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Hier schreibt Markus Lochmann, Webmaster der FDP-BW über Politik, Privates und allerlei aus der IT-Welt. Die hier veröffentlichten Beiträge sind meine alleinige Meinung und müssen nicht zwangsläufig mit den Positionen der FDP übereinstimmen.

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"Ich schreibe dies - nicht um die Götter zu preisen, denn der Götter bin ich überdrüssig - nicht um Pharaonen zu verherrlichen, den auch ihrer Taten bin ich müde. Um meiner selbst willen schreibe ich dies, weder um Göttern noch Königen zu schmeicheln, noch aus Furcht oder einer Hoffnung auf die Zukunft. Denn im Verlauf meines Lebens habe ich so vieles erfahren und verloren, dass keine unnütze Angst mich quält; und des Hoffens auf Unsterblichkeit bin ich müde, wie ich der Götter und der Pharaonen überdrüssig bin. So schreibe ich dieses nur für mich selbst und glaube, mich dadurch von allen Schreibern der Vergangenheit wie auch der Zukunft zu unterscheiden." (nach Mika Waltari, Sinuhe)

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