Archiv für Januar 2009

Migration in Stuttgart am höchsten

Nachtrag zum Toleranz-Umfrage-Artikel:


migration

Quelle: Welt.de

Wie die Grünen unsere Lebensgrundlage vernichten

UPDATE: siehe dazu auch

http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/1931280_0_2147_bald-jeder-zehnte-betroffen-stuttgart-bleibt-deutsche-hochburg-der-kurzarbeit.html

Es ist soweit. Werksschließungen, Kurzarbeit, Entlassungen. Baden-Württemberg ächzt unter der internationalen Automobilkrise. Doch diese Krise ist zum guten Teil hausgemacht. Wie? Jahrelang hämmerten die Grünen die Botschaft vom „bösen“ und „schädlichen“ deutschen Automobil in die Welt – mit einschlagendem Erfolg, wie die leeren Bänder und die vollen Lagerparkplätze in Untertürkheim und Sindelfingen uns derzeit eindrucksvoll zeigen.

Baden-Württemberg, insbesondere die Region um Stuttgart, lebt, mehr als jede andere Region in Europa, vom Automobil- und Maschinenbau. Umso erstaunlicher ist es, wie die Landes-Grünen jahrelang am Ast gesägt haben, auf dem wir alle sitzen. Und nun – da Massenentlassungen und Absatzkrise Realität sind  – will keiner Schuld gewesen sein. Zumindest nicht in der Politik – nein, die Konzerne hätten es verschlafen, adäquate Produkte zu bauen.

Moment mal. Automobilkonzerne bauen exakt die Produkte, von denen sie sich den höchsten Gewinn erhoffen. Automobilkonzerne wollen ihren Profit maximieren. Das ist schließlich ihre Aufgabe. Automobilkonzerne sind keine Normensetzer. Das ist, mit Verlaub, immer noch Aufgabe der Politik.

Und nun sind wir am springenden Punkt. Wir hätten den Rußfilter schon 1999 vorschreiben müssen. In der Tat. Und wir hätten das Brennstoffzellen Necar schon lange im Massen auf der Straße haben können, wenn wir ein Zero-Emission-Vehicle im Gesetz gehabt hätten. Bloß: Wer hat denn die letzten zehn Jahre regiert? Wir nicht! Wer hat es denn versäumt, die Entwicklung per Gesetz voranzutreiben? Wir nicht! Es sind genau die, die jetzt am lautesten nach umweltfreundlichen Autos schreien.

Die hätten sie schon lange haben können. Es gab sie ja auch – wir erinnern uns an den unsäglichen drei-Liter-Polo – nur keiner wollte sie haben! Die Automobilkonzerne haben also richtig gehandelt – sie haben genau das gebaut, was die Kunden haben wollten. Und das war lange Zeit schneller, stärker, schwerer. Aber dafür auch sicherer.

Den Grünen jedoch geht es um den Umweltschutz nur vordergründig. In Wahrheit ist deren  treibende Kraft Angst – Angst vor Kraft und Dynamik, Angst vor Wettbewerb, Risiko und Verlust. In einer grünen Republik wären nie alle gleich schnell – dafür aber alle gleich langsam.

Vernunft im Auto kommt immer nur per Gesetz – sei es der Sicherheitsgurt oder der Katalysator – Beispiele aus der Vergangenheit gibt es genügend. Technische Vorreiterschaft heißt eben auch Vorreiterschaft in der Gesetzgebung. Doch die haben wir, ausgerechnet in Zeiten der Grünen Regierungsbeteiligung, grandios verloren.

Nichts konnten die Öko-Apologeten dem Autokanzler entgegensetzen. Es wurde über Jahre eine sinnlose Entwicklung des Diesel-Antriebs gefördert – technisch hoch komplex und immer schon umweltschädlicher als der herkömmliche Otto-Motor. Eine Sackgasse, global allemal. Da helfen auch keine „blue-irgendwas“ Technologien mehr.

Es mangelt in der Industrie nicht an alternativen Konzepten. Mercedes fährt mit seiner Brennstoffzellen A-Klasse in der siebten Generation in Untertürkheim im Kreis herum, BMW hat den Wasserstoff-Verbrennungsmotor in der Flotten-Erprobung, E85 wäre in modernen Benzinern sofort einsetzbar. Man muss es nur wollen. Und entsprechende Gesetze machen.

Konzerne werden erst auf Zwänge reagieren. Das impliziert die Logik des Marktes. Apropos Markt: Nachdem es in letzter Zeit geradezu Mode geworden ist, auf die Märkte zu schimpfen: Wir als Liberale haben das einzige funktionsfähige Wirtschaftsmodell der Welt. Weder die Grünen noch die Linken haben einen funktionierenden Gegenentwurf zum marktwirtschaftlichen Modell.

Das hat Fehler, sicherlich, und es muss nach Jahrzehnten auch dringend der Zeit angepasst werden. Aber: Der freie Markt hat mehr Menschen auf der Welt Wohlstand und Nahrung gebracht als jedes andere Modell jemals. Es gibt keinen konstruktiven Gegenentwurf. Von niemandem.

Das ist unsere unique-selling-proposition. Ganz modern gesagt.

Was natürlich nicht bedeuten soll, dass Märkte nicht reguliert werden müssen – ganz im Gegenteil. Der größte Feind des Liberalen ist und bleibt der Monopolist – egal ob der nun privat oder staatlich organisiert ist.

Im Kommunismus werden niemals alle Menschen gleich reich – es werden immer alle Menschen gleich arm. Und im Ökologismus wird niemals die Masse ernährt werden können. Es ist und bleibt die Ideologie der wohlgenährten Wohlstands-Verwöhnten.

Wir, die Liberalen, sind immer schon diejenigen gewesen, die an den technischen Fortschritt geglaubt haben. Nur durch Technologie können wir die Herausforderungen der wachsenden Weltbevölkerung meistern. Otto-Motoren und Kohlekraftwerke sind Technologien von gestern, die wir, leider, vorläufig nutzen müssen. Kern-, und Solarenergie sind Technologien von morgen, die im Augenblick noch nicht ausgereizt sind.

Wir stehen am Wendepunkt, an einem Wendepunkt. Jeder, der den Namen Kontradieff (http://de.wikipedia.org/wiki/Kondratjew-Zyklus) kennt, weiß, was ich meine.

Das grandiose am menschlichen Geist ist, dass er sich und seine Umwelt immer wieder neu erfinden kann. Der Mensch ist das anpassungsfähigste aller Lebewesen. Darum bin und bleibe ich Optimist.

Umso unverständlicher ist es für mich, wie die Grün-Rote Politikerkaste den eigenen Lebenszweig absägt, auf dem sie, und mit ihnen wir alle, sitzen. Deutschland hat international den Ruf einer Auto-Republik, welcher uns enorme Export-Überschüsse in den vergangenen Jahren beschert hat. Diesen Ruf müssen wir verteidigen und stärken, wenn wir auch in Zukunft vom Auto leben wollen. Das ist die unique-selling-proposition unseres ganzen Landes. Jedes Unternehmen wäre froh darum, eine solch starke zu besitzen.

Freie Autobahnen und Geschwindigkeit, Tempo und Dynamik sind der Traum, den wir Deutsche verkaufen können (und müssen). Das ist unsere “Nische” im globalen Wettbewerb.

Individuelle Mobilität ist ein Grundkonzept einer freiheitlichen Gesellschaft. Sie gilt es zu schützen und zu entwickeln. Dafür brauchen wir dringend neue, moderne Konzepte. Die müssen wir fördern, auch seitens des Staates. Technologien von gestern verdienen keine Subventionen. Die der Zukunft sehr wohl.

Bloggen aus Windows 7

Viel wurde berichtet über den Nachfolger des (m.E. zu Unrecht) verschmähten Windows Vista. Nun, die Beta von Windows7 ist bei microsoft zu haben und läuft bis August 2009. Mein erster Eindruck: schneller, ein paar schicke Gags, weitere kleinere Verbesserungen. Von Vista kein großer Sprung. Von XP schon. Mir gefällt’s – aber eben nur auf neuen Rechnern ab Core2Duo und 2 Gig RAM.

Warum Deutschland kaum Kinder bekommt

Das ist das Bilder der gegenwärtigen Egomanie. Traurig. :-(

Ein paar Worte zur Toleranz-Umfrage in Stuttgart

Alle Welt empört sich an den Fragen zu Ausländern in einer Umfrage der Stadt Stuttgart – allen voran wie üblich die BILD-Zeitung. Dabei haben auch wir in Stuttgart ein echtes Problem (siehe unten). Aber erst einmal die Fakten:

“Geht es darum, das Zusammenleben von Deutschen und Ausländern in ihrer Stadt zu bewerten, dann ist sich, wie Bürgerumfragen seit Jahren belegen, die weit überwiegende Mehrheit der Stuttgarter einig: Es klappt gut bis sehr gut.

… In Stuttgart leben Menschen aus über 170 Nationen.
… Von den gut 591 000 Bürgern der Landeshauptstadt stattliche 40 Prozent einen Zuwanderungshintergrund.
… Bei den Kindern und Jugendlichen bis 18 Jahre liegt der Anteil sogar bei 56 Prozent.
…  Stuttgart nimmt damit Platz eins unter den zwölf größten Städten Deutschlands ein.

Umso mehr befremdete einige Bürger deshalb eine Ende des Jahres am Gemeinderat vorbei an 6900 Bürger verschickte repräsentative Umfrage des Statistischen Amts der Stadt Stuttgart: “Menschen mit anderer Nationalität, Religion oder Kultur empfinde ich als störend”, konnte im umfangreichen Fragebogen ebenso angekreuzt werden wie: “Gesetzlich anerkannte Einwanderer außerhalb der Europäischen Union sollten in ihr Heimatland zurückgeschickt werden, wenn sie arbeitslos werden”.”

http://www.hnp-online.de/index.php?mode=full&cat=171&open=&open_u=&&minDate=&begin=0&id=464235&s_id=f37d2b5dc53e73aab1d8e9d8ec5c20f3

Und hier nun die Gegenargumente, am besten zitiere ich einfach:

Sorgen bereitet dem Polizeipräsidenten dabei vor allem der „deutlich ausgeprägte Anstieg im Bereich der Gewaltkriminalität, insbesondere bei Jugendlichen und Heranwachsenden“. Um fast zehn Prozent auf insgesamt 2308 Fälle ist diese Ziffer im vergangenen Jahr gestiegen, wobei noch weitere 4100 Fälle von einfacher Körperverletzung hinzukommen. Auch in diesem Bereich hat die Polizei im Vergleich zum Vorjahr eine deutliche Zunahme von rund fünf Prozent registriert. „Das ist bemerkenswert und auch nicht durch ein geändertes Anzeigenverhalten erklärbar“, sagt Stumpf.

Alarmierend findet Stumpf zudem den signifikant hohen Anteil an jungen Männern, „die vor allem im Bereich der Gewaltkriminalität überrepräsentiert sind.“ Aber auch in anderen Deliktbereichen nehme der Anteil dieser Gruppe deutlich zu, so Stumpf. Zum Vergleich: die Kriminalstatistik aus dem Jahr 2002 hatte 566 Tatverdächtige unter 21 Jahren geführt, im vergangenen Jahr wurden insgesamt 805 Jugendliche und Heranwachsende ermittelt – ein Anstieg von fast 45 Prozent. Auffallend sei die hohe Anzahl an Fällen, bei denen die Tat unter teils erheblichem Alkoholeinfluss begangenen wurde, so Stumpf.

https://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/1650523_0_2147_kriminalitaetsstatistik-2007-deutlich-mehr-gewalttaten-in-stuttgart.html

Weiter:

  • seit 2001 steigt die Zahl der erfassten Straftaten in Stuttgart (wieder)
  • die Zahl der Körperverletzungen steigt ständig.
  • Bandenbildung in der Innenstadt und in/an den Bahnhöfen ist offensichtlich
  • gleichzeitig steigt auch die Zahl von pöbelnden Deutschen (und Rechtsradikalen)

Das sollte eigentlich auch die BILD-Redaktion wissen. Ich finde es nur legitim und auch richtig, dass die Stuttgarter Verwaltung die Probleme der Stadt ernst nimmt und reagiert.

Meine Vorschläge zur Verbesserung der Lage:

  • Mehr Polizei in Uniform auf die Königstrasse / Hauptbahnhof
  • Streifen grundsätzlich zu Fuß gehen lassen! (Im Auto schrecken die niemanden)
  • Video-Überwachung in S-, U-Bahnen und Bussen abends und nachts.
  • generelles Alkoholverbot in der City draußen, außerhalb von Lokalen.
  • Eine “Null-Toleranz-Zone” in der City: Auch Beleidigungen und Pöbeleien müssen geahndet werden.
  • Platzverweise und Betretungsverbote für auffällige Jugendliche in der City

Den StraftäterInnen darf in der City kein gefühlter “Freiraum” für kriminelles Handeln gelassen werden. So lässt die Polizei Ansammlungen in der Klett-Passage oder den Drogenkonsum im Park vor dem Staatstheater zu. Das ist eine Zumutung für jeden Passanten.

Noch ist Stuttgart die zweitsicherste Großstadt Deutschlands. Aber auch wir bekommen die Verrohung der Sitten zu spüren. Vor allem der Anteil an Alkoholisierten nimmt im öffentlichen Straßenbild immer mehr zu und führt zu Gewaltdelikten.

Wie lassen sich die obigen Forderungen nach mehr Staat mit dem liberalen Weltbild vereinbaren, fragen Sie? Nun, das Konzept eines “verantwortungsvollen” Liberalismus sieht den Staat mit seinen Ressourcen da, wo er Legitimation besitzt – hier zum Schutze des Bürgers im öffentlichen Raum. Das ist in jedem liberalen Konzept originäre Staatsaufgabe. Nichts zu suchen hat der Staat dagegen im privaten Raum.

PS. Der Autor ist selbst täglich in der City zu Fuß und mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs, anders als so mancher städtischer “Entscheidungsträger”, der sich im Mercedes chauffieren lässt.

Vierzig sein

Nachdem ich nun auch in die gesegneten Reigen der “gscheiten Schwaben” eingezogen bin, ist mit dazu auch gleich der passende Spruch eingefallen:

Vierzig sein ist wie Geld haben: Es macht nicht glücklich, aber es beruhigt.

In diesem Sinne…

Ein bisschen wie auf der Titanic

Genau so habe ich mir den Untergang der Titanic immer vorgestellt: Die Damen in ihren Abendkleidern, die Herren im Smoking. Man isst, plaudert und das Orchester spielt. Derweil fließt unaufhaltsam eiskaltes Wasser in den Rumpf des leckgeschlagenen Ozeanriesen und es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis der zu spröde Stahl bricht…
Na ja, noch spielt das Orchester und die Schieflage des Dampfers ist kaum spürbar. Aber sie ist da. Während die Liberale Schickeria samt polit-kommerziellem Anhang munter ihren Dreikönigsball feiert, brennen draußen im Ghetto die Mülltonnen – regiert auf der Straße der Mob, mal von rechts, dann wieder von links. Er wird immer radikaler und immer gewalttätiger. Das macht mir Sorgen.
Und während die Herren sich von ihren Fahrern in den schicken S-Klassen durch die Nacht chauffieren lassen, denkt manch schlaflose alleinerziehende Mutter an das Essen für ihre Kinder.
Aber das Orchester spielt weiter – es wird gar Cha-Cha-Cha getanzt. Oder, ganz modern, zu Hits aus den Achtzigern. Da war die Welt noch in Ordnung. Und die Falten noch nicht da.
Hoppla, was war das? Wankte da nicht der Boden unter den Tanzenden ein wenig? War das eine oder andere Lachen an diesem Abend nicht doch zu aufgesetzt? Spürten wir nicht alle das langsame aber stetige Sinken des Staates, in dem wir alle zu so viel Wohlstand gekommen waren?
Verstehen sie mich bitte nicht falsch – ich bin der letzte, der einer sozialistischen Utopie nachweint. Und ich bin absolut der Meinung, dass Leistung sich lohnen muss – und das Klasse und Stil Kulturleistungen sind, die nur mit erheblichem intellektuellem und finanziellem Aufwand zu erbringen sind. Und ja, ich tanze gern in dieser Gesellschaft. Aber dennoch fürchte ich manchmal, dass allzu weiche Seidenteppiche doch den dumpfen Aufprall des sozialen Eisbergs gegen den Rumpf unserer Gesellschaft allzu gut dämpfen. So bleibt er in manchen Kreisen gänzlich ungehört.
Was also tun? Pumpen, heißt die Antwort! Frack ausziehen, Ärmel hoch, ab in die Kajüten und pumpen, was das Zeug hält! Dann die Löcher stopfen, damit nicht noch mehr Wasser in das sinkende Gefährt eindringt!
Und was tut unsere Regierung? Sie stellt neue Musiker ein.
Sie verstehen, was ich meine? Wenn man das Sinken des Schiffes schon nicht verhindern kann, dann sollen wir eben bestens unterhalten sinken. We love to entertain you, eben.
Da, haben Sie das gerade eben gehört? Es knirscht schon im Gebälk! Es soll sogar einer über Bord gegangen sein! Ein Reicher! Ja, ja. So fängt es an. Irgendwann sind sie so in Panik, dass sie ganz von alleine springen. Da hilft dann auch kein Rettungs-Schirm. Der Fall ist einfach zu tief und das Wasser zu kalt in diesen Zeiten.
Wie, meinen Sie? Die Armen? Nein, die können doch gar nicht springen. Die sind ja Unterdecks eingeschlossen. Von unserer Musik hören die allenfalls das dumpfe Dröhnen der Basstrommel. Und manchmal einen weiblichen Jubelschrei.
Womit wir beim Takt wären – auch eine sehr schöne Erfindung. Wie sich alles regt und bewegt, im Takt der Maschinen. Spüren Sie nicht auch das beruhigende Stampfen des großen Motors? Der sich immerwährend drehenden Kolben und Wellen? In diesem Schiff läuft doch alles wie geschmiert! Doch halt! War da nicht ein Aussetzer? Gar eine Unwucht? Ein Defekt in unserem System? Wissen Sie, das kann gar nicht sein. Nein, wirklich. Dieses Schiff ist unsinkbar, das wissen Sie doch.
Ich verlasse den Saal, ich brauche Luft. Und bei Gelegenheit schaue ich, nur so sicherheitshalber, mal nach den Rettungsbooten. Man weiß ja nie.
Es ist schon ein bisschen so wie auf der Titanic, auf einem Dreikönigsball.

Merckle wirft die Welt ab

Der fünftreichste Mann Deutschlands wirft sich vor einen Zug. Für ihn arbeiteten 100.000 Menschen. Ein Mann, 74 Jahre alt, der sein Leben lang für seinen Traum gearbeitet hatte – und richtig erfolgreich damit wurde. Sicher – er hat Fehler gemacht, wie so viele in New York, London und Frankfurt auch. Doch ich meine, auch die typisch deutsche Neo-Sozialistische Neid-Debatte hat Adolf Merckle dazu bewegt, Selbstmord zu begehen. Immerhin hat der Mann in seinem Leben mit Summen hantiert, von denen mancher Gewerkschaftsboss noch nicht mal träumen kann. Er sah für sich keine Zukunft mehr in diesem Land. Das ist traurig. Kein Geld der Welt darf Menschenleben kosten. Das ist es nicht wert.

Ayn Rand beschrieb schon 1957 in Ihrem Roman “Atlas wirft die Welt ab”, was mit einer Gesellschaft passiert, die ihre Leistungsträger verliert – am Ende verliert sie sich in Aufruhr und Anarchie. Ein guter Lese-Tipp in Krisenzeiten.

“Atlas wirft die Welt ab” von Ayn Rand bei Amazon.de. 24 Euro, die ihr Leben verändern werden. Garantiert.

Vom rechten Schläger bedroht

Kaum ist es ein paar Tage her, als ich über die notwendige Renaissance des gesellschaftlichen Anstands in diesem Blog schrieb – schon hatte ich die Gelegenheit, genau diesen Anstand am eigenen Leib zu erfahren.

Heute Abend kam ich von der S-Bahn und wollte nur kurz zum Briefkasten, als ich eine Frau schreien hörte. Etwa einhundert Meter vom Bahnhof entfernt bedrohte ein offensichtlich betrunkener Mann eine Frau und ein etwa vierjähriges Mädchen. Ich lief hin und fragte, was denn los sei. Der Mann, ein Glatze, deutscher, vermutlich Ostdeutscher, zirka 35 Jahre alt, ganz passend im Lonsdale-Shirt, der „eine Auseinandersetzung“ hatte, griff nun mich an, bis er den jetzt doch schon relativ großen Hund an der Leine bemerkte.

Die Frau und das Mädchen kauerten sich an uns. Ein weiterer Mann kam hinzu – ein etwas älterer Herr, wohl türkischer Herkunft. Er lenkte den Schläger von mir ab, so dass die Frau und das Mädchen flüchten konnten. Das wiederum versetzte den Rechten erst recht in Rage – nun bedrohte er mich erneut. Schließlich griff ich zum Handy und rief die Polizei. Als der Schläger das realisierte flüchtete er in ein Haus in der Nähe. Die Frau und das Mädchen stiegen in den nun heranfahrenden Bus und fuhren davon.

Als die Polizei endlich kam, war der ganze Spuk schon wieder vorbei.

Warum erzähle ich diese Geschichte? Während des ganzen Vorfalls standen an der Haltestelle mindestens zehn Menschen. Keiner griff ein. Niemand half der Frau, schlimmer noch: NIEMAND HALF EINEM VIERJÄHRIGEN KIND!!!

Weiterhin lungerten, wie immer, die üblichen türkischen und arabischen Jugendlichen am Bahnhof herum. Und wo waren sie jetzt, diese Maulhelden, als es wirklich mal galt, eine Ehre, eine Frau und ein Kind zu verteidigen? Nirgends, diese Feiglinge und Waschlappen. Immer die große Fresse haben. Und wenn’s gilt, seinen Mann zu stehen, verkriechen sie sich in ihren Löchern. Pfui.

Ich hoffe, dass die Frau nicht zu dem Schläger zurückkehrt – vor allem des Kindes wegen. Ich habe Anzeige gegen den Täter erstattet und hoffe, dass der Staat die Verhältnisse der Kleinen überprüft. Mehr kann ich nicht tun, aber auch das war mehr als von den anderen. „Es ist schon frustrierend manchmal“, meinte der Polizeibeamte als ich ihm die Sachlage schilderte.

Und noch etwas zeigt dieser Vorfall – Anstand hat nichts, aber auch gar nichts mit Herkunft zu tun. Was in solchen Situationen zählt, ist der Charakter, wie der ältere Herr zeigte. Angst, fragen Sie? Nein, ich habe keine Angst mehr. Nicht vor Zivilcourage. Und ich lasse mir, zumindest in meiner eigenen Umgebung nicht alles und jenes gefallen.

Wie gesagt – die Kehrseite der Freiheit ist nicht die Gleichgültigkeit. Es ist die Verantwortung, die wir alle wahrnehmen können.

Wir hätten die Energiefrage schon 2000 lösen können!

Wir hätten schon lange alle unsere Energiesorgen los werden können, wenn die Politik es nur GEWOLLT hätte:

“Wir nähern uns dem Durchbruch, es geht viel schneller voran, als viele denken”, behauptet Hasinger. “Mit einer Art ‘Apollo’-Programm der Kernfusion hätten wir sogar schon zur Jahrtausendwende einen Reaktor bauen können, der Strom und Wärme liefert – nur fehlte das nötige Geld für eine so große Maschine.”"

http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,598714,00.html

Für mich ist das ein Skandal allererster Güte und zeigt genau, wie korrupt und von Energiekonzernen zerfressen unsere Regierung ist – allen voran die von den Russen gekaufte SPD. Die sollten sich schämen! Sie treiben das Land von einer Krise in die nächste, nur weil sie in die FALSCHE TECHNIK (Windkraft, Solar, Biosprit) investieren.

Ein weiteres dickes Minus für den Technologiestandort Deutschland.




Connect with Facebook

Was ist das hier?

Hier schreibt Markus Lochmann, Webmaster der FDP-BW über Politik, Privates und allerlei aus der IT-Welt. Die hier veröffentlichten Beiträge sind meine alleinige Meinung und müssen nicht zwangsläufig mit den Positionen der FDP übereinstimmen.

Motto

"Ich schreibe dies - nicht um die Götter zu preisen, denn der Götter bin ich überdrüssig - nicht um Pharaonen zu verherrlichen, den auch ihrer Taten bin ich müde. Um meiner selbst willen schreibe ich dies, weder um Göttern noch Königen zu schmeicheln, noch aus Furcht oder einer Hoffnung auf die Zukunft. Denn im Verlauf meines Lebens habe ich so vieles erfahren und verloren, dass keine unnütze Angst mich quält; und des Hoffens auf Unsterblichkeit bin ich müde, wie ich der Götter und der Pharaonen überdrüssig bin. So schreibe ich dieses nur für mich selbst und glaube, mich dadurch von allen Schreibern der Vergangenheit wie auch der Zukunft zu unterscheiden." (nach Mika Waltari, Sinuhe)

Google Suche

Musik

Artikel 5 GG

(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.

Amazon-Wishlist

Stats

  • Angezeigte Seiten : 40217
  • Eindeutige Besucher : 15371
  • Seiten angezeigt in den letzten 24 Stunden : 135
  • Eindeutige Besucher der letzten 24 Stunden : 57

 

blogoscoop