Archiv für Juli 2009

5 Friends Remake

Wenig kreatives deutsches Remake des Obama-Wahlkampf-Klassikers. Hier das Original: www.youtube.com/watch?v=VhDRVKDcXQo

Test Live Writer WPMU

Das ist ein Testbeitrag aus der Desktopanwendung Windows Live Writer. Mit der Microsoft-Anwendung kann man  offline seine Blogpostings auf dem Desktop schreiben und praktisch direkt aus Windows posten.

Hier der Link: http://download.live.com/writer

Maschinelles Marketing….

…aus einer Email:

Liebe Blogbetreiberin, Lieber Blogbetreiber,
Bei der Internet-Recherche ist mir aufgefallen, dass sich Ihr Blog Markus Lochmann mit dem Thema Markus Lochmann beschäftigt. Sehr gerne würde ich Ihnen in diesem Zusammenhang www.XXXXXXX.de vorstellen. Vielleicht ergibt sich ja eine spannende Form der Zusammenarbeit zwischen Ihrem Blog und XXXXXXX.

Echt? Hätte ich nicht gedacht, dass sich mein Blog mit mir beschäftigt. Mit so einer Firma soll ich zusammenarbeiten?  Nein, danke. Marketing: Sitzen, 6.

Allein, allein, allein, allein…

Die Karte zeigt die gegenwärtige Kernenergiepolitik der  Staaten weltweit. Aussteiger sind grün markiert, Erweiterer gelb, orange und rot. (http://de.wikipedia.org/wiki/Kernenergie_nach_L%C3%A4ndern)

800px-Nuclear_power_worldwide-2009.svg

Öko Blau Rot

pu_stickerEs weht ein neuer Wind in Amerika. (Oh, welch köstliches Wortspiel!) Die demokratische Kampagnen-Organisation MoveOn.org verteilt auf ihrer Homepage kostenlose Aufkleber für erneuerbare Energien in den USA. Es ist schon seltsam, wie ein Wandel zur modernen Technologie ganz ohne Strickpullis und Langhaarfrisuren und Rot-Grün-Linker Demagogie vonstatten gehen kann.

Die Lüge vom Master für alle

Immer hieß es, die Bologna-Reform des Studiums (Bachelor/Master) in Deutschland werde das Niveau der universitären Ausbildung nicht senken. Nun stellt sich aber genau das heraus, was Studentenvertreter immer schon befürchtet hatten: Systematisch treiben die Bundesländer mit knappen Kassen die Universitäten in eine de facto Master-Quote, im krassen Gegensatz zu allen blumigen Versprechungen von Wissenschaftsminister Frankenberg.

Es ist eben nicht so, dass in Zukunft jeder Bachelor-Absolvent einen Master machen kann. Vielmehr wird die einstmals 9-10 semestrige Regelausbildung an den Universitäten zum 6-semestrigen Bachelor gekürzt. Somit wir das Niveau der deutschen Akademiker durchweg gesenkt.

Der Masterstudiengang wird in Zukunft kostenpflichtig, elitär und mit undurchsichtigen Auswahlverfahren versehen sein. (siehe Artikel unten). Somit wird die Gesellschaftliche Spaltung weiter gefördert und eine “Arbeiterklasse von Akademikern” geschaffen, die schlechter bezahlt wird und kaum mehr von dubiosen “Dualhochschulabgängern” oder möchtegern “Universities” (FH’s) zu unterscheiden ist.

So hat die völlig falsche Bildungspolitik in diesem Lande amerikanische Verhältnisse geschaffen und ein weiteres Auseinanderdriften der gesellschaftlichen Schichten produziert. Anstatt Bildung und Wohlstand für alle gibt es jetzt Kungelrunden und gekaufte Titel für wenige. Wie man in Zukunft mit der Masse der minderwertig ausgebildeten Bachelors eine Gesellschaft in neue Märkte und Technologien führen will, ist mir schleierhaft.

Danke, CDU, mit eurer faulen Bildungspolitik habt ihr nun endgültig alle Errungenschaften der sozialliberalen Koalition der 70er Jahre beseitigt. Nun müsst ihr nur noch das Schulgeld wieder einführen und die Professoren in Talare stecken. Dann seit ihr genau da gelandet, von wo euch die 68er einst vertrieben haben.

Mehr zum Thema im Tagesspiegel:

…es geht um Auswahlverfahren, Kapazitäten und vor allem um knappes Geld und Personal, das zwischen dem grundständigen Bachelorstudium und dem aufbauenden Master aufgeteilt werden muss. Die Kalkulationen aber beruhen auf der Grundannahme der Reform, dass der Bachelor der neue Regelabschluss wird. In den Strukturvorgaben der Kultusminister heißt es, die Mehrzahl der Studenten wechsele mit dem Bachelor in den Beruf. Baden-Württembergs Wissenschaftsminister Peter Frankenberg (CDU) erklärte 2004, nur überdurchschnittliche Bachelorabsolventen mit Interesse an wissenschaftlicher Arbeit würden ein Masterstudium absolvieren. „Dieser Anteil wird aber nur gering sein“, sagte er.

Wie kann ein Minister so daneben sein:

Heute ist aber klar, dass die meisten Studierenden durchaus in den Master gehen wollen. Bei einer Eurobarometer-Umfrage im Auftrag der EU-Kommission gaben drei Viertel aller Bachelorstudenten an, sie wollten den Master anschließen. In manchen Uni-Fächern, etwa den Ingenieurwissenschaften, sind es fast alle.

Frankenberg hat es nicht begriffen: MIT EINEM BACHELOR WIRD MAN IN DEUTSCHLAND NICHT EINGESTELLT! UND WENN, DANN ZU SCHLECHTEREN KONDITIONEN!  Klar wollen die Leute daher den Master. Und weiter:

Nach Einschätzung des Präsidenten des Deutschen Hochschulverbandes (DHV), Bernhard Kempen, stecken die Hochschulen ihre Mittel bis zu 80 Prozent in den Bachelor, beim Master werde geknapst. Genauso sieht die Finanzierung des Hochschulpakts von Bund und Ländern aus, mit dem hunderttausende Studienplätze geschaffen werden: Geld bekommen die Länder für einen Studienplatz jeweils nur über vier Jahre – für den Master reicht das kaum.

Das ist aber durchaus im Sinne der Landesregierungen. Sie wollen vor allem ihre Abiturienten von der Straße bekommen. Baden-Württemberg etwa schreibt seinen Hochschulen keine Übergangsquote vor. Doch das Land legte fest, die Zahl der Studienanfängerplätze dürfe bei der Reform nicht sinken. Bei seinem Ausbauprogramm „2012“ für den erwarteten doppelten Abi-Jahrgang schafft Baden-Württemberg mit jährlich bis zu 150 Millionen Euro 16 000 neue Anfängerplätze. Masterplätze sind nicht darunter. Der doppelte Abi-Jahrgang werde diese ja frühestens 2015/2016 benötigen, heißt es.

Das ist miese Finanztrickserei der CDU-Ministerien auf Kosten der Kinder dieses Landes. Das Niveau der Bildung wird immer weiter nach unten nivelliert. Beispiel:

Der Präsident des konservativen Professorenverbandes DHV, Bernhard Kempen, sieht darin eine Schieflage: „Für Handwerksmeister werden die Zugangshürden im Bachelor-Studium fast auf Null gesenkt, gleichzeitig werden beim Master-Studium durch Noten und Quoten neue Hürden errichtet.“

In einem Land, das die HÄLFTE von dem an Akademikern produziert, wie unsere direkten Konkurrenten z.B. in Skandinavien, eine solch elitistische Politik zu betreiben, ist höchst fahrlässig und gefährdet unsere Zukunft. Nicht nur, dass wir eine riesige Masse an kompletten Bildungsversagern (Migranten, Hauptschüler, Abbrecher) haben, nun wird auch noch der akademische Nachwuchs versaut.

Wir brauchen eine Debatte frei nach Dahrendorf: Bildung ist Bürgerrecht und Bereitstellung von Bildungsressourcen ist oberste Staatspflicht. Schluss mit dem pseudo-elitären Exzellenzgehabe. Wir brauchen eine Bildungsinitiative für alle. Und nicht nur für ein paar gut situierte.

Den ganzen Artikel: “Das Mastermärchen” finden sie unter http://www.tagesspiegel.de/magazin/wissen/Bachelor-Master-Bologna-Prozess;art304,2846073

Wie die Linke um das Wort “Freiheit” ringt

Im online-Magazin Telepolis sinniert Rüdiger Suchsland über das verloren gegangene Freiheitskämpfer-Pathos der organisierten Linken. Nicht nur, dass er die FDP schlecht kennt, sein Artikel beschreibt geradezu exemplarisch den verzweifelten Versuch der Sozialdemokratie, eine Freiheitskonzeption wiederzufinden. Die Linke, gerade die den einzelnen unterdrückende staatsgläubige Kollektivistenschar, sehnt sich plötzlich nach Freiheit? Ein Vorhaben, welches einer gewissen Komik nicht entbehrt. Schließlich haben die Linken 40 Jahre lang Millionen Menschen eingesperrt, gequält und sie systematisch ihrer Freiheit beraubt.

…Dabei wäre es möglich, dem Neoliberalismus einen anderen, klareren Freiheitsbegriff entgegen zu stellen. Indem man seine eigenen Widersprüche aufzeigt. Der wichtigste: Der Neoliberalismus wirft einige der grundlegendsten Güter des Liberalismus über Bord: Er reduziert den Individualismus durch die Macht großer Konzerne. Sie dürfen die Freiheit und den Eigensinn des Einzelnen einschränken, seine Bürgerreichte unterlaufen. Weite Kreise der Bevölkerung und der schwarzgelben Wählerschaft teilen das Unbehagen an der Konzernmacht und der Dominanz von Markt und Finanzsektor über die individuelle Freiheit.

Das ist schlichtweg falsch. Der größte Feind des freien Marktes ist bekanntermaßen der (oft staatseigene) Monopolist. Der wahre Liberale setzt auf Wettbewerb im Markt. Aber fairen Wettbewerb wollte die Linke nie! Der organisierte Liberalismus steht für klare Regeln auf freien Märkten – er will genau das Gegenteil des oben Gesagten. Der Liberalismus ist ein Konzept der kleinteiligen polypolistischen Konkurrenz und des Schutzes aller Rechte der Marktteilnehmer.

Noch wichtiger: Der Liberalismus war immer skeptisch und a-religiös, unempfänglich für jede Art von Glauben. Das entfremdete ihn früh von der Arbeiterbewegung. Doch der Neoliberalismus hat aus dem Markt eine Religion gemacht, der er mit Inbrunst anhängt. Liberale Skepsis und markradikale Dogmen schließen einander aus. Hier könnte ein sozialdemokratischer Gegenentwurf ansetzen. Er müsste allerdings ein sozialliberaler, linkslibertärer sein. Das wird nicht allen behagen.

Linkslibertär? Phhh….das tönt ja wie Adorno. Was wäre das denn? Kommunistische Anarchie? Nein, danke. Den menschlichen Feldversuch wollte ich keinem Land zumuten. Denn heraus käme wohl eine Mischung aus Kuba und Albanien. Nochmal: Ein Libertärer Markt ohne Regeln ist NICHT der Markt des Liberalen. Er war es nie und wird es nie sein. So säkular, wie unsere Gesellschaft heute glücklicherweise ist, war sie noch nie. Dennoch: Die Trennung von (allen!) Kirche(n) und Staat ist und bleibt liberale Urforderung.

Es geht darum, die Freiheit jenseits von Westerwelle zu definieren. Freiheit als gesellschaftliche, nicht nur wirtschaftliche. Freiheit von Unterdrückung und Folter, Ausbeutung und Armut. Freiheit zur Selbstverwirklichung, Bildung, Genuß, Lebenssinn. Nicht nur “mehr wollen” wie jetzt auf den blaugelben Wahlplakaten steht, sondern anderes wollen: Vielfalt. Materialismus. Absage an traditionelle “Werte” wie Nation, Religion, Anstand, Disziplin. Optimismus. Hedonismus. Fortschritt – als Ziel, nicht Glaube. Das wären Stichworte.

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30699/1.html

Entschuldigung, aber was hat die liberale Demokratie denn in Deutschland erreicht? Werden wir etwa gefoltert? Unterdrückt? Ausgebeutet? Sind wir ein armes Land? Haben wir etwa keine Freiheit zur Selbstverwirklichung, zum Genuß, zum Hedonismus, zum Lebenssinn? JA, WAS HINDERT SIE DENN? Noch nie hat es in der europäischen Geschichte so viel Freiheit, Sicherheit und Entfaltungsmöglichkeiten für seine Bürger gegeben wie heute.

Der Autor will in Wirklichkeit keine Freiheit, er will die Anarchie. Und gerade darin bestand und besteht der Unterschied eines rechtstaatlich organisierten Liberalismus zu allen anderen “Freiheitsbewegungen”, die immer, ich betone IMMER, in Diktaturen, Ausbeutung und Terror einer links-elitären Minderheit über die Mehrheit enden. Da geht es Kuba oder Venezuela nicht anders als der Sowjetunion.

Das Dilemma der Linken ist die schlichte normative Kraft des Faktischen: Nirgendwo haben sich ihre diffusen Gesellschafts-Utopien verwirklichen lassen. Das Experiment ist gescheitert. Und so ist den Linken ein Stück ihrer Identifikation verloren gegangen, die sich heute auch bei attac oder Greenpeace nicht mehr finden lassen. Die Grün-zu-Links-Beatmung funktioniert mit dem gesellschaftlichen Ankommen der 79er nicht mehr. Alternde Gesellschaften sind nunmal wenig revolutionsfreudig. Vielmehr sind sie anfällig für Überregulierung und Paralyse.

Da lauert die wahre Gefahr, es gilt jetzt, errungene Freiheiten gegen bequem gewordene Mehrheiten zu verteidigen und nicht, einen von vorneherein zum Scheitern verurteilten Pseudo-Freiheits-Mythos zu erfinden.

Hätte sich der Autor die Mühe gemacht, und sich mit dem Programm der FDP beschäftigt, dann wüsste er, dass wir genau für die von ihm geforderte gesellschaftliche Freiheit stehen! Aber was er, und viele Linke mit ihm, an der FDP nicht mögen, ist, dass wir eben neben die Freiheit auch Werte und Verantwortung stellen.

Der organisierte Liberalismus hat in den 300 Jahren seiner Entwicklung so vieles über die Freiheit und deren Gefährdungen gelernt – ja, er hat ganze Staaten und Verfassungen geschaffen, die sämtliche linken Utopien überdauert haben, dass es an ihm ist, sich als das Konzept zu präsentieren, welches die Zukunft am besten bedienen kann.

Wir haben gelernt, Freiheit zu schützen und gleichzeitig Anarchie und Chaos zu verhindern. Das können linke Utopisten bis heute nicht.

Wie der Staat die falschen Firmen rettet

Ein interessanter Artikel in der Stuttgarter Zeitung erregte meine Aufmerksamkeit. Dort wird, relativ kühl und nüchtern, berichtet, wie die Speicher-Chip-Industrie in Dresden abgewickelt wird (http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/2122753_0_1390_-chipindustrie-das-stille-sterben-eines-weltkonzerns.html).

Da regt sich doch mein wirtschaftliches Gemüt. Warum „rettet“ der Steuerzahler eigentlich chronisch verlustbringende Auto-Bauer (Opel), chronisch gestrige Versandhändler (Quelle), chronisch kaputtgemanagte Kaufhausketten (Karstadt), chronisch missgeleitete Banken (HRE, LBBW, IKB) und lässt eine der wenigen Zukunftsindustrien im Lande sang und klanglos vor die Hunde gehen?

Hätte man nicht, genau andersrum, die technologieintensive Chipfertigung mitsamt dem notwendigen Know-how schützen müssen? Jeder IT’ler weiß, dass die Speicherindustrie einem extremem Schweinezyklus unterliegt. Und dass sie gerade jetzt eine Talsohle durchlebt.

Aber vielleicht steckt ja etwas ganz anderes hinter dem Untergang von Ex-Siemens-Ex-Infineon-Ex-Qimonda. Mit vielen West-Steuermilliarden wurde in Sachsen das ehrgeizige „Silicon Saxony“ aus dem Boden gestampft. Und jetzt, zehn Jahre später, wo es keine Staatsknete mehr gibt, zieht sich die illustre Runde aus München lieber nach Asien zurück.

Man sollte Siemens alle erhaltenen Subventionen in Sachsen sofort in Rechnung stellen. Denn nie war eine nachhaltige Industriepolitik in Dresden geplant. Der Staat, also wir alle, wurde von den gierigen Managern gnadenlos abgezockt.

Die Dummen sind natürlich in erster Linie die Menschen in Dresden, die ihre nicht mehr subventionierten Arbeitsplätze verlieren. Dumme sind aber auch alle Deutschen, die einmal mehr Schlüsseltechnologien und Spitzenpersonal ohne Not aus der Hand geben.

Wie oft noch muss ein Subventionsprojekt scheitern, und ich sage an dieser Stelle ganz unverblümt die endgültige Pleite von Opel, Quelle und Wadan voraus, bevor die Politik und die Bevölkerung realisieren, dass Wirtschaft immer nur dann nachhaltige Arbeitsplätze schaffen kann, wenn die wirtschaftlichen Grundlagen auf dem (Welt)-Markt gebildet werden.

Wir können noch so viele Steuer-Milliarden in marode Unternehmen stecken. Es hilft niemals und niemandem, außer den Insolvenzverwaltern und den Heuschrecken und Leichenfledderern. Im Gegenteil: Mit dem Tropf aus Berlin verlängern wir die Agonie der Sterbenden und wiegen die im internationalen Vergleich schlecht ausgebildeten und oftmals viel zu teuren Mitarbeiter in der trügerischen Sicherheit eines nicht vorhandenen Erfolges.

Der Staat muss sich dringend auf seine eigentlichen Aufgaben besinnen. Dazu gehört weder Automobilbau noch Versandhandel. Wohl aber Technologie- und Forschungsförderung. Aber leider ist es in Dresden dafür schon zu spät.

Ein Samstagmorgen

Ausschnitt aus einem prosaischen Text.

Ein Samstagmorgen

Ich liege auf der Couch, die Nacht durchwacht, wie so oft in den letzten Tagen. Es Gewittert. Ein verregneter Sommer, bislang. Leere füllt mich, gleichzeitig ein sanftes Brennen im Bauch; ein leise stechender Schmerz in der Brust erinnert an die ständig schlummernde Angst, die seit nunmehr sieben Jahren mein ständiger Begleiter ist. Zum Glück bin ich von den Anfällen verschont geblieben, auch nachdem ich die ständig den Verstand zermürbenden Arzneien eigenmächtig abgesetzt habe. Ich habe beschlossen, lieber leidend zu leben, als betäubt und halbtot vor mich hin zu dämmern. Ein Beschluss, der mit Schmerzen verbunden ist; mit brennenden Händen, Füßen, mit Schweißausbrüchen und Alpträumen. Vielleicht sogar mit einem Schwindelanfall ab und an.

Ich habe Voltaire gelesen heute, über Religion und Wahnsinn. Ein aktuelles Thema, schließlich geht eine der Weltreligionen seit Jahren an, die halbe Welt zu unterdrücken. Und so schießen sie auch heute unschuldige Menschen im Namen ihres barmherzigen Gottes nieder. Oh, was für ein Gott, der seine Gläubigen so verführt. Nein danke, das hatten wir hierzulande auch schon mal.

Aber ich schweife ab. Eigentlich wollte ich über einen permanenten Verlust erzählen, den ich seit mehreren Jahren verspüre. Es kommt mir so vor, als wäre ich einen Weg gegangen, einen weiten, steinigen Weg, nur um festzustellen, dass ich in einer Sackgasse gelandet bin. Nein, bitte verstehen sie mich nicht falsch, es geht hier nicht um Beruf oder Diplom; es geht auch mit um die rein biologische Selbsterhaltung – all dieses scheint erfüllbar und, äußerlich zumindest, recht ordentlich zu sein.

Mir geht es um das innere Sein. Wenn man, und ich danke meinem Herrgott dafür, mit zwanzig das erlebt hat, was viele im ganzen Leben nicht; wenn man dann mit dreißig daraus seine Schlüsse gezogen und das Notwendige gelernt hat; wenn das komplette System, indem man lebt, in all seinen Größen und Tiefen bekannt; wenn das Thema klar und die Variationen endlich geworden sind; wenn sich jeder Gedankenfetzen nur noch in einer sich immer und immer wiederholenden Endlosschleife wiederfindet – was bleibt dann noch für den Rest des Lebens übrig?

Na gut, Sie meinen, er maßt sich an, alles zu wissen, alles gesehen, gehört, geschmeckt oder gefühlt zu haben. Nein, das habe ich nicht. Darum geht es auch gar nicht. Ich habe aber genug gesehen, gehört, gefühlt, gedacht und verstanden um das Muster des Ganzen zu erkennen. Jeder Denkprozess, jede Empfindung, die mir jetzt und in Zukunft widerfährt, wird diesem Muster folgen. Das macht jede Empfindung prognostizierbar. Und langweilig, gar uninteressant.

Beginnen wir also mit den Äußerlichkeiten. Kälte, Hitze, Tropen, Wüste, Schnee und Eis. Alles schon da gewesen. Es gibt keinen Ort auf dieser Erde, in den ich mich nicht hinein versetzen könnte. Für jedes Klima gibt es eine Kategorie in meinem Kopf, für jeden Kontinent. Dasselbe gilt für die Nahrung. Was andere essen, esse ich auch. Wo ist das Drama? Für mich gibt es keinen Gott, der mir vorschreibt, was ich zu essen habe. Ich habe in den Tropen geschwitzt und am Polarkreis gefroren. Und wissen Sie was? So weit hätte ich gar nicht fahren müssen. Im Winter friert es sich hierzulande genauso gut.

Gehen wir weiter zur Ästhetik. Ja, was für Irrungen und Wirrungen der verrücktesten Moden hat man da schon gesehen. Mal war die Farbe rot, dann gelb, grün oder türkis blau. Irgendwann hat man sie alle durch und der ganze Blödsinn beginnt von vorne. Was soll’s? Oder mit der Architektur. Gewiss, es gibt ganz großartige Gebäude auf dieser Erde. Doch nach fünfzig, nach hundert, nach jedem Stil und jeder Epoche, nach begierigem Bereisen von Kulturhauptstädten, was kommt da noch? Richtig. Immer und immer wieder dasselbe. Der nächste Bogen, die nächste Fassade. Stein, Glas, Eisen. Alles vergänglich.

Wissen Sie, Ästhetik und Schönheit waren mir früher immer sehr wichtig. Anfangs bewunderte ich das Glänzende, dann das Makellose. Bis ich verstand, dass Makellosigkeit immer nur der Anfangspunkt für den natürlichen Verfall aller Dinge ist und dass der wahren Schönheit immer einiger Makel vorangeht.

Damit, lieber Leser, war aber ein Grundpfeiler meines Denkens erschüttert; denn schließlich gilt Makellosigkeit in unserer Gesellschaft als Ziel, also als Ende eines Prozesses und nicht als dessen Anfang. Immer und immer wieder war ich bemüht, Fehlerfreiheit und Makellosigkeit zu produzieren. Dafür wird man schließlich in der Gesellschaft belohnt und gewürdigt. Doch als ich begriff, dass Fehlerfreiheit nur der Anfang eines ästhetischen Prozesses war, ging der Charme des Perfekten endgültig für mich verloren.

Das oben Gesagte gilt, übrigens, für Menschen gleichermaßen. Und damit war dann auch der Traum vom perfekten Menschen dahin. Es dauerte noch einige Jahre von der Erkenntnis, die sich eher schleichend in meinem Bewusstsein verbreitete, bis zum Durchdringen derselben in das tatsächlich gelebte Leben. Doch die Göttin, die Aphrodite, die als Wunschvorstellung des jungen Mannes, besungen in tausenden Liedern und verherrlicht in hunderten Bildern, mein sexuell erregtes Gemüt über Jahre bestimmt hatte (und ein einziges Mal real wurde), sie gab es nicht mehr. Die Menschen erschienen mir plötzlich seltsam demaskiert. Und was ich sah, war ein Fratze. Seitdem halte ich nicht mehr viel vom rein ästhetischen Menschen.

Also suchte ich im Geiste nach. Oder, anders formuliert, ich suchte nach einem ästhetischen Geist im Menschen. Nun, leider benutzen nicht viele Menschen ihren Geist, sofern sie denn einen haben, und ästhetisch leider schon gar nicht. So merkte ich schnell die einfachen Wiederholungen in den Geschichten der anderen – der eine hoffte und wünschte ganz wenig, der andere materiell eher ganz viel. Der gedanklichen Basis waren sie einerlei; einfach, primitiv, hässlich und, meistens, schlecht. Die meisten meiner Zeitgenossen verstehen sich nur auf eines: Geld. Gier ist die treibende Kraft in unserem Gemeinwesen; Gier nach Gütern; Gier nach Beherrschung und Gier nach Anerkennung.

Die große Leistung der Kultur ist, dass sie die wenigen ästhetischen Menschen, besser gesagt ihre Gedanken, für die Nachwelt konserviert. So fing ich an, die alten Autoren zu studieren. Ich habe schon immer viel gelesen, doch früher war das Lesen für mich nur eine weitere Form von Konsum. Ich wollte unterhalten werden, ich wollte gebildet werden, ich wollte belehrt werden. So konsumierte ich Text für Text, Geschichte für Geschichte, Gedanken für Gedanken; verschlang tausende von Seiten und Dutzende von Autoren, immer auf der Suche nach einer neuen Idee.

Irgendwann, ich glaube es war schon nach meinem Zusammenbruch – ach, Verzeihung, das habe ich noch gar nicht erzählt: Während meinen Bemühungen, sowohl perfekt zu sein, als auch ästhetisch und noch lehrreich dazu, habe ich einen Kollaps erlebt, einen totalen Zusammenbruch des Systems Mensch. Ich hatte Glück und kam von dort zurück, doch einiges in der Wahrnehmung der Welt hatte sich schlagartig verändert. Ich hatte das Absolute gesehen, gehört, gefühlt und gerochen. Alles. Doch dazu später mehr.

Also, irgendwann begann ich, auch in den Geschichten und in den Denkmodellen der Autoren, die ich las, das Muster der Gedankengänge zu entdecken. Plötzlich gab es auch hier nur noch ein Thema – das Denken an sich – und alles Folgende war dessen Variation.

Da gab es die Analysten, da wurden Sachzusammenhänge in kleine Einheiten zerteilt und wieder zusammengefügt – da gab es die Datensammler, die verzweifelt alles sammelten und durch Rechner jagten, nur um die Bestätigung der Realität als Wahrscheinlichkeitsaussagen und mathematische Formeln wiederzufinden, erfolglos meistens. Da gab es die Buchhalter, die mit ihren Nickelbrillen die ganze Welt nur als Kosten verstanden. Da gab es die Geschichtenerzähler, mit ihrem immer selben Appell an unsere niederen Gefühle – Gefühle der Gerechtigkeit, der Angst, der Zuneigung oder des Hasses. Und, da gab es die wenigen Autoren, die mir am meisten gefielen: Diejenigen wenigen, die es vermochten, eine ganze Welt zu errichten.

Autoren, die Welten bauen, wie Dante in seiner Commedia oder Goethe im Faust. Beschreibungen von ganzen Gesellschaften wie Ayn Rand in Atlas Shrugged. Wie Thomas More in seiner Utopia. Oder George Orwell in 1984 oder gar Aldous Huxley in seiner Brave New World. Ich wilderte in diesen Gedankenwelten, malte sie mir mit farbigen geistigen Bildern aus, schmückte sie mit Erfahrung, Gefühl und Emotion. Manche waren beängstigend, andere Traumhaft. Vorstellbar waren sie allemal und in meinen geistigen Bildern lebendig real.

Irgendwann lies die Spannung dann nach. Ich empfand es mit der Zeit immer schwieriger und schwieriger, mich vorbehaltlos in die Gedankenwelten anderer hinein zu versetzen. Ich entdeckte immer wieder Unstimmigkeiten; Details oder ganze Konzeptionen passten nicht mehr. Ich bin mir nicht sicher, ob dies nun an der Tatsache der vermehrten Vergleichsmöglichkeiten oder an der wachsenden Unlust, Vorgedachtes zu denken lag – irgendwann war der Punkt erreicht, an dem die Ähnlichkeit der Konzeption der jeweiligen Utopie mit einer anderen die eigentliche Ausführung derselben überlagerte. Sie können sich das etwa so vorstellen, dass ein Maler das Bild eines anderen Malers nur auf die Güte seiner Pinselstriche begutachtet und dabei eventuell das meisterhafte Motiv gar nicht mehr erkennt.

Ich war inmitten der Erforschung der Utopien zur Grundlage zur Entwicklung meiner eigenen Utopie, denn das hatte ich mir inzwischen zum Ziel gesetzt, als ich die Endlichkeit des Denkens verstanden hatte.

Eigentlich überraschte mich zunächst die Endlichkeit des Seins in Form des Todes, der, völlig unvorhergesehen, plötzlich Menschen dahinraffte, die mitten im Leben standen. Es waren nicht einmal Menschen, die mir besonders nahe gestanden hätten – ich nahm nur eine seltsame Häufung von Todesfällen wahr, die jeder auf seine Art eine ganze Welt mit sich in den Abgrund zog. Da war die Schauspielerin, die es vermocht hatte, mit ihrer Schönheit immer wieder die Illusion der ewigen Jugend zu erzeugen, da war der junge Politiker, der als aufgehender Stern am Himmel der Machtelite gefeiert wurde, da war der erfolgreichste Popstar aller Zeiten – plötzlich weg. Einfach so, Geschichte, von jetzt auf gleich. Alles Mühen, alles Schaffen, alles Fürchten, Hoffen und Bangen: im Angesicht des Todes verlieren wir nicht nur die vermeintlich sichere Basis unseres alltäglichen Lebens, nein, wenn wir den Bruch des Alltäglichen durch den Todesfall wirklich zum Nachdenken nutzen, sehen wir darin auch die Relativität unseres Tuns und die Lächerlichkeit unseres Handelns.

Die Frage, die sich plötzlich in mir aufdrängte, war die Frage des Sinns des Seins im Angesicht des vernichtet Werdens. Bitte verstehen sie mich nicht falsch, ich stellte mir keinesfalls die Frage nach dem Sinn des Lebens – der war für mich klar. Ganz schlicht und darwinistisch: Friss oder stirb, vermehre deine Art in deiner Nische so gut du kannst. Nicht mehr und nicht weniger. Das biologische Leben an sich kennt weder Ästhetik noch Moral.

Wie, sie verstehen mich nicht? Nun gut, lassen sie mich ein Beispiel machen. Stellen sie sich ein Feld mit Blumen vor. Diese Blumen werden umso besser befruchtet, je größer sie sind. Sie verbreiten ihren Samen mit dem Wind und je größer die Blume, desto weiter fliegt der Samen – ergo desto weiter verbreitet sich die Art. Nun, in diesem Feld steht die größte, schönste und erfolgreichste Blume, die ihren Samen am weitesten verbreiten kann. Jetzt liegt das Feld an einem Berghang und der Wind weht regelmäßig vom Meer den Hang hinauf. Also fliegt der Samen der erfolgreichsten Blume am höchsten den Berg hinauf. Und erfriert im nächsten Winter. Da ist weder Ästhetik, noch Moral.

Ich sehe, sie verstehen, was ich meine.

Das Sein an sich ist aber mehr als das biologische Existieren. Bloße Existenz setzt keine Reflexion voraus. Das Betrachten des eigenen Seins jedoch schon. Unsere natürliche, körperliche Existenz mit ihren primitiven Anforderungen an die Umwelt, mit unseren einfachen Bedürfnissen nach Nahrung, Kleidung, Wärme oder sozialem Umgang und somit Artvermehrung bedarf noch keiner tiefer gehenden gedanklichen Auseinandersetzung mit sich selbst. Die meisten Menschen leben bewusst in diesem Dämmerzustand. Und sie sterben darin und hören auf zu existieren, wie eine Pflanze oder ein Tier. Erst dann, wenn wir anfangen, das eigene Sein von der puren Existenz zu lösen, werden wir zu mehr. Erst dann entwickeln wir echte Ästhetik, Moral, Gesetz oder Staat. Ja, sogar die Existenz der Religion und somit die Existenz Gottes in unseren Köpfen ist eine Folge des  Nachdenkens über uns selbst. Wir haben Gott erfunden. Nicht er uns.

Das Nachdenken über die eigene Existenz führt zum Begriff des Seins. Und das Nachdenken über den Begriff des Seins führt in die abstrakten Regeln des Seins. Und daran, lieber Leser, habe ich meine liebe Mühe gefunden. Ich möchte nicht nur existieren, biologisch, instinktiv. Ich möchte auch nicht nur mit den anderen denken, konkurrieren um materielle Güter oder gesellschaftliche Anerkennung. Ich möchte auch keine Spezielle These entwickeln, keine Formel finden, keine analytische Beschreibung eines Realitätsausschnittes liefern. Ich will, nachdem es machbar erscheint, die Funktion der Abstraktion des menschlichen Denkens erforschen. Und dann, ja dann, eine Welt konstruieren. Ein Modell. Eine Utopie. Gespeist nicht durch dieselben Impulse wie in all den Jahrhunderten zuvor, den Impulsen von Macht und Unterdrückung. Nicht Gier soll Grundlage meines Weltbildes sein, sondern das göttliche Prinzip, welches uns Menschen geschenkt worden ist. Ein Prinzip, von dem wir wenig bis gar nichts verstehen, bislang. Von dem wir lange ahnen, dass es in uns liegt, von dem wir wissen, dass es existiert, welches, selten, aber immerhin in der Geschichte der Menschheit an der ein oder anderen Stelle zutage tritt.

Ich meine nicht die Seele der kirchlichen Lehre. Ich meine auch nicht die Vernunft der Rationalisten. Ich meine die Fähigkeit, in Meta-Ebenen denken zu können. Eine Fähigkeit, die uns immer wieder in der Gestalt von sehr außerordentlichen Menschen begegnet, Menschen, die durch ihr Denken die Welt verändert haben und die Menschheit zu dem machen, was sie auf dem Höhepunkt ihrer kulturellen Blüte sein kann: gut.

Das ist mein großes Projekt. Zum ersten Mal habe ich es in dieser Deutlichkeit beschrieben und manchmal bezweifle ich, ob ich jemals die Kraft haben werde, dieses Projekt auch nur annäherungsweise zu einem Ergebnis zu bringen. Zu viel Kraft kosten die Schmerzen der Wunden der Erfahrung. Aber ohne diese Wunden und Narben, körperlich wie seelisch, wäre ich wohl nie so weit gekommen, an einem Samstagmorgen diesen Text zu verfassen.

Aus dem Schmerz in meiner Brust erwächst eine gigantische Leere. Es ist, als ob ich mein gesamtes bisheriges Leben, mein ganzes Wissen, meine ganze Erfahrung hinter mir gelassen hätte und nun auf eine riesige, leere Fläche, ähnlich einem stillen Ozean blickte. Hinter mir all die Erinnerungen, das Lebendige, und vor mir das Nichts. Das Nichts, in dem sich die Wahrheit der Dinge verbirgt. „Nihil est omnia“ sagt Luther. Genau so fühle ich auch. Ich fühle, höre in dieses Nichts hinein, wie ich sonst in die Denkwelten anderer Menschen hinein höre. Doch dort, wo in den Gedanken der Menschen rege Energie fließt, wo gerungen und gewonnen, wo gefeiert und verloren, wo geliebt und gehasst wird, ist in dieser Leere – nichts. Noch habe ich anscheinend nicht die richtige Wellenlänge gefunden, um die Schwingungen aus der riesigen Leere empfangen zu können. Noch erhalte ich keine Information aus dieser seltsamen Form des Seins.

Deshalb stehe ich etwas ratlos vor meiner Erkenntnis und warte auf eine Botschaft aus der Tiefe, aus dem schlummerndem Teil meines Gedächtnisses, in vollem Bewusstsein der Einzigartigkeit und nicht Überprüfbarkeit des Empfundenen. Tun sie es ruhig als Hirngespinst eines armen Irren ab – das taten die Menschen mit ihren Denkenden seit jeher und tun es auch heute noch, wie ich an eigenem Leibe oft genug erfahren habe in dieser ach so „toleranten“ Gesellschaft. Entschuldigen Sie bitte, aber ich musste kurz fröstelnd lachen, danke.

Nein, ich werde ihnen den Gefallen nicht tun und endlos im Stadium des Nietzscheschen Nihilisten verharren. Das wäre erstens nur Repetition und zweitens viel zu einfach. Und nun, ach du schöner Augenblick, verweile doch… aber nein, ich gehe mir nur eine Tasse Kaffee holen. An diesem Samstagmorgen.

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inspiriert von Dostojewskijs “Aufzeichnungen aus dem Kellerloch“, im Sommer 2009




Was ist das hier?

Hier schreibt Markus Lochmann, Webmaster der FDP-BW über Politik, Privates und allerlei aus der IT-Welt. Die hier veröffentlichten Beiträge sind meine alleinige Meinung und müssen nicht zwangsläufig mit den Positionen der FDP übereinstimmen.

Motto

"Ich schreibe dies - nicht um die Götter zu preisen, denn der Götter bin ich überdrüssig - nicht um Pharaonen zu verherrlichen, den auch ihrer Taten bin ich müde. Um meiner selbst willen schreibe ich dies, weder um Göttern noch Königen zu schmeicheln, noch aus Furcht oder einer Hoffnung auf die Zukunft. Denn im Verlauf meines Lebens habe ich so vieles erfahren und verloren, dass keine unnütze Angst mich quält; und des Hoffens auf Unsterblichkeit bin ich müde, wie ich der Götter und der Pharaonen überdrüssig bin. So schreibe ich dieses nur für mich selbst und glaube, mich dadurch von allen Schreibern der Vergangenheit wie auch der Zukunft zu unterscheiden." (nach Mika Waltari, Sinuhe)

Musik

Artikel 5 GG

(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.

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