Hopp, Schwyz!

Die Schweiz hat gerade völlig unerwartet zwei Goldmedaillen in Kanada gewonnen. Herzlichen Glückwunsch dazu!

Daneben verlangt die SVP die Offenlegung aller Bankdaten von deutschen Politikern und Parteien in der Schweiz. Wunderbar! Da bin ich sofort dafür. Denn: Wenn ein Bundesfinanzminister höchstselbst mit illegalem Schwarzgeld für seine Partei gedealt hat, wenn die CDU über Stiftungen und Nummernkonten illegale Gelder in die Schweiz und nach Liechtenstein verschoben hat, wird sich sicher immer noch einiges an CDU-Geldern in den Zürcher und Genfer Tresoren finden. Von dem verschobenen DDR-Vermögen der Linken ganz zu schweigen.

Vielleicht findet sich in Zürich ja auch ein korrupter Bankangestellter, der die Daten klaut, die die BILD-Zeitung dann kaufen kann? Das, so wissen wir jetzt, ist ja völlig legal. Oder darf etwa der Staat etwas tun, was die freie Presse nicht darf?

Auf geht’s! Legen wir den Sumpf trocken. Und kicken dann auch konsequent jeden aus dem Amt, der belastet ist. Ich freue mich schon auf Ihren unrühmlichen Abgang, Herr Schäuble. Dass es dabei auch Akteure aus der FDP treffen könnte, ist klar. Aber: Wer die Büchse der Pandora einmal öffnet und den Weg des Denunziantentums erst begeht, muss auch mit allen Folgen rechnen.

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Hier schreibt Markus Lochmann, Webmaster der FDP-BW über Politik, Privates und allerlei aus der IT-Welt. Die hier veröffentlichten Beiträge sind meine alleinige Meinung und müssen nicht zwangsläufig mit den Positionen der FDP übereinstimmen.

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"Ich schreibe dies - nicht um die Götter zu preisen, denn der Götter bin ich überdrüssig - nicht um Pharaonen zu verherrlichen, den auch ihrer Taten bin ich müde. Um meiner selbst willen schreibe ich dies, weder um Göttern noch Königen zu schmeicheln, noch aus Furcht oder einer Hoffnung auf die Zukunft. Denn im Verlauf meines Lebens habe ich so vieles erfahren und verloren, dass keine unnütze Angst mich quält; und des Hoffens auf Unsterblichkeit bin ich müde, wie ich der Götter und der Pharaonen überdrüssig bin. So schreibe ich dieses nur für mich selbst und glaube, mich dadurch von allen Schreibern der Vergangenheit wie auch der Zukunft zu unterscheiden." (nach Mika Waltari, Sinuhe)

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