Teurer Öko-Strom – Spiegel wacht auf, Teil 2

am 25.8. hatte ich berichtet (ursprünglich im Juni hier), dass der Spiegel den sündhaft teuren Solarstrom entdeckt hat. Heute nun abermals ein Artikel in der Online-Ausgabe:

Die Große Koalition ist abgewählt, doch die Bürger tragen an einer teuren Erblast: Die Solaranlagen, die unter Umweltminister Gabriel installiert wurden, verursachen langfristig Kosten von 27 Milliarden Euro. Dabei ist der Nutzen minimal – die Sonne trägt fast nichts zur Stromerzeugung bei.

…Der Grund ist die hohe Ökoförderung, die im Erneuerbare-Energien-Gesetz festgeschrieben ist: Betreiber von Solaranlagen bekommen 43 Cent pro Kilowattstunde – fünfmal mehr, als konventioneller Strom an der Energiebörse kostet. Die Mehrausgaben müssen die Verbraucher tragen, und das 20 Jahre lang. Denn so lange ist die Solarvergütung garantiert.

Mit anderen Worten: Eine Solaranlage, die heute installiert wird, verursacht auch in 20 Jahren noch Kosten. Experten sprechen von “Solarschulden”.

Und die sind gigantisch. Allein für die Anlagen, die von 2000 bis 2008 ans Netz gingen, sind laut “Photon”-Tabelle 33,7 Milliarden Euro fällig. Das RWI beziffert die Summe sogar auf 35 Milliarden Euro.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,653993,00.html

Dafür haben wir’s ja.

Schau an: 2009 wieder mehr Öl gefunden

Update 10.10.: Auch der Focus berichtet Ähnliches: http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/wissenschafts-dossiers/tid-15600/rohstoffe-neue-mythen-um-das-ende-des-oels_aid_438109.html

Am 14.11.2007, also vor fast zwei Jahren, habe ich im Artikel “Die große Öl-Lüge” (http://fdp-bw.de/fdpbwblogs/lochmann/2007/11/14/die-grose-ol-luge/) beschrieben, wie die Ölkonzerne künstlich die Zahlen zur verfügbaren Menge an Erdöl niedrig halten, um die Preise zu stützen. Dafür habe ich von grünen Mitmenschen übelste Schimpftiraden erhalten. Jetzt lese ich in der FAZ die Bestätigung der These:

Riesige neue Ölfunde im Meer dämpfen die Angst vor einem baldigen Engpass. Mit 200 neuen Funden könnte 2009 zum erfolgreichsten Jahr seit der Jahrtausendwende werden.

http://www.faz.net/s/Rub58BA8E456DE64F1890E34F4803239F4D/Doc~EEB70A063871B4E4D9B9AAE85E0BAF0DE~ATpl~Ecommon~Sspezial.html

Energie- und Rohstoffförderung ist eben immer politisch. Und spätestens seit dem herauskam, dass Ölkonzerne  die Öko-Bewegung infiltriert und gefördert haben, ist klar, wie diese die Öko-Bewegung zu ihrem Vorteil instrumentalisiert haben. Resultat: Immens hohe Preise und riesige Gewinne.

Das Öl geht noch lange nicht aus. Punkt. Wer anderes behauptet, ist einer massiven Propaganda-Industrie anheim gefallen. Solange die Produzenten jedoch selbst die Prognosen über die Vorräte machen können, wird dies politisch geschehen. Jetzt, da die Automobil-Industrie droht, die Erdöl-Industrie endgültig zu verlassen, werden plötzlich neue Funde en masse  publiziert. Das ist doch kein Zufall!

Die Öl-Industrie will doch nur Zukunftssicherheit einer veralteten Technologie demonstrieren. Wir sollten weder darauf hereinfallen, noch die technische Entwicklung anderer, neuer, umweltfreundlicher Technologien verlangsamen. Im Gegenteil: Das Öl-Zeitalter muss beendet werden – genauso politisch und bestimmt wie die Regierungen und Despoten der Erzeugerländer uns jahrzehntelang die Preise diktiert haben.

Ich denke, Unabhängigkeit und Pluralität in der Energieproduktion sind hohe Güter, die entscheidend für unsere Zukunft sein werden. Deshalb: Weg vom Öl, weg vom Gas, so schnell wie irgend möglich. Keine Abhängigkeit von Putins Pipelines! Und bloß nicht auf die Taschenspielertricks der Öl-Branche hereinfallen.

Die Wahrheit über den Solarstrom

Stolz verkündet die “Stuttgarter Zeitung” den Anstieg der Arbeitsplätze im Land im Bereich Solarstrom. Kein Wunder, denn jeder dieser Arbeitsplätze in Deutschland wird vom Stromkunden, also uns allen, mit 153.000 Euro im Jahr subventioniert. Dafür kann man ziemlich einfach Arbeitsplätze schaffen! Wieder ein politisch einseitiger Artikel im Stuttgarter Lokalblatt. Recherche gleich Null, dafür Tendenzaussagen ohne Ende.

Hier mehr zur ganzen Wahrheit über den teuren Solarstrom:

Die höchsten Subventionen in Deutschland werden mittlerweile für Solarstrom bezahlt. Das geht aus einer Untersuchung des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) in Essen hervor, die der “Welt am Sonntag” vorliegt: “Jeder der 35 000 Arbeitsplätze in der Solarbranche wird inzwischen pro Jahr mit 153 000 Euro subventioniert”, sagt Manuel Frondel, einer der Autoren der Studie. “Das ist mehr als doppelt so viel wie im Steinkohlebergbau, dem bisherigen Paradebeispiel einer verfehlten Subventionspolitik.”

http://www.welt.de/wams_print/article1443243/Solarstrom_erhaelt_die_hoechsten_Subventionen.html

oder hier

http://www.focus.de/finanzen/news/subventionen-milliardengrab-solarstrom_aid_299728.html

Nur zur Klarstellung: Ich bin grundsätzlich für(!) regenerative Energien. Nur: es kann nicht Staatsaufgabe sein, eine technisch nicht reife Industrie mit zig Milliarden an einem politisch regulierten Markt zu fördern. Das hat mit Marktwirtschaft rein gar nichts mehr zu tun.

Hier geht es schließlich nicht mehr um förderungswürdige Grundlagenforschung. Hier wird künstlich ein Markt gebildet, wo keiner ist und wo Mondpreise herrschen.

Wenn die Solarstrombranche jemals konkurrenzfähig sein sollte, werden sich am Kapitalmarkt auch langfristige Investoren finden lassen, die das unternehmerische Risiko eingehen wollen. Wenn nicht: Pech gehabt! Nicht jede Technologie setzt sich durch, egal wie vernünftig sie sein mag. Die Allgemeinheit für eine Nischenbranche bezahlen zu lassen, finde ich unvernünftig. Wir strangulieren die Wirtschaft in diesem Land und verhindern Wachstum mit zu teuren Energiepreisen – zum Wohle einiger weniger Solarstromarbeiter. Das ist falsch.

Meine Lösung: Subventionen für Strom komplett streichen. Dafür Unternehmen der Branche gezielt über Anteilsübernahme durch Risikokapitalgeber fördern. Wenn die Technologie sich durchsetzt, werden deren Investitionen in zehn Jahren im wahrsten Sinne Gold wert sein.

Die gegenwärtige Subventionspolitik sozialisiert das Investitionsrisiko und privatisiert die (möglichen) Gewinne. Das bedeutet, die von Rot-Grün(!) eingeführte Subventions-Politik führt sich selbst ad absurdum, indem sie Mittel der Allgemeinheit bei den wenigen Energieanbietern kumuliert.

Das hat mit sozial gar nichts mehr zu tun. So wird, Schritt für Schritt, unsere soziale Marktwirtschaft durch Subventions- und Großkonzernpolitik zerstört.

Klimalüge: Eis am Südpol nimmt zu und schmilzt nicht!

Mal sehen, wie die Klima-Killer-Propheten a la Mojib Latif und Konsorten das erklären: Laut einem in der Daily Mail veröffentlichten (und komischerweise in den deutschen Medien vollkommen unerwähnten) Artikel hat die Menge an Meereis in der Antarktis in den letzten 40 Jahren um 100.000 km² im Jahrzehnt zugenommen! Als Ursache vermuten Forscher von der British Antarctic Survey das (immerhin angeblich menschengemachte) Ozonloch.

Irgendwie schafft die Klimalobby es immer weniger, mir ihre Vorstellung vom zwangskollektiven Schlechtgewissen aufzudrücken – zumal die Natur immer wieder ihre wackeligen Thesen widerlegt.

http://www.dailymail.co.uk/sciencetech/article-1172532/Sea-ice-Antarctic-increasing-result-ozone-hole-reveals-new-research.html

Wie die Grünen unsere Lebensgrundlage vernichten

UPDATE: siehe dazu auch

http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/1931280_0_2147_bald-jeder-zehnte-betroffen-stuttgart-bleibt-deutsche-hochburg-der-kurzarbeit.html

Es ist soweit. Werksschließungen, Kurzarbeit, Entlassungen. Baden-Württemberg ächzt unter der internationalen Automobilkrise. Doch diese Krise ist zum guten Teil hausgemacht. Wie? Jahrelang hämmerten die Grünen die Botschaft vom „bösen“ und „schädlichen“ deutschen Automobil in die Welt – mit einschlagendem Erfolg, wie die leeren Bänder und die vollen Lagerparkplätze in Untertürkheim und Sindelfingen uns derzeit eindrucksvoll zeigen.

Baden-Württemberg, insbesondere die Region um Stuttgart, lebt, mehr als jede andere Region in Europa, vom Automobil- und Maschinenbau. Umso erstaunlicher ist es, wie die Landes-Grünen jahrelang am Ast gesägt haben, auf dem wir alle sitzen. Und nun – da Massenentlassungen und Absatzkrise Realität sind  – will keiner Schuld gewesen sein. Zumindest nicht in der Politik – nein, die Konzerne hätten es verschlafen, adäquate Produkte zu bauen.

Moment mal. Automobilkonzerne bauen exakt die Produkte, von denen sie sich den höchsten Gewinn erhoffen. Automobilkonzerne wollen ihren Profit maximieren. Das ist schließlich ihre Aufgabe. Automobilkonzerne sind keine Normensetzer. Das ist, mit Verlaub, immer noch Aufgabe der Politik.

Und nun sind wir am springenden Punkt. Wir hätten den Rußfilter schon 1999 vorschreiben müssen. In der Tat. Und wir hätten das Brennstoffzellen Necar schon lange im Massen auf der Straße haben können, wenn wir ein Zero-Emission-Vehicle im Gesetz gehabt hätten. Bloß: Wer hat denn die letzten zehn Jahre regiert? Wir nicht! Wer hat es denn versäumt, die Entwicklung per Gesetz voranzutreiben? Wir nicht! Es sind genau die, die jetzt am lautesten nach umweltfreundlichen Autos schreien.

Die hätten sie schon lange haben können. Es gab sie ja auch – wir erinnern uns an den unsäglichen drei-Liter-Polo – nur keiner wollte sie haben! Die Automobilkonzerne haben also richtig gehandelt – sie haben genau das gebaut, was die Kunden haben wollten. Und das war lange Zeit schneller, stärker, schwerer. Aber dafür auch sicherer.

Den Grünen jedoch geht es um den Umweltschutz nur vordergründig. In Wahrheit ist deren  treibende Kraft Angst – Angst vor Kraft und Dynamik, Angst vor Wettbewerb, Risiko und Verlust. In einer grünen Republik wären nie alle gleich schnell – dafür aber alle gleich langsam.

Vernunft im Auto kommt immer nur per Gesetz – sei es der Sicherheitsgurt oder der Katalysator – Beispiele aus der Vergangenheit gibt es genügend. Technische Vorreiterschaft heißt eben auch Vorreiterschaft in der Gesetzgebung. Doch die haben wir, ausgerechnet in Zeiten der Grünen Regierungsbeteiligung, grandios verloren.

Nichts konnten die Öko-Apologeten dem Autokanzler entgegensetzen. Es wurde über Jahre eine sinnlose Entwicklung des Diesel-Antriebs gefördert – technisch hoch komplex und immer schon umweltschädlicher als der herkömmliche Otto-Motor. Eine Sackgasse, global allemal. Da helfen auch keine „blue-irgendwas“ Technologien mehr.

Es mangelt in der Industrie nicht an alternativen Konzepten. Mercedes fährt mit seiner Brennstoffzellen A-Klasse in der siebten Generation in Untertürkheim im Kreis herum, BMW hat den Wasserstoff-Verbrennungsmotor in der Flotten-Erprobung, E85 wäre in modernen Benzinern sofort einsetzbar. Man muss es nur wollen. Und entsprechende Gesetze machen.

Konzerne werden erst auf Zwänge reagieren. Das impliziert die Logik des Marktes. Apropos Markt: Nachdem es in letzter Zeit geradezu Mode geworden ist, auf die Märkte zu schimpfen: Wir als Liberale haben das einzige funktionsfähige Wirtschaftsmodell der Welt. Weder die Grünen noch die Linken haben einen funktionierenden Gegenentwurf zum marktwirtschaftlichen Modell.

Das hat Fehler, sicherlich, und es muss nach Jahrzehnten auch dringend der Zeit angepasst werden. Aber: Der freie Markt hat mehr Menschen auf der Welt Wohlstand und Nahrung gebracht als jedes andere Modell jemals. Es gibt keinen konstruktiven Gegenentwurf. Von niemandem.

Das ist unsere unique-selling-proposition. Ganz modern gesagt.

Was natürlich nicht bedeuten soll, dass Märkte nicht reguliert werden müssen – ganz im Gegenteil. Der größte Feind des Liberalen ist und bleibt der Monopolist – egal ob der nun privat oder staatlich organisiert ist.

Im Kommunismus werden niemals alle Menschen gleich reich – es werden immer alle Menschen gleich arm. Und im Ökologismus wird niemals die Masse ernährt werden können. Es ist und bleibt die Ideologie der wohlgenährten Wohlstands-Verwöhnten.

Wir, die Liberalen, sind immer schon diejenigen gewesen, die an den technischen Fortschritt geglaubt haben. Nur durch Technologie können wir die Herausforderungen der wachsenden Weltbevölkerung meistern. Otto-Motoren und Kohlekraftwerke sind Technologien von gestern, die wir, leider, vorläufig nutzen müssen. Kern-, und Solarenergie sind Technologien von morgen, die im Augenblick noch nicht ausgereizt sind.

Wir stehen am Wendepunkt, an einem Wendepunkt. Jeder, der den Namen Kontradieff (http://de.wikipedia.org/wiki/Kondratjew-Zyklus) kennt, weiß, was ich meine.

Das grandiose am menschlichen Geist ist, dass er sich und seine Umwelt immer wieder neu erfinden kann. Der Mensch ist das anpassungsfähigste aller Lebewesen. Darum bin und bleibe ich Optimist.

Umso unverständlicher ist es für mich, wie die Grün-Rote Politikerkaste den eigenen Lebenszweig absägt, auf dem sie, und mit ihnen wir alle, sitzen. Deutschland hat international den Ruf einer Auto-Republik, welcher uns enorme Export-Überschüsse in den vergangenen Jahren beschert hat. Diesen Ruf müssen wir verteidigen und stärken, wenn wir auch in Zukunft vom Auto leben wollen. Das ist die unique-selling-proposition unseres ganzen Landes. Jedes Unternehmen wäre froh darum, eine solch starke zu besitzen.

Freie Autobahnen und Geschwindigkeit, Tempo und Dynamik sind der Traum, den wir Deutsche verkaufen können (und müssen). Das ist unsere “Nische” im globalen Wettbewerb.

Individuelle Mobilität ist ein Grundkonzept einer freiheitlichen Gesellschaft. Sie gilt es zu schützen und zu entwickeln. Dafür brauchen wir dringend neue, moderne Konzepte. Die müssen wir fördern, auch seitens des Staates. Technologien von gestern verdienen keine Subventionen. Die der Zukunft sehr wohl.

Wir hätten die Energiefrage schon 2000 lösen können!

Wir hätten schon lange alle unsere Energiesorgen los werden können, wenn die Politik es nur GEWOLLT hätte:

“Wir nähern uns dem Durchbruch, es geht viel schneller voran, als viele denken”, behauptet Hasinger. “Mit einer Art ‘Apollo’-Programm der Kernfusion hätten wir sogar schon zur Jahrtausendwende einen Reaktor bauen können, der Strom und Wärme liefert – nur fehlte das nötige Geld für eine so große Maschine.”"

http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,598714,00.html

Für mich ist das ein Skandal allererster Güte und zeigt genau, wie korrupt und von Energiekonzernen zerfressen unsere Regierung ist – allen voran die von den Russen gekaufte SPD. Die sollten sich schämen! Sie treiben das Land von einer Krise in die nächste, nur weil sie in die FALSCHE TECHNIK (Windkraft, Solar, Biosprit) investieren.

Ein weiteres dickes Minus für den Technologiestandort Deutschland.

Was, kein Klimawandel mehr?

Wie sagte doch mein Kommunikationswissenschaftsprofessor Prof. Maletzke immer: Wissenschaft ist immer nur der gegenwärtige Stand des Irrtums. Ein Beispiel:

UPDATE (7.5.)

Seit etwa einer Woche gibt es zunehmend Verlautbarungen US-amerikanischer Wissenschaftler und Institute, die der offensichtlichen Realität Rechnung tragen: Die Erderwärmung macht erst einmal Pause – “zunächst für so zehn bis 20 Jahre”. Die Katastrophen sind vorerst abgeblasen.

Die Forscher des Hamburger Max-Planck-Institutes sowie des Kieler Leibniz-Institutes mit Mojib Latif an der Spitze, haben soeben im Wissenschaftsmagazin “Nature” (Bd. 453, S. 84) verkündet:

„Unser Modell sagt voraus, dass in Mittel- und Nordeuropa die Temperaturen um ein Zehntel Grad sinken” (Leipziger Volkszeitung 3/4. Mai 2008).

Aha. Kann es nicht sein, dass das Modell von vorneherein falsch war und man es jetzt erst einsieht?

Kälterekord lässt Eisdecke wachsen

21. April 2008 Die Tiefsee der Antarktis ist nach jahrelanger Erwärmung wieder kälter geworden. Dies teilte das Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI) am Montag als Ergebnis einer zehnwöchigen Expedition des Forschungsschiffes „Polarstern“ im Südlichen Ozean mit. Gleichzeitig zeigten Satellitenaufnahmen die höchste Ausdehnung der Eisdecke im antarktischen Sommer seit Aufzeichnungsbeginn.

Ob es eine Trendwende oder ein Ausreißer ist, sollen weitere Untersuchungen zeigen. Das 58-köpfige Team der „Polarstern“-Expedition untersuchte gut zehn Wochen lang Meeresströmungen sowie die Temperatur-, Salzgehalts- und Spurenstoffverteilung im Meerwasser der Antarktis. „Seit Ende der 80er Jahre ist bei solchen Untersuchungen festgestellt worden, dass es in der Tiefsee immer wärmer geworden ist“, sagte Expeditionsleiter Eberhard Fahrbach der AP und fügte hinzu. „Jetzt ist der Trend gebrochen.“

http://www.faz.net/s/Rub9FAE69CECEA948EAAFE2806B54BF78AA/
Doc~EBD6B1BBA4D384304AEC99CC198C1FFBA~ATpl~
Ecommon~Scontent.html

Das passt doch so gar nicht in die Klimahysterie? Die Polkappen sollten doch schmelzen? Die waren doch schon so gut wie weg? Die Eisbären ertrinken doch? Oder wirken unsere Feinstaubplaketten doch so schnell? (ätz!). Aber halt: Wir könnten doch die armen Eisbären jetzt schnell an den Südpol verfrachten….so mit Greenpeace-Segel(!)-Schiffen. Und Siegmar Gabriel als Kapitän. Mit Knut und Wilbär und Claudia Roth als Bärenmutti - Süüüß!

Denn sie wissen eben nichts. Sie erstellen nur Hypothesen, die die Realität immer wieder widerlegt. Oder was sagen die Modelle der Klimakatastrophenpropheten jetzt? Errare humanum est. Sic!

Umweltzonen sinnlos: Moderne Dieselmotoren schädlicher als ältere

Wie absurd die Fahrverbote in Städten sind, zeigt folgender Bericht:

Moderne Dieselmotoren stoßen nach Angaben der Hersteller weniger Schadstoffe aus als ältere Dieselmotoren. Doch Forscher der Max-Planck-Gesellschaft und vom Institut für Neurobiologie and Molekulare Medizin in Rom haben jetzt erstmals belegt, dass Rußpartikel von Dieselmotoren, die der EuroIV-Abgasnorm genügen, schädlicher sind als die dicken schwarzen Wolken aus dem Auspuff eines älteren Motorentyps.

Gesundheitsschädlicher sind die fünf bis 20 Nanometer großen Partikel demnach nicht nur, weil sie tiefer in die Lunge eindringen, sondern auch weil ihre Oberfläche reaktiver ist und Zellmembranen daher leichter angreifen. Die Forscher konnten nachweisen, dass die Partikel eines modernen Nutzfahrzeugmotors, der die EuroIV-Norm erfüllt, ein enormes Entzündungspotential besitzen und giftiger sind als die Teilchen alter Motoren. So haben sie in Tests an Zellkulturen auch festgestellt, dass Rußpartikel aus dem EuroIV-Dieselmotor signifikant mehr Makrophagenzellen aus menschlichen peripheren Blutmonozyten – dem ersten Bollwerk des Immunsystems – töten als Rußpartikel älterer Motoren.

“Wir haben erstmals gezeigt, dass der Ruß von EuroIV-Dieselmotoren schädlicher ist als der älterer Fahrzeuge und können auch erklären, warum”, sagt Robert Schlögl, Direktor am Fritz-Haber-Institut: “Wahrscheinlich lassen sich die Ergebnisse, die wir für den Nutzfahrzeug-Motor gewonnnen haben, auf Motoren von Personenwagen übertragen.” Das hängt jedoch auch von den genauen Einstellungen des Motors ab, die für beide Motoren-Typen unterschiedlich sind.

Der Grund für die Gefährlichkeit der EuroIV-Rußpartikel ist deren gänzlich andere Struktur und Größenverteilung, erklärt Dang Sheng Su, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fritz-Haber-Institut und Koordinator der Zusammenarbeit mit den italienischen Kollegen. Die Teilchen im Ruß moderner Dieselmotoren, die der EuroIV-Norm entsprechen, sind zwischen fünf und 20 Nanometern groß, die Partikel aus alten Motoren erreichen im Schnitt fast die doppelte Größe. Die Rußteilchen aus EuroIV-Motoren haben zudem eine sehr defektreiche, fullerenartige Struktur und sind viel reaktiver als der eher graphitartige Ruß früherer Motorgenerationen. Schließlich tragen sie auf ihrer Oberfläche chemische Anhängsel, die sie noch einmal reaktiver machen, so dass sie menschliche Zellen leichter schädigen können

http://www.welt.de/wissenschaft/article1734472/
Moderne_Dieselmotoren_schaedlicher_als_aeltere.html