Leo Grimm debattiert in der Uni Tübingen

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Aktuelles | von — 11. Mai 2012

Im Zentrum der Streitkultur Subventionen für Energie das Thema


Im Debattierverein im “Allerheiligen” der Uni Tübingen (von links): der deutsche Vizemeister im Hochschudebattieren, Dominic Hildebrand, MdL Leo Grimm, die  Präsidentin als Sitzungsleiterin, Tübingens OB Boris Palmer, Solarunternehmer  Simon Lehle.

TÜBINGEN – Diskussionen, ob im Landtag, auf Podien, auf Marktplätzen oder in Nebenzimmern, sind für einen Landtagsabgeordneten wie Leo Grimm inzwischen Alltag. Dass  es da noch völlig Neues zu entdecken gibt, erlebte Leo Grimm jetzt in der Universität Tübingen. Eingeladen war er vom universitären Debattierverein Streitkultur zum 3. Tübinger Forum. Der FDP-Abgeordnete war den Tübingern aufgefallen, weil er gegen Subventionen für die sogenannte Energiewende ist.

Das Thema der Debatte von Deutschlands ältestem Debattierverein hieß: “Soll die staatliche Unterstützung erneuerbarer Energien abgeschafft werden?“ Als Debattengegner standen ihm der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) und der Jungunternehmer für Solartechnik, Simon Lehle, gegenüber. Leo Grimm zur Seite gestellt war der deutsche Vizemeister im Hochschuldebattieren – ja, so etwas gibt es – Dominic Hildebrand von der Uni Tübingen.

Im Großen Senat, Neue Aula der Universität, im Angesicht der an den Wänden aufgehängten bildlich verewigter Rektoren, führte eine Präsidentin nur per Glöcklein sicher durch eine sehr dizipliniert ablaufende Diskussion. Das Publikum, “Studenten und ein paar Wutbürger”, wie ein Beteiligter es kurz charakterisierte, war von Anfang an mit großer Mehrheit für staatliche Subventionen der Energiewende. Daran änderte sich bis zum Schluss der Debatte auch nichts.

Schwerpunkt war zweifellos die Form der Auseinandersetzung, alles in freier Rede. Denn Erfahrungen zu diesem Thema können von jungen Studierenden kaum erwartet werden. Dennoch hatte der Ablauf etwas für sich, waren mehr Meinungen zum Thema der Veranstaltung zu hören, waren gegenseitiges Zuhören und Reagieren gefragt, was normalerweise auf den üblichen Podiumsgesprächen stets vermisst werden muss.

Erinnerung an ein historisches Ereignis

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Aktuelles | von — 10. Mai 2012

MdL Leo Grimm stiftet auch der Stadt Blumberg eine Papstbank


BLUMBERG – Schon vor der offiziellen Übergabe haben die Schüler der Eichbergschule in Blumberg die Einweihung nicht auf die lange Papstbank geschoben, die seit ein paar Tagen in ihrem Pausenhof steht. Sowohl Rektor Stefan Sosinski (links) wie auch Bürgermeister Markus Keller  (neben ihm)  dankten dem FDP-Landtagsabgeordneten Leo Grimm (rechts, neben ihm Altstadtrat Helmut Ochs, FDP), dass auch Blumberg eine Erinnerung an den Besuch des deutschen Papstes in der Region bekommen hat. An der Übergabe der Bank nahm auch der Blumberger/Donaueschinger  Unternehmer Robert Eby teil.

Neun solcher Bänke hat der Abgeordnete Gemeinden und Einrichtungen im Wahlkreis  vermacht. 5000  dieser Bänke waren für den Gottesdienst der 100 000 bei Freiburg aufgestellt worden.

Versehen mit Plaketten und einem Echtheitszertifikat als Begleitung sollen diese Bänke, so Grimm (“Dies ist keine Bankenrettung!”), ein herausragendes historisches Ereignis dokumentieren: “Bis zum nächsten Mal, wenn wieder ein deutscher Papst nach Deutschland kommt”.

“Wer weise ist, der höre zu…”

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Aktuelles | von — 8. Mai 2012

Leo Grimm mit Bibelzitat in bwfamily.tv

Der FDP-Landtagsabgeordnete Leo Grimm (links) und Hanno Gerwin, Geschäftsführer und Programmchef von bwfamiliy.tv., bei der Aufnahme im Stuttgarter Abgeordnetenhaus. Es klappte auf Anhieb, keine Wiederholung oder Unterbrechung waren notwendig. 

STUTTGART - Erst in die Maske, dann vor die Kamera. Auch so kann mal der Tag morgens für einen Landtagsabgeordneten beginnen.  family.tv  hatte mehrere Abgeordnete des baden-württembergischen Landtags gebeten, mit einem Zitat aus der Bibel an die Öffentlichkeit zu treten und dessen persönliche Bedeutung zu erläutern.

Der Spaichinger FDP-Landtagsabgeordnete Leo Grimm wählte Sprüche Salomos, 1,5 aus:

“Wer weise ist, der höre zu und wachse an Weisheit, und wer verständig ist, der lasse sich raten”.

Auch in der Politik, so der Abgeordnete, komme es darauf an, Erfahrung und Weisheit einzubringen, gleichzeitig aber sei es wichtig, auch auf den Rat anderer zu hören.

Die Aufzeichnungen sollen demnächst gesendet werden.

Mit einem Hauch Karibik

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Aktuelles | von — 6. Mai 2012

MdL Leo Grimm gratuliert Trossingens Ehrenbürger  Ernst Pfister

Für die Karibik eingekleidet wurde Ernst Pfister (links) von seinem Nachfolger im Wahlkreis, Leo Grimm. Rechts Grimms Mitarbeiterin im Wahlkreisbüro, Elfriede Franke.

TROSSINGEN -  Mit einem Strahlen im noch karibikgebräunten Gesicht musterte Ernst Pfister die neueste  zünftige Kollektion für die nächste Reise zum Sohn in Costa Rica. Sein Nachfolger im Wahlkreis,  MdL Leo Grimm, hatte sie ihm aus Spaichingen mitgebracht. Auf  diese originelle Weise gratulierte Grimm dem früheren Wirtschaftsminister, der 31 Jahre für die FDP im Landtag war, zur Ehrenbürgerschaft von Trossingen.  Sein übriges Engagement als FDP-Fraktionsvorsitzender im Landtag, im Kreistag, als FDP-Kreisvorsitzender, als Stadtrat in Trossingen, seine Tätigkeit als Lehrer, sein Engagement als Harmonika-Präsident, die Leistungen als Sportler,  sein durchaus abwechslungsreiches  Leben als Trossinger in Trossingen, dies würdigten mehrere Redner im Dr.-Ernst-Hohner-Konzerthaus und vergaßen auch seine Frau Doris in ihrer Laudatio nicht. Bürgermeister Dr. Clemens Maier mit Überreichung der Urkunde und Pfisters nicht nur politischer einheimischer Weggefährte, Staatssekretär MdB Ernst Burgbacher, würdigten umfassend die Verdienste des  Geehrten, der dieser Tage 65 Jahre alt geworden ist.

Leo Grimm bezeichnete Ernst Pfister als den  Supertrossinger, mit dessen Ehrung sich gleichzeitig auch die Stadt Ehre antue.  Ernst Pfister sei ein Mensch, der sich nie um Ehrungen bemüht habe. Ehrenmann zu sein, das sei ihm stets wichtiger gewesen. Viel schwieriger, als ein Held zu sein, denn das müsse nur einmal sein, ein Ehrenmann aber müsse man immer sein.  Wenn der Begriff  “bodenständig” auf einen Menschen zutreffe, dann auf ihn. Er sei ein  guter Bürger dieser Stadt, denn er habe sich immer um sie gekümmert.

Wer aus Trossingen komme, müsse einfach den Ton angeben. Ernst Pfister hat neben seinem Beruf  dies auf vielfache Weise getan. “Für einen Spaichinger wie mich war Ernst Pfister das liberale Gewissen in der Politik dieser Region und im Land. Ich war vor über einem Jahr stolz, zusammen mit Ernst Pfister auf zahllosen Wahlkampfterminen auftreten zu dürfen”, sagte Grimm und hob hervor, viel von ihm gelernt und als Freund gewonnen zu haben. Sie hätten sich vor einem Jahr im “Ochsenstüble” in Spaichingen wie kleine Kinder gefreut, als feststand, dass er das Erbe als Wahlkreisabgeordneter von Pfister nach dessen 31 Jahren übernehmen konnte. Soviel Glück habe Pfister beim ersten Mal ja leider nicht gehabt.

Spaßeshalber meinte Grimm, scheine Pfister die Hälfte der FDP-Prozente in seinem Koffer für die Reisen in die Karibik gepackt und mitgenommen zu haben. Denn wie sei sonst zu erklären, dass sich jetzt, da er wieder zurück sei, plötzlich die Umfragewerte verdoppelt hätten. Das Schöne daran sei doch, dass im Gegensatz zu anderen Parteien die FDP noch noch viel Spielraum nach oben habe. Grimm: “Glauben Sie mir, dafür steht auch Ernst Pfister: Wir werden dies nutzen, wir werden es schaffen”.

Der bodenständige Trossinger habe nie abgehoben, sei immer der unkomplizierte, gesellige Typ von nebenan gewesen, auf den man sich verlassen könne. In Trossingen und außerhalb, denn der heimische Kirchturm sei nie seine Grenze gewesen. Nun werde ein Ehrenmann Ehrenbürger dieser Stadt. Er, Grimm, freue sich als FDP-Mitglied und Abgeordneter dieser Region, der ihm nachfolgen durfte, dass mit Ernst Pfister ein Mensch ausgezeichnet wurde, der ein herausragendes Gesicht dieser FDP sei.  In der Stadt, im Kreis und im Land. Ernst Pfister habe viele Leben ausprobiert und gelebt, nun habe er, wenigstens offiziell, seit  einem Jahr das politische Leben hinter sich gelassen. Was bleibt, sei ein politisches Vermächtnis, das allen, die in der Politik tätig sein möchten, ernst nehmen sollten.  Ernst Pfister sei aus der Kommunalpolitik aufgestiegen bis zum stellvertretenden Ministerpräsidenten. Der neue Ehrenbürger von Trossingen sei allen in der Politik ein seltenes Vorbild. Auch, wenn es darum gehe, mal Politik einfach Politik sein zu lassen. Seine vielen Talente und Interessen hätten ihm dabei geholfen.  Jetzt im neuen Leben nach der Politik sei es Ernst Pfister sicher leicht gefallen, zu verzichten auf steife Etikette und Dienstwagen und Statussymbole. Er habe sich nie viel daraus gemacht. Mit dem neuen Anzug für die Karibik, welchen er ihm mitgebracht habe, könne er beim nächsten Besuch bei seinem Sohn in Costa Rica, wo dieser als Tourismusmanager arbeitet, seine vielfältigen Talente gleich im passenden Gewand ausprobieren. “Ich danke Dir für das Vertrauen und die Wertschätzung und die persönliche Freundschaft, die ich von Dir erfahren durfte”, schloss Leo Grimm seine Laudatio.

 

 

In der Höhle der Löwinne

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Aktuelles | von — 20. April 2012

MdL Leo Grimm hat keine Probleme mit Chancengleichheit


MdL Leo Grimm (Dritter von rechts) in der Diskussion mit Marion von Wartenberg vom DGB,  Marion Johannsen von den Arbeitgeberverbänden, Moderatorin Petra Bonnet, Dr. Monika Stolz von der CDU, Sabine Wölfle von der SPD und Alexander Schoch von den Grünen (von rechts).

STUTTGART – Fünf  Frauen und nur zwei Männer auf dem Podium. Einer davon MdL Leo Grimm. Für den Sprecher von Mittelstand und Handwerk der FDP-Landtagsfraktion ein nicht alltäglicher Auftritt. Sozusagen in der Höhle der Löwinnen war der Spaichinger Unternehmer im Haus der Wirtschaft in Stuttgart einer geballten Mehrheit von Frauen ausgesetzt. Um “Chancengleichheit im Erwerbsleben” ging es zum Abschluss einer eintägigen Veranstaltung von Finanz- und Wirtschaftsministerium und Arbeitsverwaltung, die sich unter dem Motto “So kriegen Sie alle! Potenziale nutzen, Vielfalt entdecken” der Situation der Frau im Berufsleben widmete.  Der Abgeordnete hatte zweifellos den besten Trumpf in der Diskussion über Gleichheit von Mann und Frau im Arbeitsleben in der Hand. Denn größtenteils extremen Forderungen und theoretischen Auslassungen und Ansichten konnte Grimm seine eigenen Erfahrungen gegenüberstellen.

Wenn vor allem immer wieder auch die Forderung nach einer Frauenquote auftauchte, besonders für Spitzenpositionen, so lehnte Grimm dies grundsätzlich ab und untermauerte damit die Position der FDP zu dieser Frage. Denn im Ergebnis gebe es wohl nichts Diskriminierenderes als eine Quote, weil fast automatisch die Unterstellung folgen, man sei nicht wegen Qualifikation, sondern wegen der  Quote eingestellt worden. Gesetzliche Quotenregelungen steigerten vielleicht kurzfristig den Anteil von Frauen in Aufsichtsräten und Vorständen, Akzeptanz hingegen lasse sich nicht per Gesetz verordnen. Die FDP stehe für Freiheit, Eigeninitiative und Selbstbestimmung.

Aus seinem eigenen Unternehmen berichtete Leo Grimm, dass dort schon lange gleiche Chancen herrschten. Er schilderte Beispiele, wo er bei Einstellungen Frauen sogar den Vorzug vor Männern gegeben habe. Die Leistung zähle, und da könnten Frauen in vielen Berufen durchaus mithalten.

Leo Grimm hob im Laufe der einstündigen Podiumsdiskussion hervor, dass der Blick vor allem auf Großkonzerne, wie es teilweise im Laufe der gesamten Veranstaltung geschah, etwas an der Realität vorbei gehe, denn die meisten Arbeitsplätze würden kleine und mittlere Betriebe anbieten. Hinter fast allen männlichen Firmenchefs stehe meist eine Frau, die bei Ausfall oft die Leitung übernehme, einmal ganz abgesehen von vielen Frauen,die selbst Unternehmen leiteten.

Dies bestätigte auch Marion Johannsen, Geschäftsführerin des Landesverbandes der Arbeitgeberverbände. Ohne Wenn und Aber verteidigte Marion von Wartenberg, stellvertretende Vorsitzende des DGB-Bezirks Baden-Württemberg, Unter derLeitung von Moderatorin Petra Bonnet nahmen an der Diskussion noch teil MdL Dr. Monika Stolz von der CDU, MdL Alexander Schoch von den Grünen sowie MdL Sabine Wölfle von der SPD. Einig waren sich alle natürlich darin, dass es auch noch Defizite im Bereich der Chancengleichheit gebe.

MdL Grimm: gute Chancen für neue Jobs der Schlecker-Frauen

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Aktuelles | von — 10. April 2012

Meinungsaustausch mit Erika Faust von der  Arbeitsverwaltung

Der FDP-Landtagsabgeordnete Leo Grimm und die Leiterin der Arbeitsverwaltung für die Landkreise Tuttlingen, Rottweil und Schwarzwald-Baar, Erika Faust, trafen sich im Spaichinger Wahlkreisbüro. Thema: Wie kann  arbeitslos gewordenen „Schlecker-Frauen“ möglichst unbürokratisch und schnell geholfen werden?

REGION – Nach einem Gespräch mit der Chefin der Arbeitsverwaltung in der Region, Erika Faust, sieht der FDP-Landtagsabgeordnete Leo Grimm gute Chancen für neue Jobs der “Schlecker-Frauen”. Wie der Abgeordnete nach einer Zusammenkunft mit Erika Faust in seinem Wahlkreisbüro in Spaichingen betont, sei in den Landkreisen Tuttlingen, Rottweil und Schwarzwald-Baar durch die Insolvenz der Drogeriemarktkette Schlecker eine überschaubare Zahl von Frauen betroffen.

Die Leiterin der Arbeitsverwaltung für die drei Landkreise habe ihm versichert, dass diese arbeitslos gewordenen Frauen gute Chancen auf Vermittlung in neue Arbeitsstellen hätten. Was einige von ihnen betrifft, die nur geringfügig beschäftigt waren und andere, die über 50 Jahre alt sind, gäbe es für diese auf dem regionalen Arbeitsmarkt ebenfalls mehrere Alternativen für eine weitere Beschäftigung. Im Handel, so Leo Grimm, seien vielfältige Stellen offen auch für unterschiedlichen Beschäftigungsumgang. Vor allem für beruflich qualifizierte Frauen sei die Auswahl an offenen Stellen gut.

Aber auch Frauen, die jetzt die Möglichkeit nutzen wollten, um sich weiter zu qualifizieren oder umzuschulen, könne die Arbeitsverwaltung unterstützen. Wer sich unschlüssig sei über den weiteren beruflichen Weg,habe die Gelegenheit,ein Praktikum bei einem potentiellen Arbeitgeber zu machen. Das Arbeitslosengeld werde währenddessen weiterbezahlt. Informieren, so der Abgeordnete und die Chefin der Arbeitsverwaltung, lohne sich auf jeden Fall, denn es gebe Umschulungsangebote z. B. in Richtung Anlagen-/ Montagebau oder auch in der Altenpflege. Weiterbildungsmöglichkeiten z.B. als Präsenzkraft in der Pflege, biete die BBT Tuttlingen in einem demnächst startenden Kurs an.

Leo Grimm wertet das Gespräch als sehr positiv und zufriedenstellend, denn es habe sich gezeigt, dass die Auswirkungen der Schlecker-Insolvenz auf den heimischen Arbeitsmarkt ganz normal aufgefangen werden könnten zugunsten der Betroffenen.

Leo Grimm ehrt Fußballchef Werner Schwanzer

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Aktuelles | von — 4. April 2012

“Der Bezirksverband Schwarzwald ist sein Werk”

MdB Ernst Burgbacher und Mdl Leo Grimm mit dem scheidenden Fußballfunktionär Werner Schwanzer und dem Präsidenten des Württembergschen Fußballverbandes, Herbert Rösch (von links).

REGION – Auf dem 20. ordentichen Bezirkstag des Fußballbezirks Schwarzwald in Frittlingen hatte MdL Leo Grimm Gelegenheit, einen Mann zu ehren, welcher das Ehrenamt regelrecht verkörpert: Werner Schwanzer hat sich seit 39 Jahren im Verband engagiert, davon zuletzt 18 Jahre als Vorsitzender. “Es ist ein Tag, auf den wirklich mit einem lachenden und einem weinenden Auge geschaut wird. Ich erlebe mit Ihnen einen Ehrentag, einen Werner-Schwanzer-Tag”, sagte der Abgeordnete und überreichte dem Fußballfunktionär anlässlich seines Abschieds  “als Hochachtung und Respekt”  für seine Arbeit sein eigenes Landeswappen als Ehrennadel, direkt vom Revers.

Dieser Bezirksverband Schwarzwald sei Schwanzers Werk, er trage seine Handschrift. Werner Schwanzer sei es gelungen, dank seiner Autorität und seines unermüdlichen Einsatzes, Vereine aus verschiedenen Landkreisen zusammenzuhalten. Grimm: “Wenn dieser Bezirk so etwas wie eine Fußballfamilie im großen Haus des Württembergischen Fußballverbandes geworden ist, ist es der Verdienst dieses Mannes”.

Der scheidende langjährige Vorsitzende sei ein herausragendes Vorbild für das Ehrenamt. Nicht zuletzt die von Schwanzer veranstalteten Ehrenamtstage im Bezirks seien ihm Herzensangelegenheit gewesen, um Menschen mitzureißen, zu motivieren für ehrenamtlichen Einsatz. Er habe dabei stets auf Verständnis, Unterstützung und Mithilfe seiner Frau rechnen können. Beide hätten sich um den  Fußballsport verdient gemacht.

Leistung und Wettbewerb seien im Sport so existenzwichtig wie in der Politik und im Wirtschaftsleben. Im Sport würden sie freudig akzeptiert werden. Darüber gebe es keine qälenden ideologischen Diskussionen. Sport und Sportler hätten eine Vorbildfunktion für viele Bereiche der Leistungsgesellschaft. Vorbild könne der Sport auch bei der Führung von Mitarbeitern sein nach dem Trainer-Motto: “Stärken verstärken”.

Der Sport, so der Abgeordnete weiter, habe in unserer Gesellschaft einen wichtigen Platz, der Fußball den wichtigsten. Es gehe um Leistungsvergleich nach klaren Regeln, um das partnerschaftliche Mit- und Füreinander, aber auch um verbindende Begegnungen zwischen Völkern, Kulturen.
Jungen und Mädchen, Männer und Frauen köten im Sport Kameradschaft und Fairness lernen. Der Bezirksverband Schwarzwald verabschiede einen Mann, der Großes für die Gesellschaft, für die Gemeinschaft geleistet habe. Als Politiker glaube er an die Vitalität und die Qualität dieser Region. Solange es Männer und Frauen wie die Schwanzers gebe,  die Helfer und Funktionsträger seien in ihren Vereinen, würden Menschen sich engagieren und anpacken.

Zum Nachfolger von Werner Schwanzer wurde der 37-jährige Aldinger Marcus Kiekbusch gewählt. Auch der FDP-Bundestagsabgeoerdnete und Staatssekretär Ernst Burgbacher aus Trossingen würdigte den ehrenamtlichen Einsatz von Werner Schwanzer.

Donaueschingen imponiert

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Aktuelles | von — 4. April 2012

MdL Leo Grimm macht seinen ofiziellen “Antrittsbesuch”

MdL Leo Grimm (rechts) im Gespräch mmit dem Donaueschinger OB Thorsten Frei (links). In der Mitte der Donaueschinger FDP-Chef  Niko Reith.

DONAUESCHINGEN – Nach Tuttlingen hat der FDP-Landtagsabgeordnete Leo Grimm nun auch die zweitgrößte Stadt im Wahlkreis offiziell besucht. Im Donaueschinger Rathaus kam es zu einem sehr informativen Meinungsaustausch zwischen OB Thorsten Frei und dem Abgeordneten. Diese Stadt, nicht reich, aber auch nicht arm, wie sich der Rathauschef ausdrückte, ist eine Kommune, die zurecht kommt mit dem, was sie hat und die deshalb keineswegs auf Jammern eingestellt ist. Frei: “Wir haben traditionell eine geordnete finanzielle Lage”. So wie in Donaueschingen Politik gemacht wird, entspricht dies in etwa dem, was der Abgeordnete stets meint, wenn er darauf hinweist, es fehle meist nicht an Geld, es werde nur falsch ausgegeben.

Obwohl als CDU’ler sogar im Landesvorstand, zeichnet den Donaueschinger zweifellos aus, kein Parteipolitiker zu sein, sondern ein Pragmatiker, der verinnerlicht hat, seiner Stadt Bestes zu wollen. Leo Grimm und Thorsten Frei sind sich schon während der Landtagswahl und auch danach mehrmals begegnet. Auch auf reinen FDP-Veranstaltungen, was für diesen OB und seine Art, Politik zu verstehen, sprechen. Beim jetzigen Gespräch im Rathaus war auch der örtliche FDP-Chef Niko Reith dabei, seinerzeit Ersatzkandidat für Leo Grimm.

Wie es Donaueschingen geschafft hat, trotz großer kostspieliger Projekte seit 2007 schuldenfrei zu sein, abgesehen von den Eigenbetrieben für Wasser und Abwasser, ist schon mehrere Blicke wert. Jetzt ist die Stadt dabei, ihr Gymnasium für 10 Millionen Euro zum wohl modernsten in der Region auszubauen. Noch heute dankbar ist Thorsten Frei für die Unterstützung, welche die Stadt seinerzeit vom Wirtschaftsministerium unter Leo Grimms Vorgänger als Abgeordneter Ernst Pfister bei der Modernisierung der Donauhalle für 15 Millionen Euro bekommen hat.

“Für alle Kommunen waren die vergangenen Jahre allgemein sehr positiv”, stellt der OB fest und stimmt damit nicht in ein allgemeines Klagelied ein, wenngleich Donaueschingen steuerschwach ist, allerdings mit “einer dynamischen Entwicklung in den vergangenen Jahren, wobei wir uns dem Steuerdurchschnitt im Land angenähert haben”. Die Haushalts- und Wirtschaftslage sei Eigenverdienst und nicht durch “überschäumende Steuereinnahmen entstanden, weil man sich über Jahre immer nach der Decke gestreckt hat”. Investitionen der letzten Jahre sind vor allem in die Substanz geflossen.

Dass auch “Kleinvieh Mist macht”, viele wenige Euro ein Viel ausmachen können, beweist das Beispiel, wie Donaueschingen bei der Straßenbeleuchtung die Kosten kontinuierlich herunterfährt durch modernste Technik und sparsame Anwendung. Für 3500 Straßenlampen liegen die Kosten inzwischen bei 200 000 Euro im Jahr, 120 000 sind angestrebt. Imponierend neben dem Gymnasiumsausbau klingen Vorhaben, welche normalerweise in die Rubrik Visionen fallen, aber vor konkreter Verwirklichung stehen. Die Innenstadt wird zweckmäßig verschönert, u.a. durch eine Aneinanderreihung von vier entsprechend gestalteten Plätzen.

Dass ein Fluss mitten durch die Stadt fließt, will Donaueschingen auch nutzen, indem man dieses Gewässer nicht nur sieht, sondern auch an es herankommen kann. Die Bahn hat außerdem vor, den als Knotenpunkt wichtigen Bahnhof für 5,5 Millionen Euro zu sanieren. Insgsamt rechne Donaueschingen für die Innenstadt mit einem Projekt von rund 3 Millionen Euro, von dem sich die Stadt eine “enorme Aufwertung” (Frei) erhofft.

Leo Grimm lobte die  “imponierenden” Investitionen Donaueschingens in seine Zukunft und äußerte sich sehr zufrieden über den Zustand der Kommunen in der Region, einer wirtschaftlich sehr starken Region. Dass Wohl und Wehe der Städte und Gemeinden auch von der Konjunktur abhingen, sieht er durchaus positiv, denn so schwebten die Kommunen nicht in einem wirtschsaftlich freien Raum, wo sie meinten, nur aus dem Vollen schöpfen zu können. “Das wäre das Ende der kommunalen Selbstverwaltung”, meinte der OB, “dann gäbe es Zuweisungen pro Kopf, und niemand hätte eine Chance, sich von anderen abzuheben”.

Papst-Bank von Leo Grimm jetzt im Irma-Park in Donaueschingen

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Aktuelles | von — 3. April 2012

Spaichinger MdL und Unternehmer spendet neun historische Erinnerungsstücke der Region

Donaueschingens OB Thorsten Frei (rechts) freute sich über das Erinnerungstück vom Papstbesuch, welches Leo Grimm der Stadt gespendet hat. Aufgestellt ist die Bank jetzt im Irma-Park beim Evangelischen Gemeindehaus. Im Hintergrund die Evangelische Christuskirche. Neben Leo Grimm der Donaueschinger FDP-Chef Niko Reith und Andreas Thomma vom Bauamt.

DONAUESCHINGEN/SPAICHINGEN – Da waren es sieben:  So viele Papst-Bänke hat der Spaichinger Unternehmer und FDP-Landtagsabgeordnete Leo Grimm bisher aufstellen lassen. Von  Kommunen und Einrichtungen in Spaichingen und aus der Umgebung gerne als Spende angenommen. Sechs massive Holzbänke von 5000, die zur Messe der 100 000 auf dem Freiburger Flugplatz anlässlich des Papst-Besuches im September 2011 installiert worden waren.

Drei weitere folgen jetzt auf der Baar: Die erste ist von Donaueschingens OB Thorsten Frei mit Dank entgegengenommen worden. Sie steht im Irma-Park in der Nähe des Evangelischen Gemeindehauses. Die Bänke Nur. 8 und 9 gehen an Hüfingen und an Blumberg. Jeweils mit Echtheitszertifikat, versteht sich. Damit auch jeder,der auf diesem Holz Platz nimmt, weiß, worauf er sich da ein- und niedergelassen hat, weisen Schilder auf Herkunft und Spender hin.

Leo Grimm verwies in Donaueschingen auf den Erinnerungswert dieser Bänke auch für sich selbst, konnte er doch am Papstempfang in Freiburg teilnehmen, eine Begegnung, die ihn beeindruckt habe.

Echt mit diesen Marken: die massiven Holzbänke.

MdL Grimm: Tuttlingen gewinnt Zentralität

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Aktuelles | von — 27. März 2012

Die Stadt wird Sitz von einem der zwölf  Polizeipräsidien

STUTTGART/TUTTLINGEN – Der Spaichinger FDP-Landtagsabgeordnete Leo Grimm wertet die Entscheidung für Tuttlingen als Sitz eines Polizeipräsidiums als Zentralitätsgewinn für den Landkreis. Gleichzeitig, so der Abgeordnete, könne er es verstehen, wenn Nachbarlandkreise, was die zwölf durch das Innenministerium nun bestimmten Präsidiumssitze betrifft, mit Enttäuschung oder Unverständnis reagieren. Grimm verweist auf mehrere Gespräche mit Innenminister Gall in den letzten Tagen zu diesem Thema.

Insgesamt aber lehnt die FDP-Landtagsfraktion diese Polizeireform der grün-roten Regierung ab. Der Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion, Dr. Hans-Ulrich Rülke, und der innenpolitische Sprecher Prof. Dr. Ulrich Goll haben in einer Pressemitteilung mit scharfer Kritik auf die Bekanntgabe der Standorte für die zwölf neuen Polizeipräsidien durch Innenminister Gall reagiert. „Es ist schon auffallend, dass Polizeipräsidien dort platziert wurden, wo die Großkopfeten der SPD sitzen“, sagte Rülke.

Der Standort Ludwigsburg sei der Wahlkreis des Fraktionsvorsitzenden Schmiedel, der Standort Reutlingen liege im Wahlkreis des stellvertretenden Ministerpräsidenten Schmid. Mit dieser Bevorzugung des eigenen Personals von Grün-Rot gehe die von der FDP-Fraktion befürchtete Vernachlässigung der ländlichen Räume einher.