Leo Grimm teilt Dieter Zetsches Optimismus

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Aktuelles | von — 27. Januar 2012

2200 Menschen auf dem Neujahrsempfang der IHK


Dieter Zetsche  (links) und MdL Leo Grimm (Mitte) in lebhafter Unterhaltung auf dem IHK-Neujahrsempfang.

VS-SCHWENNINGEN – Gute Stimmung in der regionalen Wirtschaft, ein Daimler-Vorstandsvorsitzender Dieter Zetsche, der dies noch unterstreicht, da hält auch FDP-MdL  Leo Grimm seinen Optimismus nicht hinter dem Dreifaltigkeitsberg zurück.  Der Neujahrsempfang der Industrie- und Handelskammer Schwarzwald-Baar-Heuberg mit 2200 Besuchern in der Schwenninger Messe war ein wichtiger Fingerzeig für die Entwicklung auf dem heimischen Markt von Industrie- und Gewerbe und damit auch von Arbeit in den nächsten Monaten.

Der Spaichinger Abgeordnete und mittelständische Unternehmer Leo Grimm nutzte den Rekordaufgalopp von Politik und Wirtschaft wieder zu zahlreichen Begegnungen und zum Meinungsaustausch. Es war sicher nicht Dieter Zetsche allein, der soviele Gäste anlockte. Die Neujahrstreffen der IHK  sind alljährlich die Zusammenkunft der regionalen Wirtschaft und ein Seisometer für deren Lage im globalen Netz.  Denn, so IHK-Präsident Dieter Teufel aus Tuttlingen, um Besucherrekorde gehe es der IHK zuletzt, wenngleich er nicht umhin konnte, sich darüber “überwältigt” zu freuen.

Das  Motto des Abends, “Menschen, Macher Möglichkeiten”, begleitet Leo Grimm nicht nur beruflich, sondern seit der Landtagswahl auch täglich als Politiker, seit er für die FDP-Fraktion der Sprecher für Mittelstand und Handwerk im Land ist. So stellte sich das Treffen für den Abgeordneten als ideale Plattform dar, auf der er Stimmungen und Meinungen ausloten konnte, sei es mit dem international prominenten Festredner, mit dem heimischen Brauer oder einem Bürgermeister.

Am Daimler hängt, zum Daimler drängt natürlich ein Teil der hiesigen Wirtschaft. Zahlreiche Betriebe sind Zulieferer der Automobilindustrie, und da ist es naheliegend, dass ein Treffen mit Zetsche sehr willkommen ist. Gelang es Dieter Teufel bereits, ein sehr positives Bild der Wirtschaft zu zeichnen, das auch Leo Grimm teilt, so unterstrich Zetsche die Konturen mit kräftigen Farben aus der Sicht des  Globalmanagers.


Geisingens Bürgermeister Walter Hengstler (links) und Rainer Honer von der Hirsch-Brauerei in Wurmlingen (rechts) nutzten auch die Gelegenheit zu einer Begegnung mit dem Abgeordneten. Fotos: Wochenblatt

Dass Daimler vorhat, in der Region selbst, auf dem aufzulösenden Kasernengelände in Immendingen, mit einem Testzentrum für rund 300 Arbeitsplätze zu sorgen, machte ihn natürlich nicht gerade unsympathischer, als er auf dieses Vorhaben einging. Offenbar gibt es da aber noch ein Problem, welches das ganze Vorhaben kippen könnte: das Bundesverteidigungsministerium. Denn dort scheint man auf die Schießanlage nicht verzichten zu wollen. Eine Schießanlage aber kann Daimler neben den geplanten hochsensiblen Einrichtungen nicht dulden.

Leo Grimm alarmiert:  Droht Skandal um Daimler-Projekt in Immendingen?
MdL Leo Grimm hat kein Verständnis für solche Irritationen, welche das ganze Projekt Immendingen gefährden könnten: “Die Stadt Immendingen hat schweren Herzens frühzeitig im Tausch für eine Daimler-Ansiedlung auf die Garnison verzichtet. Wenn das Bundesverteidigungsministerium nun aber einen halben Rückzieher machen würde, wird niemand in der Region dafür Verständnis haben”. Der Abgeordnete ist alarmiert und hält es für nötig, alle politschen Hebel in Bewegung zu setzen, um “einen solchen Skandal” zu verhindern.