Bildung

Die Wirtschaft steht vor besonderen Herausforderungen. Dem Rückgang der Schülerzahlen kann in den nächsten 10 bis 20 Jahren ein Fachkräftemangel folgen. Die Schulen sind gefordert, sich veränderten Bedingungen in Lehre und Beruf anzupassen. Ziel muss sein, einen Abschluss für jeden Schüler zu erreichen. Der Mittelstand bietet jungen Menschen die Chance zum Aufstieg, auch vom Hauptschüler zum Firmenleiter. Die duale Berufsausbildung ist der Hauptgrund für die andauernd geringe Jugendarbeitslosigkeit in Baden-Württemberg von jetzt unter 3 %. Auch in der Wirtschafts- und Finanzkrise haben sich die Maßnahmen liberaler Wirtschaftspolitik bewährt.Die baden-württembergische Wirtschaft ist sich ihrer sozialen Verantwortung für die junge Generation bewusst.

•Deshalb muss auch gelten: kein Abschluss ohne Anschluss.

•Das dreistufige Schulsystem – Grund- und Hauptschule, Realschule und Gymnasium hat – sich bewährt und muss gestärkt werden.

•Vor der Einschulung müssen die Sprachkenntnisse überprüft werden. Die Einhaltung der Schulpflicht ist zu kontrollieren, Verstöße sind zu ahnden.

•Das Niveau von Hauptschul- und Realschulabschlüssen ist zu steigern und nicht zu verwässern, wobei Übergänge immer offen zu bleiben haben.

•Die Fachhochschulreife muss auch das Universitätsstudium ermöglichen.

•Nicht Baden-Württemberg hat sich aus Gleichermacherei dem niedrigeren Niveau anderer Bundesländer anzupassen, sondern diese müssen baden-württembergisiert werden. Früher waren die Schüler die Dummen, heute sind es die Lehrer.

•Ein bis zwei Wochen im Jahr sollten Lehrer sich in der Wirtschaft fortbilden müssen, um die Schüler besser auf ihre zukünftigen Anforderungen vorbereiten zu können.

•Kernaufgabe der Politik ist es, ausbildungsfähige Schüler dem Arbeitsleben zur Verfügung zu stellen.

•Gelten muss das Prinzip, die Starken zu stärken und nicht zu schwächen.