Mein Leben

Kindheit

Geboren werde ich am 18. Juni 1966 in Hagen. Drei Jahre später kommt mein Bruder zur Welt. Gemeinsam erleben wir eine unbeschwerte Kindheit auf dem Land am Rande des Ruhrgebiets. Unser Alltag ist geprägt vom Spielen mit vielen Nachbarskindern, langen Streifzügen durch den nahegelegenen Wald (ohne Handy), Rollhockey und Radrennen über Stock und Stein (ohne Helm und Schoner), Seifenkistenrennen, Ernteeinsätzen auf örtlichen Bauernhöfen und Vielem mehr. Klar, es gibt auch mal ein paar Schrammen oder einen Armbruch, aber es ist so schön……..Und niemand steht neben uns, hält die Luft an, wenn der Baum mal hoch ist, ruft „Achtung“ und „Lass das, das ist zu gefährlich“ oder sucht ständig nach anderen, die für unsere eigenen Missgeschicke verantwortlich zu sein haben. Wir geniessen unsere Freiheit – und überleben!!!!!

Nase1Zuhause die traditionelle Rollenverteilung: Mein Vater arbeitet als Industriekaufmann, meine Mutter kümmert sich um Haushalt und Kinder und ist immer für uns da, wenn wir sie brauchen.

Mein Elternhaus ist konservativ, nicht nur im Wahlverhalten. Dennoch achten meine Eltern sehr darauf, dass auch ich als Mädchen eine gute und umfassende Schulbildung bekomme. Vor allen Dingen mein Vater hält uns Kinder immer wieder dazu an, fleißig zu lernen und uns anzustrengen. „Jeder ist seines Glückes Schmied“ – nach diesem Motto leben meine Eltern und das geben sie uns Kinder auch mit auf unseren Lebensweg.

Auch, wenn ich mich zuhause sehr wohl fühle und nach wie vor immer wieder gerne dorthin zurückkehre: nach meinem Abitur 1986 zieht es mich hinaus in die Welt. In Passau und London studiere ich Rechtswissenschaften und Sprachen (Englisch, Französisch und Spanisch).

Nach dem Tod meines Vaters bekomme ich durch die erneute Heirat meiner Mutter noch einen zweiten Bruder. Leider stirbt er 2011 mit 40 Jahren viel zu früh an Krebs. Seitdem weiß ich: das Leben kann sich jederzeit schlagartig ändern und wir sollten uns immer bewusst darüber sein, dass jeder Tag unser letzter sein kann.

 

 

Familie

Meinen Mann lerne ich 1986 an der Uni kennen. Nach sechs Jahren „wilder Ehe“ heiraten wir 1992. Leider bleibt unser Kinderwunsch lange unerfüllt. 2005 kommt dann endlich unser Sohn, sechszehn Monate später unsere Tochter zur Welt. Beide sind „Berliner Gören“.

Ende 2006 zieht es uns alle vier von Berlin nach Stuttgart. Am Rande von Feuerbach im Stuttgarter Norden finden wir unser neues Zuhause und fühlen uns dort sehr wohl. Dank der großen familiären Unterstützung kann ich mir die Zeit nehmen, mich neben dem Beruf ehrenamtlich in vielfältiger Weise zu engagieren, u.a. in der FDP.

 

 

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Mein erstes eigenes Geld verdiene ich mir als Schülerin mit Sekretariatsarbeiten für ein kleines, innovatives Biotec-Unternehmen. Während meines Studiums jobbe ich immer mal wieder in verschiedenen Büros und sammle in Anwaltskanzleien im In- und Ausland als Praktikantin in den Semesterferien erste Erfahrungen.

Nach dem 2. Staatsexamen Ende 1994 in Köln beginne ich im Januar 1995 als Rechtsanwältin in einer Bonner Kanzlei. 1996 wechsele ich in deren Berliner Büro. Auf eigenen Wunsch scheide ich Ende 2002 aus der Sozietät aus und gründe, zunächst zusammen mit einer Kollegin, meine eigene Kanzlei. Bis 2015 bin ich als Einzelanwältin in Berlin und in Stuttgart tätig und berate Mandanten vorwiegend im öffentlichen Recht und im Arbeitsrecht. Seit 2015 arbeite ich freiberuflich für eine große, internationale Kanzlei in der Stuttgarter Innenstadt.

Ich bin mit Leib und Seele Freiberuflerin. Meine berufliche Eigenständigkeit und vor allen Dingen das Arbeiten auf eigenes wirtschaftliches Risiko sind mir sehr wichtig und prägen mein Denken und Handeln – auch in der Politik.

 

 

FDP

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Die Erfahrungen, die ich als Freiberuflerin mit überbordender Bürokratie machen muss und die weit verbreitete Neigung vieler, eher nach dem Staat zu rufen als zu fragen, wie man sich selbst helfen kann, führen mich zu den Freien Demokraten. 1998 trete ich in Berlin in die FDP ein. Ich strebe kein herausragendes Amt oder Mandat an, sondern möchte mich einfach nur engagieren für die Werte, die mir sehr wichtig sind und die mich seit meiner Kindheit prägen: Freiheit, Eigenverantwortung und Leistungsbereitschaft. Diese Werte sind im Programm der FDP seit jeher verankert.

 

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Die Partei wählt mich zwei Jahre nach meinem Eintritt in Berlin zur stellvertretenden Landesvorsitzenden. Dieses Amt habe ich bis 2006 inne. Nach unserem Umzug und einer familienbedingten Pause engagiere ich mich seit 2008 ehrenamtlich in der FDP in Baden-Württemberg. Seit 2009 bin ich als Bezirksbeirätin in Stuttgart-Feuerbach kommunalpolitisch aktiv. Von 2011 bis 2013 bin ich Generalsekretärin der Landespartei – eine Aufgabe, die mir sehr viel Spaß macht, die aber auch sehr zeitaufwendig ist. Nicht nur mein Beruf, sondern auch meine Familie kommen neben diesem Ehrenamt oft zu kurz. Ich nehme mir daher vor, etwas kürzer zu treten. Doch daraus wird nichts: Das Desaster der FDP bei der Bundestagswahl 2013 ist für mich Ansporn und Verpflichtung, weiter für liberale Werte und gegen zunehmende Verstaatlichung unseres täglichen Lebens zu kämpfen. Also bringe ich mich weiter ein. Für 2 Jahre werde ich Mitglied im Bundesvorstand – eine spannende, lehrreiche Zeit. Doch ich sehe meinen Platz nicht im Bund, sondern im Land. Daher kandidiere ich nicht für eine 2. Amtszeit im Bundesvorstand. Stattdessen werde ich 2015 zur stellvertretenden Landesvorsitzenden gewählt.

Mein Stuttgarter Kreisverband schenkt mir sein Vertrauen und nominiert mich als Landtagskandidatin in meinem Wohnsitz-Wahlkreis Stuttgart III. Die mit dieser Kandidatur verbundene Herausforderung nehme ich sehr gerne an.

Mein Ziel ist es, bei der Landtagswahl am 13. März 2016 ein gutes Ergebnis für die FDP im Stuttgarter Norden zu erzielen und dazu beizutragen, dass die FDP mit einer starken Fraktion in den Landtag einzieht und dort die Politik mitbestimmt. Dafür kämpfen mein Zweitkandidat, Dr. Matthias Oechsner, und ich.

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Sport

Ich bin zwar keine Sportskanone, aber ohne Bewegung fehlt mir etwas.

So oft es geht, walke ich daher zusammen mit ein paar Freundinnen auf dem wunderschönen Feuerbacher Höhenweg. Dabei lässt sich nicht nur herrlich klönen, sondern auch perfekt abschalten!

WalkenSeit meiner Kindheit bin ich begeisterte Skifahrerin, ein Hobby, das meine Familie mit mir teilt. Im Winter sind wir regelmäßig auf den Brettern und haben zusammen viel Spaß.

Gemeinsam mit meinen Kindern lerne ich in einer Feuerbacher Ballettschule Stepptanz. – und bin froh, dass ich nur zwei Füße habe……

Häufig tauschen wir die Steppschuhe gegen unsere Inlineskates und drehen ein paar Runden, vorzugsweise im Lindentäle in Weilimdorf.

Schließlich haben meine Kinder dafür gesorgt, dass ich mich nach 30 Jahren Pause wieder auf ein Pferd setze und reite. Leider fehlt mir die Zeit, das regelmäßig zu tun.

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Ehrenamtliches Engagement

„Frage nicht danach, was andere für Dich tun können, sondern tue es selbst“

 

Zu meinem Idealbild einer funktionierenden Bürgergesellschaft gehört es, dass sich jeder einzelne einbringt und sich ehrenamtlich engagiert. Das fordere ich nicht nur von uns allen ein, sondern lebe auch selbst danach. Seit meiner Jugend bin ich in ganz unterschiedlichen Bereichen aktiv.

In der Kindertagesstätte, die meine Kinder besucht haben, gründe ich zusammen mit anderen Eltern einen Förderverein. Ziel ist es, für die Einrichtung Mittel zu generieren, um zusätzliche Angebote wie z.B. Musik- und Sportunterricht, Sprachunterricht etc. finanzieren und dadurch besonders Kinder aus sozial schwachen Familien unterstützen zu können.

Dieses Ziel verfolgt auch der Förderverein einer Feuerbacher Grundschule, dem ich vorstehe. Dafür gehe ich – unterstützt von vielen engagierten Eltern – gerne „Klinken putzen“, um Spenden einzuwerben. Der Standdienst auf dem Weihnachtsmarkt oder beim Schulfest ist denn auch wichtiger als jede Parteiveranstaltung….

 

Die Flüchtlinge, die zu uns kommen, stellen uns vor immense Herausforderungen und Probleme. Aber sie sind auch eine große Chance, und es liegt an uns, sie zu nutzen. Das gilt vor allen Dingen für die Kinder. Viele von ihnen werden hier bleiben. Sie schnell zu integrieren, sie beim Erlernen der deutschen Sprache zu unterstützen und ihnen die Möglichkeit zu geben, eine gute Bildung und Ausbildung zu bekommen, wenn sie sich anstrengen, muss unser Ziel sein. Dazu trage ich gerne meinen Teil bei. Ich kümmere mich gemeinsam mit meinen beiden Kindern um einige syrische Kinder, die in Feuerbach untergekommen sind. Wir unternehmen viel gemeinsam, machen zusammen Hausaufgaben, musizieren, basteln und spielen bei uns zuhause. Auch zu ihren Eltern besteht guter Kontakt, wir treffen uns ab und zu zum gemeinsamen Kochen und versuchen, uns wechselseitig unsere Kulturen ein bisschen näher zu bringen.

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Und schließlich:

Damit in der Politik auf die Belange des Mittelstandes und der Wirtschaft geachtet wird, engagiere ich mich seit vielen Jahren in verschiedenen Wirtschaftsverbänden, u.a. im Verband deutscher Unternehmerinnen (VdU), im Bund der Selbständigen und in der Liberalen Initiative Mittelstand.