THEURER: Schulz als Retter der Armen und Entrechteten - 12 Millionen Gründe das anzuzweifeln

Im Rahmen des Neujahrsempfangs der FDP Esslingen äußert sich der Landesvorsitzende der FDP Baden-Württemberg, Michael THEURER MdEP auch zum Spitzenkandidaten der SPD - Martin Schulz:

  05.02.2017 -

"Martin Schulz geriert sich als Kanzlerkandidat der SPD als Retter der Armen und entrechteten. Aber wenn eine Ex-SPD-Ministerin von VW 12 Millionen Euro Abfindung für 13 Monate Beschäftigung erhält - vor allem wenn SPD Mitglieder im Aufsichtsrat grünes Licht dafür geben, dann gibt es selbst bei Herrn Schulz ein Glaubwürdigkeitsproblem.

Martin Schulz ist ein Kämpfer, ein überzeugter Europäer und im Gegensatz zu Frau Merkel ist ihm zuzutrauen, aktiv Debatten um den richtigen Weg in der Bundespolitik anzustoßen. Seine Biografie spricht für ihn. Er ist ein Chancen-Ergreifer und somit durchaus Vorbild. Inhaltlich vertritt er allerdings die Politik der GroKo - die wichtigsten Maßnahmen der letzten Jahre kommen aus der Feder von SPD-Ministern. Die CDU lässt das über sich ergehen und hat sich als Anwalt der sozialen Marktwirtschaft abgemeldet. Was wir brauchen ist eine neue, zukunftsweisende Politik die die Mitte der Gesellschaft in den Fokus rückt. Ja, wir sind eine Lobbypartei - unsere Lobby ist die Mitte der Gesellschaft. Die Arbeitenden Menschen, die Ehrenamtler, all diejenigen, die sich etwas aufbauen wollen. Die etatistischen Parteien in Berlin legen diesen Menschen regelmäßig Steine in den weg. Herr Schulz scheint hier bisher leider zu keiner Kurskorrektur bereit."

 

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