Posts in "Stuttgart 21"

Plakatvandalismus 2011 – Nicht nur mehr, sondern auch anders

Gestohlene, beschädigte und verschandelte Wahlkampfplakate: Alle Parteien beklagen, dass verstärkt Probleme mit Plakat-Vandalismus auftreten. Das bestätigt eine aktuelle Studie des Lehrstuhls für Marketing I der Universität Hohenheim – allerdings nicht für alle Parteien. Plakate werden in diesem Landtagswahlkampf aber nicht nur verschmiert, sondern häufig auch gezielt verändert.

Der Hohenheimer Lehrstuhl für Marketing I unter der Leitung von Prof. Dr. Markus Voeth hat diesen Vandalismus bei Plakatwerbung untersucht. Hierzu haben die Wissenschaftler vom 7. bis zum 9. März 2011 Wahlkampfplakate aller Parteien an den Hauptverkehrsstraßen der Landeshauptstadt Stuttgart auf Beschädigungen, Entstellungen und sonstige Veränderungen überprüft.

weiter lesen..

Erhebliche Vorteile für den Kreis Böblingen durch S21

Zu viele sprechen von negativen Folgen, die Chancen des Bahnprojekts S21 werden leider nur selten deutlich benannt. Um Klarheit zu erhalten über die konkreten Auswirkungen des Bahnprojekts Stuttgart 21 auf den Landkreis Böblingen hat die Landtagsabgeordnete Heiderose Berroth über eine Kleine Anfrage die Landesregierung um konkrete Aussagen zu den die Relationen im Kreis betreffenden Fragen gebeten.

In ihrer Antwort (nachzulesen auf der Landtagshomepage www.landtag-bw.de unter Drs. Nr. 14/6967) macht die Regierung unter anderem deutlich, dass die Gäubahn zwar Teil des aufeinander abgestimmten Gesamtkonzepts ist, aber keine finanzielle Verknüpfung besteht. Ferner wird klargestellt, dass die für S21 vorgesehenen Mittel wenn sie dort nicht in Anspruch genommen würden eben nicht an anderer Stelle im Land verwendet werden könnten, sondern höchstens in andere Bundesländer abfließen (Antwort zu Frage 6).

Deutlich dargestellt werden ferner die zu erwartenden Fahrzeitverkürzungen, wobei hinzugefügt werden muss, dass auch aus Richtung Weil der Stadt-Leonberg die Fahrt z.B. zum Flughafen künftig deutlich kürzer werden wird.

 Was bisher kaum bekannt ist, sind die in Zukunft neuen Regionalexpress-Verbindungen, die z.B. Fahrten aus Herrenberg und Böblingen ohne Umstieg bis Schwäbisch-Hall und Nürnberg vorsehen. Außerdem soll der ICE-Halt in Böblingen wieder eingeführt werden.

 Besonders gravierend sind jedoch die zu erwartenden Auswirkungen auf die Wirtschaft und damit für die im Kreis Böblingen tätigen und wohnenden Menschen. Wird insgesamt für Baden-Württemberg ein jährlicher Zuwachs an Bruttowertschöpfung von 0,18 Prozent erwartet, so macht dieser Wert für den Kreis Böblingen ein Plus von 0,46 Prozent aus. Dies bedeutet jährlich 53,1 Mio. mehr Wertschöpfung bei uns im Kreis, auf den Einwohner gerechnet sind das immerhin rund 150 Euro.

 „Zusammenfassend unterstreichen diese Angaben, warum gerade die Menschen im Kreis Böblingen künftig enorme Vorteile erwarten, wenn das Bahnprojekt zügig umgesetzt wird.

Ich hoffe, dass mit der nun begonnenen sachlichen Abklärung der Vor- und Nachteile immer mehr Bürgerinnen und Bürger nachvollziehen können, warum wir die Unterstützung für das Bahnprojekt im Landtag beschlossen und viele Jahre für die Umsetzung gekämpft haben“ fasst Heide Berroth zusammen.