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Michael Theurer zu Besuch in Herrenberg

Quelle: Gäubote; Text: Sabine Haarer

Mit der Theodor-Heuss-Medaille ehrte die FDP am Donnerstagabend in Herrenberg ihr Mitglied Otto Eipper. Seit 40 Jahren setzt sich der Mötzinger für die Belange der Liberalen ein. Im Januar 1971 hat Otto Eipper seinen unterschriebenen Mitgliedsantrag bei der FDP abgegeben, seit 40 Jahren ist er den Liberalen treu geblieben. Dafür wurde er nun mit der Theodor-Heuss-Medaille in Silber ausgezeichnet. Am Donnerstagabend bekam er die Auszeichnung samt Urkunde von Michael Theurer, Mitglied des Europäischen Parlaments, überreicht. Die Laudatio für Otto Eipper hielt Heiderose Berroth.

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Das Gäu-Quadrat und die Bedeutung für die Region

Die FDP-Landtagsabgeordnete Heiderose Berroth sagte in einer Landtagsdebatte über „Das Gäuquadrat – eine besondere Entwicklungsaufgabe“ unter anderem: „Der Begriff Gäuquadrat steht für eine Region, die so in Baden-Württemberg einmalig ist. Hier sind Gemeinden aus allen vier Regierungspräsidien beteiligt, drei stoßen im Bereich Bondorf, Rottenburg, Eutingen sogar direkt aneinander.

26 Städte und Gemeinden haben sich zusammengeschlossen und eine organisatorische Plattform zur regionsübergreifenden interkommunalen Zusammenarbeit geschaffen. Im Gäuquadrat wohnen rund 263.000 Einwohner, die Bevölkerung ist in den vergangen zehn Jahren um 5,5 Prozent angewachsen (Landesdurchschnitt plus 3,4 %). Die Lage zwischen der Landeshauptstadt und dem Bodensee ist attraktiv.

Das Gäuquadrat weist eine deutlich höhere Beschäftigungsdynamik auf als Baden-Württem¬berg insgesamt, nämlich plus 6,6 Prozent gegenüber plus 2,4 Prozent. Interessant ist, dass dabei alle Wirtschaftssektoren beteiligt sind. Im produzierenden Gewerbe gab es einen ge-ringeren Beschäftigungsabbau und bei den Dienstleistungen eine deutlich stärkere Zunahme als im Landesdurchschnitt. Die Gemeinden Ammerbuch, Horb, Simmersfeld, Nufringen, Gärtringen und Deckenpfronn ragen mit Zunahmen von über 20 bis sogar über 40 Prozent bei den Beschäftigten besonders heraus.

„Das Gäuquadrat ist im Übrigen ein hervorragendes Beispiel, wie gute Zusammenarbeit kommunaler und staatlicher Stellen, aber auch der Wirtschaft völlig freiwillig und ohne Gesetze und staatliche Verordnungen funktionieren kann. Das gute Zusammenwirken vieler Menschen und Institutionen ist daher besonders lobend hervorzuheben und Unterstützung durch staatliche Stellen immer hilfreich.“