Posts in "Grafenau"

Landessanierungsprogramm für 2010 bekanntgegeben

Am 24. Februar 2011 hat Wirtschaftsminister Ernst Pfister das diesjährige Programm zum Landessanierungsprogramm bekanntgegeben. Erfreulicherweise sind auch diesmal wieder Mittel für den Wahlkreis 6 enthalten. So bekommen Grafenau (für den Ortskern Dätzingen) 450.000, Renningen (Ortskern Malmsheim) 500.000, Rutesheim (Ortskern III) 580.000 und Weil der Stadt (Klösterle / Stuttgarter Straße) 350.000 Euro. Damit konnten fast alle Anträge aus unserem Bereich berücksichtigt werden. Ein aus Gäufelden noch ausstehender könnte evt. im Herbst noch nachgezogen werden bzw. ist dann für nächstes Jahr vorgemerkt.

Dr. Philipp Rösler zu Besuch in Grafenau

Der Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp Rösler war Anfang März erneut einer Einladung nach Baden-Württemberg gefolgt. Nachdem er Ende 2010 bereits Podiumsteilnehmer des „foyer liberals“ unterwegs im Ländle war, informierte er sich jetzt ausführlich zum Thema Pflege. Dieses Mal hatte den Besuch die Landtagsabgeordnete und -kandidatin für den Wahlkreis Leonberg/Herrenberg, Heiderose Berroth, organisiert.

Das Jahr 2011 soll zum Jahr der Pflege werden. Wir brauchen pragmatische Lösungen. Dem Mensch ist es in erster Linie egal, auf Grundlage welchen Gesetzes er gepflegt wird.“ so Rösler anlässlich seines besuches im Grafenauer Seniorenzentrum. Wichtig sei, die Zuständigkeiten zu entzerren und die Pflege nicht nur bezahlbar, sondern auch möglichst einfach zu halten und die Belastung durch hohe Bürokratisierung für die Pfleger zu verringern.

Die Einrichtung in Grafenau ist eines von 13 Häusern, das wegen seiner technischen Inhalte im Programm „Das intelligente Heim“ untergekommen ist. Hier läuft vieles dieser Entbürokratisierung auf digitalem Weg.

Dr. Philipp Rösler dazu: „Für mich ist spannend zu sehen, wie das die Arbeit erleichtert und spannend zu hören, dass das Personal erst mal Monate braucht, um sich darauf einzulassen.“ Der Computer ersetzt nicht den Mensch, Pflege müsse menschlich bleiben, und deshalb zeigte er das größte Interesse an den sogenannten Demenzgottesdiensten, wo die Hausbewohner viel Wärme und Zuneigung erfahren.