Region Heilbronn-Franken wird vom Verkehrsministerium im Stich gelassen

 22.02.2007 - Die Antwort auf die Anfrage des Bundestagsabgeordneten Michael Link (FDP-Heilbronn) lässt an Klarheit leider nichts zu wünschen übrig.

Der Ausbau der Bahnstrecke Heilbronn-Würzburg hat für das Bundesver-kehrsministerium für den Güterverkehr ?keinen Nutzen?, und für den Personenverkehr ?nur geringen Nutzen, der eine Weiterverfolgung des Vorhabens? nicht rechtfertigt. Minister Tiefensees Staatssekretärin Karin Roth bestätigt zwar, dass die Strecke Heilbronn-Würzburg Bestandteil des transeuropäischen Verkehrsnetztes ist, fügt in ihrer Antwort aber wörtlich hinzu: ?National und international ist diese Strecke nicht prioritär.?

Damit hat die große Koalition eines der wichtigsten Verkehrsprojekte der Region be-erdigt.

„Es ist eine Missachtung der Menschen, die in unserer Region leben und arbeiten“, kommentiert der Bundestagsabgeordnete Michael Link die Antwort des Ministeriums auf seine Anfrage.

„Warum unsere Region in Berlin kaum noch eine Rolle spielt, sollten sich die zahlreichen Abgeordneten der großen Koalition aus Heilbronn-Franken fragen. Schließlich behaupten sie, gute Kontakte in die Ministerien zu haben. Sie haben den Wählern einiges zu erklären“.

Besonders kritisiert Link die Staatssekretärin im Bundesverkehrsministerium Karin Roth (SPD): „Als Staatssekretärin und Abgeordnete aus Baden-Württemberg sollte sich Frau Roth nicht daran beteiligen, ein für das Land so wichtiges Projekt in ihrer Amtzeit zu Grabe zu tragen.“

 

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