Theurer: Technologieoffenheit statt Verbote

Zu den Äußerungen des grünen Verkehrsministers Hermann, wonach bis 2040 Verbrennungsmotoren abgelöst gehören, erklärt der Landesvorsitzende der FDP Baden-Württemberg und Spitzenkandidat zur Bundestagswahl, Michael Theurer MdEP:

 24.05.2017 -

"Der Verkehrsminister Hermann will sich vom Verbrennungsmotor verabschieden. Dazu erfindet er einen neuen Termin - bis dahin soll der Verbrennungsmotor auf dem Müllhaufen der Geschichte landen. Was die Grünen immer noch nicht verstanden haben ist, dass die Politik solche Entscheidungen weder treffen kann noch darf. Es ist der Verbraucher, der am Ende entscheidet. Diese Aussagen sind eine Anmaßung von Wissen, das keiner haben kann – der beste Mechanismus um technologischen Fortschritt zu erzielen ist der Marktmechanismus. Wir bauen die besten Verbrennungsmotoren der Welt. Es gibt neben dem Heilsbringer Elektromotor auch andere Alternativen, um das Klima zu schonen. Dazu gehören die Brennstoffzelle, synthetische Kraftstoffe und eben auch effizientere Verbrennungsmotoren. Die Automobilindustrie forscht, entwickelt und investiert in Alternativen und die Optimierung von herkömmlichen Antrieben. Dabei kann der Staat unterstützen. Dies muss aber technologieoffen passieren. Denn niemand, erst recht kein Minister, kann vorhersagen, welcher Antrieb die Zukunft ist. Eine planwirtschaftliche Ideologie kann nur falsch sein. Schnellschüsse und willkürlich festgelegte Auslaufzeiten führen nicht zu besseren Ergebnissen. Sie verunsichern und gefährden den Automobilstandort Baden-Württemberg."

 

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