Themen-Schnellsuche

 

Thema: Für Leistungsorientierung auf hohem fachlichen Niveau

Das Gymnasium als Institution für Kultur und Wissenschaft erhalten

Das Gymnasium führt junge Menschen erfolgreich zur Hochschulreife und zeichnet sich durch Leistungsorientierung und ein hohes fachliches Niveau aus. Es verbindet die Vorbereitung für ein Studium und eine qualifizierte berufliche Tätigkeit mit einem humanistischen und naturwissenschaftlichen Bildungsanspruch.

 

Um unseren Wohlstand auch in Zukunft zu sichern, brauchen wir ein starkes Gymnasium. Maßnahmen wie eine Absenkung des Abiturniveaus, fachliche Nivellierungen beispielsweise durch einen Einheitsbildungsplan oder ein „Abschulungsverbot“ schwächen dagegen das Gymnasium.

 

Die FDP ist entschlossen, das Gymnasium gegen offene wie versteckte Schwächungsversuche zu verteidigen und für seinen Bestand zu kämpfen. Wir Freie Demokraten stehen zum achtjährigen Gymnasium, das bei effizienter Organisation einen zügigen Erwerb des Abiturs ermöglicht. Nachdem die grün-rote Landesregierung aber an 44 Standorten eine Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium zugelassenhat, wollenwiraus Gerechtigkeitsgründenallen Gymnasien die Wahlfreiheit zwischen G8 und G9 bei gleicher Ausstattung mit Personal- und Sachmitteln ermöglichen.

 

Wir werden:

 

  • das Gymnasium in seinem Bestand erhalten und stärken. Maßnahmen zur Vereinheitlichung der Schularten wie beispielsweise einen Einheitsbildungsplan, ein sogenanntes „Abschulungsverbot“ oder eine Niveauabsenkung der gymnasialen Oberstufe beziehungsweise des Abiturs lehnen wir entschieden ab beziehungsweise wollen sie rückgängig machen,

 

  • in der gymnasialen Kursstufe wieder mehr Möglichkeiten individueller Schwerpunktsetzung zulassen. Wir fordern deshalb eine Wiedereinführung von Grund- und Leistungskursen,

 

  • den mit zusätzlichen Personalmitteln ausgestatteten und erhebliche Gerechtigkeitsprobleme aufwerfenden „Schulversuch  G9“ auslaufen  lassen. Stattdessen wollen wir allen Gymnasien die Freiheit lassen, die zugewiesenen Lehrerwochenstunden auf acht oder neun Jahre zu verteilen, und sie hinsichtlich der Ausstattung mit Personalmitteln gleichstellen,

 

  • für Schülerinnen und Schüler, die an Realschulen, Werkrealschulen und Gemeinschaftsschulen den Mittleren Bildungsabschluss erworben haben und aufgrund des Notendurchschnitts über die Voraussetzungen verfügen, ausreichend Plätze an den beruflichen Gymnasien zur Verfügung stellen. Die beruflichen Gymnasien bieten mit ihrer dreijährigen Oberstufe einen auf die sechsjährigen Bildungsgänge abgestimmten Anschluss an und bilden somit die reguläre neunjährige Alternative zum achtjährigen Gymnasium,

 

  • den Gymnasien das Recht geben, sich über die Grundschulempfehlung ihrer Schüler zu informieren.

Homepage • Impressum • FDP.de •  Julis •  Landtagsfraktion •  Mitteilungen RSS • Termine RSS