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Thema: Der Mensch im Mittelpunkt

Kompetente Fachkräfte

Die Fortschritts- und Innovationschancen unserer Gesellschaft gründen vor allem in der Vielfalt der Menschen die bei  uns wohnen. Aus dem Zusammenwirken der Geschlechter, Kulturen und Altersgruppen sowie deren unterschiedlichen Lebensentwürfen, Erfahrungen und Talenten speist sich der Ideenreichtum und die Arbeitskraft der Wirtschaft in Baden-Württemberg. Die Menschen bei uns sind der wichtigste und zugleich kostbarste „Rohstoff“, den unser Land zu bieten hat. Für sie müssen wir ein lebenswertes Umfeld schaffen, sie fördern und wertschätzen. Unsere Fachkräfte – vom Bäcker bis Bauingenieur, vom Sachbearbeiter bis Sachgebietsleiter, vom Angestellten im kleinen Familienbetrieb über die öffentliche Verwaltung bis zum Mitarbeiter beim Weltkonzern – sie alle machen die Wirtschaft in Baden-Württemberg aus. Damit auch in Zukunft unsere Unternehmen die nötigen Fachkräfte finden, wollen wir insbesondere Frauen für eine  Ausweitung  ihrer  Berufstätigkeit und ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer für ein längeres Verbleiben im Beruf gewinnen. Zudem wollen wir die bisher erfolglos Arbeitssuchenden so fördern, dass ihr Können nicht ungenutzt bleibt und am besten ein Einstieg in den Arbeitsmarkt nachhaltig gelingt. Wir wollen die Schulabbrecher- und Ausbildungsabbrecherquote deutlich reduzieren. Denn keine Begabung darf übersehen werden. Nicht zuletzt wandern in Deutschland immer mehr ausländische Fachkräfte zu, die bei uns nicht nur in den Arbeitsmarkt erfolgreich integriert werden. Damit sich unsere Betriebe und Fachkräfte den veränderten Bedingungen in der Welt auch künftig stellen können, müssen wir unsere Aus-und Weiterbildungen den modernen Bedürfnissen anpassen.

 

Wir werden:

 

  • Programme zur Weiterbildung in der Familienphase auflegen und den Wiedereinstieg in den Beruf nach der Familienphase fördern,

 

  • die Berufsorientierung an den allgemeinbildenden Schulen verstärken. Wir wollen beim neuen Fach „Wirtschaft und Berufsorientierung“ auf eine praxisnahe Ausgestaltung hinwirken und Kooperationen zwischen den allgemeinbildenden Schulen und den Ausbildungsbetrieben unterstützen,

 

  • das Angebot an Zusatzqualifikationen in der Berufsschule fördern (z.B. MetallPLUS) und Innovationen innerhalb der dualen Ausbildung vor allem in der Anlaufphase fördern,

 

  • das Angebot an zweijährigen Berufsausbildungen bedarfsgerecht erweitern und dabei die Anschlussfähigkeit an Berufe mit einer dreieinhalbjährigen Ausbildung sicherstellen,

 

  • ein Landesprogramm zur Gewinnung von Fachkräften aus dem Ausland aufstellen,

 

  • über    eine    Bundesratsinitiative    ein    verlässliches   und für potenzielle Einwanderer transparentes System der Zuwanderung schaffen, welches qualifizierten Bewerbern einen Anreiz gibt, in die Bundesrepublik einzuwandern,

 

  • an den bewährten Prinzipien dualer Ausbildung festhalten und sehen diese gleichberechtigt neben einem Hochschulabschluss,

 

  • Frauen als wesentliche Zielgruppe der Wirtschaftspolitik des Landes definieren und insbesondere für die Gründung von Unternehmen gewinnen sowie Modelle der berufsbegleitenden Weiterqualifizierung von Frauen entwickeln, evaluieren und fördern,

 

  • über eine Bundesratsinitiative eine Konzeption auf den Weg bringen, die es ermöglicht, Arbeitnehmer freiwillig länger im Berufsleben zu halten. Unser Ziel ist es, deren fachliches und geistiges Potenzial für unser Land als Wertschöpfung zu erhalten.

 

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