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Thema: Lebenslanges Lernen

Weiterbildung als individuelles Ziel

In unserer globalen Informationsgesellschaft  veraltet Wissen immer schneller. Niemand kann sicher sein, dass sein Schul- und Berufswissen auch in zwanzig Jahren noch relevant sein wird. Nichts ist deshalb lohnender für den einzelnen Menschen, als Bildung zu erwerben, zu vertiefen und zu erneuern. Viele Menschen nutzen bereits die Möglichkeiten zu beruflicher Weiterbildung.

 

Weil dies nicht nur der Gesellschaft, sondern in erster Linie auch dem einzelnen Menschen zukommt, trägt dieser auch Verantwortung für die eigene Weiterbildung. Die Vorstellung, dass von Weiterbildung nur Arbeitgeber profitieren, halten wir für falsch.

 

Die Freien Demokraten haben deshalb schon seit vielen Jahrzehnten die Weiterbildung in eigener Verantwortung als einen Kern ihres Menschenbildes definiert. Lebenslanges Lernen ist ein Kernelement liberaler Zukunftssicherung, denn es sichert Menschen die Teilhabe an einer sich schnell wandelnden Gesellschaft und dieser die entsprechenden Fachkräfte.

 

Flexible Bildungs- und Ausbildungsmodelle von  der  Berufsschule bis zur Hochschule sind für uns ein wichtiger Faktor. Bildungsanteile müssen erworben und gesammelt werden können, und der von uns eingeführte Grundsatz „Kein Abschluss ohne Anschluss“ wird eine weitergehende Bedeutung erlangen.

 

Wir werden:

 

  • die existierenden Weiterbildungssysteme sichern und modernisieren, sodass jeder Mensch die Bildungsanteile erwerben kann, die für seine persönlichen Ziele wichtig sind,

 

  • die Hochschulen des Landes bei der Erfüllung ihrer Aufgabe, der akademischen Weiterbildung, unterstützen,

 

  • den europaweiten Transfer  von Bildungs- und Weiterbildungsleistungen weiter ausbauen und  dies  als einen wichtigen Schritt zur Behebung des Fachkräftemangels verstehen,

 

  • auch den Mitarbeitern kleiner und mittelständischer Unternehmen die Möglichkeiten schaffen, moderne Weiterbildungsangebote zu nutzen. Dabei kommt der netzgestützten Weiterbildung eine große Bedeutung zu,

 

  • Weiterbildung als eine inklusive Aufgabe begreifen, die jeden Menschen dort abholen muss, wo er steht,

 

  • auch Weiterbildungsangebote fordern und fördern, mit denen ältere Menschen neue Horizonte und Aufgaben finden können,

 

  • das von der grün-roten Landesregierung eingeführte „Bildungsfreistellungsgesetz“ abschaffen, da es die Lasten der Weiterbildung einseitig den Arbeitgebern aufbürdet.

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