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Thema: Mobilität neu denken

Innovationen durch moderne Verkehrstechnik

Die Sehnsucht des Menschen, dorthin zu kommen, wohin er will, dann wann er will und das so schnell wie irgendwie möglich, ist seit jeher ungebrochen. Dieses Grundbedürfnis des Menschen kann allerdings auch negative Folgen haben: Lärm, Schadstoffe und Stau. Die moderne Technik macht es jedoch möglich, die Probleme zu minimieren, manchmal gar sie aufzulösen. Daher muss vor einem Ausbau der Infrastruktur immer die Überlegung stehen, ob der Einsatz moderner Telematiklösungen die Leistungsfähigkeit der Verkehrsinfrastruktur nicht so weit verbessert, dass ein Ausbau erst gar nicht notwendig wird. Innovationen bringen den Verkehr voran: Die Fortschritte in der Mobilfunk- und Ortungstechnik ermöglichen Auskunftssysteme mit Echtzeitdaten für alle Verkehrsmittel. Neue Bremsen an Zügen stellen zwar den Lärm nicht ab, reduzieren ihn aber deutlich. Auch Flugzeuge werden immer leiser und verbrauchsärmer

– trotz steigender Größe der Maschinen. Die Entwicklung alternativer Antriebe und Speichersysteme  ermöglicht  neue  Fahrzeuge,  die vor Ort kaum Emissionen verursachen und die Fortschritte in der Entwicklung autonom fahrender Pkw werden vielleicht schon in wenigen Jahren ganz neue Mobilitätsangebote ermöglichen. Damit der Verkehr optimal auf unsere Bedürfnisse ausgerichtet ist, brauchen wir intelligente Lösungen – oftmals made in Baden-Württemberg!

 

Wir werden:

 

  • die Forschung, Entwicklung und Einführung neuer Antriebs- und Speichertechnologien unterstützen. Dabei geht es neben der Elektromobilität auch um die Weiterentwicklung von Verbrennungsmotoren für fossile Kraftstoffe und Wasserstoff, um den Verbrauch und die Emissionen weiter zu reduzieren,

 

  • Lärm an der Quelle bekämpfen. Dazu wollen wir die Förderprogramme zum Lärmschutz fortführen und setzen uns für lärmdifferenzierte Trassenpreise und Flughafengebühren ein, um den Einsatz lärmreduzierter Güterzüge und Flugzeuge zu belohnen,

 

  • die eigenverantwortliche Mobilität der Bürger durch die Einrichtung vernetzter Mobilitätszentralen unterstützen. Um Bürgern außerhalb der Ballungszentren Wahlfreiheit zwischen Mobilitätsangeboten zu sichern, streben wir eine landesweit vernetzte Echtzeitauskunft für alle Verkehrsmittel an, die für alle Bürger immer abrufbar ist,

 

  • den   Verkehrsfluss   auf   Autobahnen    und    hoch belasteten Bundesstraßen durch flexible telematische Geschwindigkeitsregel-anlagen verbessern. Ein generelles Tempolimit auf Autobahnen oder grundsätzlich Tempo 30 in Städten lehnen wir ab,

 

  • neue  innovative   Mobilitätsangebote   positiv   begleiten. Dies gilt auch für neue Dienste und Anbieter im Taxi- und Mietwagengewerbe. Wichtig ist dabei ein fairer Wettbewerb, bei dem etablierte und neue Marktteilnehmer den gleichen Vorgaben unterliegen,

 

  • das Car-Sharing als interessante Alternative zum individuellen Fahrzeugbesitz  unterstützen.  Die   kombinierten   Angebote von ÖPNV-Betrieben und Car-Sharing-Anbietern sind fortzuentwickeln. Die Bereitstellung besonderer Stellplätze für Car-Sharing-Fahrzeuge muss in den Kommunen vorangetrieben werden,

 

  • die Zusammenarbeitund Kooperationder Verkehrsverbündeim Land positiv begleiten. Neue Tarifangebote und elektronische Abrechnungssysteme (E-Ticketing) sind landesweit kompatibel einzuführen, um Insellösungen zu vermeiden. Dies gilt auch für ein attraktives landesweites Semesterticket, das von jedem Studenten optional erworben werden kann.

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