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Thema: Selbstbestimmte Gesellschaft

In einer Gesellschaft, in der Individualität immer wichtiger wird, sollte nicht die Frage nach dem was uns trennt im Mittelpunkt stehen, sondern die Frage nach dem was uns verbindet.

 

Es ist gut und richtig, dass sich die Menschen ihrer Individualität immer bewusster werden und diese entsprechend leben können. Denn Gruppenzwang und Anpassungsdruck verstellen den Weg zu freier Entfaltung.

 

Bestehende Probleme wie Alltagsdiskriminierung der unterschiedlichen Gruppen sollen dabei natürlich nicht aus den Augen verloren werden. Im Gegenteil. Gegen Diskriminierung hilft nichts so sehr, wie gute Bildung und das Aufzeigen der Gemeinsamkeiten, statt das Trennende zu betonen.

 

Alltagssorgen wie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf betreffen alle, die sich, in welcher Form auch immer, zu einer Familie zusammen getan haben und Gemeinschaft leben. Barrieren, etwa an Haltestellen zu Öffentlichen Verkehrsmitteln, betreffen junge Eltern genauso wie einen älteren Menschen, welcher auf Gehhilfen angewiesen ist. Menschen mit Migrationshintergrund und alteingesessene Familien teilen das gemeinsame Interesse einer lebenswerten Heimat in Baden-Württemberg.

 

Wir werden:

 

  • uns weiter gegen neue Quoten aussprechen, da sie die Zugehörigkeit zu einer Gruppe festigen und die individuellen Qualitäten der Einzelnen in den Hintergrund treten lassen,

 

  • uns gegen Diskriminierung stark machen und Toleranz und Akzeptanz fördern,

 

  • uns um ein Klima bemühen, in welchem die Teilhabe Älterer wieder deutlich geschätzt wird,

 

  • uns weiter einsetzen für eine umfassende Barrierefreiheit im Bereich des Öffentlichen Personennahverkehrs, bei öffentlich zugänglichen Gebäuden und bei touristischen Ausflugszielen,

 

  • die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung kontinuierlich verbessern. Sie ist ein Menschenrecht,

 

  • uns für ein Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften einsetzen,

 

  • uns dafür einsetzen, dass alle Paare die zivile Ehe eingehen können,

 

  • die gesetzliche vorgeschriebene Mitwirkung von immer weiteren Gleichstellungsbeauftragten auf ein sachgerechtes Maß zurückführen,

 

  • verlässliche und sichere Finanzierungsgrundlagen für Frauen- und Kinderschutzräume schaffen, um Frauen und Kinder in Notsituationen besser zu schützen. Dazu gehört auch die wichtige beratende, psychosoziale und nachsorgende Arbeit, die zusätzlich von den Frauen- und Kinderschutzhäusern geleistet wird. Mit Blick auf traumatische Erfahrungen vor allem von geflüchteten Frauen und Mädchen aber auch durch die Zunahme von Cybergewalt gegenüber Mädchen und Frauen nimmt der Beratungsbedarf zu,

 

  • das Alkoholverkaufsverbot nach 22 Uhr abschaffen.

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