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Thema: Der Schiller und der Hegel…

Die Zukunft der Geistes- und Sozialwissenschaften

„Der Schiller und der Hegel, der Uhland und der Hauff, das ist bei uns die Regel, das fällt uns gar nicht auf.“ Dieser bekannte Vers des Kunsthistorikers Eduard Paulus dokumentiert den Stellenwert, den wir in Baden-Württemberg den Geisteswissenschaften und der Literatur beimessen. Wir brauchen die Geistes- und Sozialwissenschaften, um die vielfältigen Entwicklungen einer sich wandelnden Welt einzuordnen und zu deuten und um uns Modelle für die Gestaltung der Zukunft zu geben. Eine freiheitliche Gesellschaft, die auf die produktive Kraft des gesellschaftlichen Diskurses vertraut, braucht geistige Steinbrüche, die Rohstoffe, aber auch wohlgeformte Bausteine des Fortschritts liefern. Noch mehr als bei den Natur- und Ingenieurwissenschaften ist die Wissenschaftsfreiheit notwendige Voraussetzung für das Gelingen dieser Arbeit. Und wie bei den Natur- und Ingenieurswissenschaften sind wir auf die besten Köpfe angewiesen.

In einer zunehmend unübersichtlichen Welt mit einer globalisierten Wirtschaft brauchen Politik und Unternehmen qualifizierte handlungsorientierte Beratung, die Wirtschafts- und Sozialwissenschaften und Sprach- und Kulturwissenschaften leisten können. All diese Fachkompetenz ist an den Universitäten des Landes traditionell sehr gut vertreten. Unsere Aufgabe ist es, die Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass dies auch in Zukunft so bleibt. Wir Freie Demokraten sind stolz, dass wir in Baden-Württemberg zum Beispiel mit dem Institut für Deutsche Sprache in Mannheim oder dem Institut für Wissensmedien in Tübingen weltweit beachtete außeruniversitäre Forschungsinstitute auf diesem Gebiet haben.

Wir werden:

 

  • die Rahmenbedingungen für den wissenschaftlichen Nachwuchs so verbessern, dass es gelingt, die besten Vertreter der geistes- und sozialwissenschaftlichen Fächer im Land zu halten,

 

  • gemeinsam mit den Universitäten ein Konzept zur Allokation und Entwicklung der kleinen Fächer an den Universitäten des Landes entwickeln und umsetzen,

 

  • die notwendigen Ressourcen zur Verfügung stellen, mit denen sich die Geistes- und Sozialwissenschaften an der Entwicklung der „digital humanities“ beteiligen können,

 

  • dafür sorgen, dass Baden-Württemberg auch bei der außeruniversitären Forschung im Bereich der Geistes- und Sozialwissenschaften ein erstklassiger Forschungsstandort ist und bleibt,

 

  • die geistes- und sozialwissenschaftlichen Institute an den Universitäten und Hochschulen bei der Einwerbung von Forschungsdrittmitteln unterstützen und in geeigneten Fällen auch im Landeshaushalt Drittmittel für diese Forschungen bereitstellen,

 

  • dafür sorgen, dass Schülerinnen und Schüler über die Möglichkeiten geistes- und sozialwissenschaftlicher Studiengänge frühzeitig informiert werden und mit den besonderen Forschungsschwerpunkten der baden-württembergischen Universitäten und Hochschulen vertraut gemacht werden.

 

  • eine möglichst zeitnahe Umsetzung der Verbundarchivlösung für den Archivstandort Freiburg anstreben.

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