THEURER: Konsequente Vereinfachung und steuerliche Förderung bei der Wohnungspolitik nötig – Vorschläge der SPD gut aber verbesserungswürdig

Zur Meldung, die SPD fordere die Halbierung der Grunderwerbssteuer für Familien erklärt der Landesvorsitzende der FDP Baden-Württemberg, Michael Theurer MdEP:

  02.02.2017 -

"Die SPD hat zusammen mit den Grünen die Grunderwerbssteuer um 1,5% erhöht und fordert jetzt ihre Halbierung. Das ist eine aus Sicht der FDP letztlich erfreuliche Wende. Wir Freie Demokraten haben in unserem Beschluss unseres Leitantrags vom 5. Januar 2017 bereits klargemacht, was jetzt passieren muss, um Wohnungsbau- und Erwerb zu vereinfachen. Was die SPD hier fordert, ist ein guter Ansatz, aber noch nicht gut genug. Unausgegoren und unfair erscheint der Vorschlag vor allem gegenüber Alleinerziehenden oder jungen Singles zu sein, die sich bereits heute eine Grundlage für das spätere Familienglück schaffen wollen. Zudem müsste die SPD mal erklären, wer laut ihrer Definition zur "jungen Familie" zählt. Sind da auch Patchwork-Familien inbegriffen oder nur verheiratete Paare? Gilt das auch für eingetragene Lebenspartner? Was wir wirklich brauchen, ist eine generelle Vereinfachung bei Bauvorschriften und die Abschaffung der Grunderwerbsteuer für Wohneigentum. Wir wollen ebenfalls die Wiedereinführung der personenbezogenen Abzugsfähigkeit bei der Lohn- und Einkommenssteuer beim Erwerb von Wohnimmobilien. Durch diesen Anreiz wird nicht nur privates Kapital mobilisiert um die Wohnungsnot zu bekämpfen, sondern der Vermögensaufbau weiter Bevölkerungsschichten gefördert."

 

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