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Thema: Schützen durch Nützen

Landwirtschaft und Forst

Die Land- und Forstwirtschaft ist vor allem im ländlichen Raum stark in der Gesellschaft verwurzelt. Sie ist nicht nur nach wie vor eine bedeutende Wirtschaftsbranche, sondern sichert zugleich die Pflege unserer wertvollen und artenreichen Kulturlandschaften. In kaum einer anderen Branche ist das vorausschauende Denken und Planen so verankert wie hier. Schon allein wegen der langen Zeitabstände von der Pflanzung bis zur Ernte müssen Land- und Forstwirte im besten Sinne nachhaltig wirtschaften. So ist es kein Zufall, dass der Begriff der Nachhaltigkeit aus der Forstwirtschaft kommt und von Hans Carl von Carlowitz im Jahr 1713 geprägt wurde.

 

Landwirtschaftliche Unternehmer entwickeln ihre Betriebe über Generationen  hinweg.  Dabei  stellen   modernste   Technologien wie Precision Farming keinen Gegensatz zur Nachhaltigkeit dar, sondern führen – richtig eingesetzt – zu deren Stärkung. Die landwirtschaftlichen Betriebe haben sich zu einem hoch innovativen Mittelstand entwickelt. Dank moderner Anbauweisen und höchster Qualität gehören Produkte aus Deutschlands Südwesten zu Recht zu den beliebtesten bei den Verbrauchern im In- und Ausland.

 

Trotz des technischen Fortschritts ist die Arbeit in Feld, Wald und Weinbergen nach wie vor von den Launen der Natur abhängig. Erträge und Gewinne werden nicht nur vom Markt beeinflusst, sondern auch von Unwägbarkeiten wie dem Wetter. Es ist daher die besondere Aufgabe der Politik, diejenigen zu fördern, die tagtäglich bereit sind, diese gesellschaftlich wichtige Aufgabe mit privater und wirtschaftlicher Verantwortung zu übernehmen. Ihnen müssen wir das Leben so leicht als möglich machen!

 

Wir werden:

 

  • die von Grün-Rot einseitig auf Ökologie ausgerichteten Förderprogramme der zweiten Säule der Gemeinsamen Agrarpolitik im Rahmen der beihilferechtlichen und finanziellen Möglichkeiten nachträglich entbürokratisieren und umschichten, um Landwirten mehr unternehmerische Selbstbestimmung zu ermöglichen,

 

  • uns im Wege einer Bundesratsinitiative für eine steuerfreie Risikoausgleichsrücklage für land- und forstwirtschaftliche Betriebe einsetzen,

 

  • das praxisferne und starre Grünlandumbruchverbot im Landwirtschafts- und Landeskulturgesetz auf den europa- und bundesrechtlichen Mindeststandard begrenzen,

 

  • die eigentumsfeindlichen und bürokratischen Regelungen für Gewässerrandstreifen im Wassergesetz korrigieren,

 

  • eine gleichermaßen kartellrechtssichere wie nachhaltige Forststruktur für Privat-, Kommunal- und Staatswald schaffen,

 

  • das bevormundende und eigentumsfeindliche grün-rote Jagdrecht wieder durch ein Jagdgesetz mit praktikablen Wildschadensregelungen ablösen und die in vielen Kreisen schon ausgesetzte Jagdsteuer endgültig abschaffen,

 

  • ein wirksames Kormoran- und Bibermanagement ermöglichen sowie einen Ausgleichsfonds für Biberschäden einrichten,

 

  • das Fischereirecht mit Blick auf das überholte Nachtangelverbot und das zu hohe Mindestalter für den Jugendfischereischein modernisieren sowie die Zuständigkeiten für das Fischereiwesen im Ministerium wieder in die Landwirtschaftsabteilung zurückführen.

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