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Thema: Unverzichtbar: Die Kultur des Ehrenamts

Unser Staat wäre ohne ehrenamtliches bzw. bürgerschaftliches Engagement nicht lebensfähig. Vereine und Initiativen aller Art sind ein lebensnotwendiger Baustein unserer Zivilgesellschaft. Viele Menschen in unserem Land leisten täglich ehrenamtliche Arbeit und verdienen Anerkennung dafür. Engagement  für  Andere  und die Gemeinschaft erfüllt das Leben vieler Menschen und schafft Zusammenhalt in einer als immer schneller wahrgenommenen Umwelt. Gleichzeitig vertrauen wir unzähligen Ehrenamtlichen unsere Sicherheit, z.B. bei der Feuerwehr oder in Rettungsorganisationen, an.

 

Doch dieses Engagement muss  auch  wertgeschätzt  werden. Spärliche Aufwandsentschädigungen werden von den Finanzämtern überkritisch geprüft, die Mindestlohnregelungen bedrohen die oft karge Finanzausstattung vieler Vereine und Organisationen. Viele nehmen dies als Missachtung ihrer Arbeit wahr und wenden sich enttäuscht ab. Wir Freien Demokraten wollen hier eine andere Kultur der Wertschätzung.

 

Wer für die Gesellschaft einsteht, gerade auch um Missstände zu beseitigen, um die der Staat sich nicht oder nur schlechter kümmern kann, braucht unsere volle  Unterstützung.  Abbau  von Bürokratie im Abrechnungswesen, stärkere Anreize für auch unangenehme Tätigkeiten sowie ein vereinfachtes Haftungsrecht sind Wünsche, die vielfach aus diesem Bereich geäußert werden.

 

Wir werden:

 

  • die Belastungen des ehrenamtlichen bzw. bürgerschaftlichen Engagements (z.B. durch das Mindestlohngesetz, Lebensmittel- Informationsverordnung) abbauen und die rechtlichen Rahmenbedingungen weiterhin verbessern,

 

  • steuerliche Regelungen für das Ehrenamt weiter vereinfachen und der immer restriktiveren Auslegung durch die Finanzämter entgegenwirken,

 

  • ältere Menschen mehr zum Ehrenamt ermutigen,

 

  • Menschen mit Behinderung zu mehr Engagement ermutigen und sie bei der Wahrnehmung dieses Engagements entsprechend unterstützen,

 

  • das Ehrenamt bei Feuerwehr, Katastrophenschutz und Rettungsdiensten weiter stärken, z.B. durch die gezielte Unterstützung der Nachwuchsgewinnung, durch neue Anreizsysteme für eine bessere Alterssicherung und durch verlässliche Investitionen in moderne Technik,

 

  • Ehrenamt und Hauptamt besser vernetzen und Potenziale der ehrenamtlich Engagierten einbeziehen,

 

  • die Kooperationen zwischen Schulen und Vereinen stärken, gerade bei den Ganztagesschulen, damit das zeitliche Konkurrenzverhältnis am Nachmittag aufgelöst werden kann,

 

  • das bürgerschaftliche Engagement auch in der Justiz weiter fördern. Ehrenamtliche tragen - etwa als rechtliche Betreuer, Bewährungshelfer, Schöffen, Zeugenbegleiter oder im Justizvollzug - in erheblichen Maße zur hohen Qualität der Rechtspflege in Baden-Württemberg bei,

 

  • Modelle der Unterstützung im Alter durch bürgerschaftliches Engagementweiterentwickelnundunterstützenundpflegende Angehörige und ihre Netzwerke begleiten und fördern.

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